Forum: Leben und Lernen
Unicef-Studie: Deutschland bei Bildungsgerechtigkeit nur im Mittelfeld
DPA

Platz 23 von 41: Bei der Bildungsgerechtigkeit ist Deutschland laut einer Studie weit von einem Spitzenplatz entfernt. Auch Kinder in reichen Ländern haben also nicht automatisch die gleichen Chancen.

Seite 1 von 9
Broko 30.10.2018, 07:32
1.

Wie lange wollen die linken Medien eigentlich noch diesem Firlefanz "Bildungsgerechtigkeit" hinterherlaufen? Wann misst denn mal jemand den Leistungswillen deutscher Kinder? Das ist doch die Krux im deutschen Bildungswesen ...

Beitrag melden
harald441 30.10.2018, 07:51
2. Wieder eine neues Schlagwort: "Bildungsgerechtigkeit"!

Was ist das? Bildung kann man sich nicht kaufen und danach wie Geld gleichverteilen. Bildung muß erarbeitet werden und man muß den Willen und das Interesse dazu haben, und das wird nunmal aus den Genen über die Erbanlagen weitergegeben. Jeder Lehrer macht die Beobachtung, daß die Noten einer Klassenarbeit einer Gauß'schen Normalverteilung folgen, und zwar IMMER. Unabhängig von der Zusammensetzung der Klasse und der pädagogischen Begabung (oder Nichtbegabung) des unterrichtenden Lehrers.
Im übrigen ist keine Demokratie an breiter Massenbildung interessiert, denn dann könnten ja via Wahlverhalten ihre gutdotierten Parlamentssitze gefährdet werden. Dumme Schafe lassen sich leichter in die gewünschte Richtung lenken als gebildete Schafe.

Beitrag melden
ronald1952 30.10.2018, 07:52
3. Bildungsgerechtigkeit?

eigentlich sollte es heißen Bildungsungerechtikeit denn etwas anderes gibt es bei uns in Deutschland nicht. Es bleiben zu viele auf der Strecke und niemanden schein es wirklich zu Interessieren schon gar nicht unsere Politiker/innen.Aber genau das wird sich noch bitter Rächen zum Teil schon jetzt aber in der Zukunft Gravierend. Was ich mich schon immer gefragt habe, wieso sind unsere Politiker/innen nicht daran Interessiert unseren Kindern die beste Bildungsmöglichkeiten zu geben die wir Aufbringen können? Wir brauchen dringend Intelligente best Geschulte Menschen in unserem Land.Nur Menschen die wir selbst Schulen lernen auch hier einen Beruf oder Studieren und bleiben hier.Also woran liegt es das unser Schulsystem derart mies ist?
schönen Tag noch,

Beitrag melden
xlabuda 30.10.2018, 07:59
4. da wird doch nur noch Dünnpfiff verbreitet !

Was zum Teufel ist denn jetzt Bildungsgerechtigkeit und die Schuld liegt im Elternhaus ?
Es kommt nur darauf an, wie man Bildung geboten bekommt.
Ich habe Bildung immer als HOLSCHULD begriffen und entsprechend gehandelt - aus dieser Perspektive gibt es KEIN BESSERES Land als Deutschland.
Wer allerdings Bildung als BRINGSCHULD begreift und darauf wartet, dass diese vom Staat in leckeren Häppchen auf dem BigMac serviert wird, wird es nicht weit bringen - da hätte man die DDR leben lassen.

Beitrag melden
vegefranz 30.10.2018, 08:02
5. was für ein Bödsinn

jeder Schüler, der sich auch nur etwas bemüht, kann in Deutschland das Abitur machen.

Das gilt insbesondere deshalb, weil die Anforderungen an das Abitur gerade in Problembundesländern wie Bremen oder Berlin sehr niedrig sind

Beitrag melden
undog 30.10.2018, 08:08
6. "... nicht automatisch die gleichen Chancen."

Was für ein Binse! Chancen muss man ergreifen. Und dann benötigt man auch noch Intelligenz und Fleiss. Und die verbleibenden persönlichen Grenzen muss man akzeptieren und diese ggf. durch zusätzlichen Einsatz erweitern. Wer sich diesbzgl. in Deutschland begrenzt / verhindert fühlt, wird hier und überall scheitern.
Die größte Behinderung sind Eltern und Politiker, die den Kindern auch noch einreden, die Deutschen wollten sie benachteiligen.

Beitrag melden
m.sc. 30.10.2018, 08:12
7. studium

ich habe im Studium fast nur Leute erlebt, deren Eltern auch studiert haben. das ist echt schade. BAföG reicht kaum, sodass man nebenbei arbeiten muss, wodurch man sich weniger aufs Studium konzentrieren kann. mit reichen Eltern studiert es sich wesentlich einfacher.

Beitrag melden
Duffy73 30.10.2018, 08:17
8.

Meine Kinder waren nicht in der Kita, sondern nach dem Kindergarten daheim bei der Familie (Oma, Opa, Mama, ich...wer grad Zeit hatte). Das soll ein Bildungsnachteil sein? Ich hätte es jetzt eher andersrum gesehen...

Beitrag melden
papaeidea 30.10.2018, 08:23
9. OECD-Daten...

... sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Auf deren Grundlage fußt auch der PISA-Aktionismus, der zumindest bei uns in Deutschland nichts besser gemacht hat.
Bildungsgerschtigkeit wird durchaus im Elternhaus entschieden, aber eben nicht nur durch frühkindliche Förderung, sondern vor allem dadurch, wie der Wert von Bildung und vor allem, sich zu deren Erwerb anstrengen zu müssen, von den eigenen Eltern vorgelebt wird.
Solange man in Deutschland leben kann, ohne es für erstrebenswert zu halten, den eigenen Kindern aus welchem Grund auch immer den unersetzlichen Wert (!) von Bildung vorzuleben, solange sich Eltern, die durchaus auch besser begütert sind, sich lieber um ihre eigene Verwirklichung und das neueste Handy kümmern als um ihre Kinder und die Verantwortung für deren Erziehung und Bildung an den Staat zu delegieren, so lange wird sich an dem festgestellten Befund, zu dem man einfach nur den gesunden Menschenverstand und keine Metadaten der OECD braucht, auch nichts ändern.
Statt jetzt nach mehr Kitas und besseren Schulen zu rufen, sollten sich jede Mutter und jeder Vater erstmal an die eigene Nase fassen und sich ernsthaft fragen, wie oft sie mit und vor ihren Kindern lesen, mit ihnen spielen, mit ihnen ins Museum gehen usw. DAS muss selbstverständlich auch unteren Einkommensschichten ermöglicht werden. Aber das dürfte insgesamt nicht mehr kosten als die ganzen sinnfreien Studien, die es tunlichst vermeiden, das eigentliche Problem zu benennen. Aber dafür werden diese Experten ja auch nicht bezahlt...

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!