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Urteil zu Affirmative Action: Bürger dürfen Minderheitenförderung abschaffen
AP

Dürfen Hochschulen Schwarze, Latinos und Frauen bevorzugen? Darüber wird in den USA schon länger gestritten. Jetzt stützt der Supreme Court mit seinem Urteil die Gegner der Minderheitenförderung. Bürgerrechtler sind empört.

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Robinica 23.04.2014, 12:43
1. Gott sei Dank

Es ist wirklich Klasse das sich der gesunde Menschenverstand hin und wieder doch durchsetzt.

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belzeebub1988 23.04.2014, 13:18
2. ich

hab das mit den minderheiten eh nie verstanden egal ob es jetzt ne religiöse politische soziale oder ethnische ist. .ist doch logisch das die mehrheit von was auch immer das meiste bekommt oder sehe ich das falsch...wenn dem nicht so wäre dann könnte man die demokratie ja gleich abschaffen denn da bestimmt die mehrheit ja auch und nicht eine minderheit

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kalle blomquist 23.04.2014, 13:18
3. Affirmative Aktionen

Wenn ich auch äußerlich schwarz wäre (und nicht nur innerlich, harhar), würde ich es mir heftigst verbitten, wegen dieses eben wirklich äußerlichen Merkmals benachteiligt oder eben auch bevorzugt zu werden, denn eins bedingt immer das andere: Bevorzugung würde mir zwar kurzfrsitig Vorteile, langfristig aber Nachteile, nämlich den Verdacht, mich nur hochgequotet zu haben, einbringen. Ich will es aufgrund meiner Leistung schaffen, nicht weil ich, wie ein Kind, einen herablassenden Vorsprung zugeteilt bekomme. Wenn mich jemand wie ein zu beschützendes Kind behandelte, ich würde mich schwarz ärgern.

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BettyB. 23.04.2014, 13:19
4. Ungeordnete Demokratie...

Das uneingeschränkte Recht der Mehrheit führt zu Unterdrückung und Sklaverei. Wer es mag, mag "Demokratie pur" schreien...

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oma_kruse 23.04.2014, 13:36
5. Kein staatlicher Rassismus

Der Staat sollte seine Bürger nicht in Rassen einteilen, auch dann nicht wenn die Absichten die besten sind!

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k1ck4ss 23.04.2014, 13:38
6. allerdings!

aus den usa kommen manchmal sachen, die sind entweder richtig dämlich oder richtig progressiv.
hier ist es eindeutig letzeres.

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vanhir87 23.04.2014, 13:55
7. hier

wäre es für Deutschland bitter nötig sich ein Beispiel zu nehmen.

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der_rookie 23.04.2014, 14:06
8. Hm

Diskriminierung ist Diskriminierung. Es gibt keine "positive Diskriminierung". Denn die Geschichte hat immer wieder gezeigt wie gerne Regierungen Diskriminierung gegenüber gewissen Gesellschaftlichen Gruppen euphemistisch verpacken. Die Rassentrennung zur Zeit der Apartheit in Südafrika, die jüdischen Ghettos im Dritten Reich - das war natürlich alles _positiv_ verpackt.

Übrigens: Wenn US Staaten meinen mit Quoten "Schwarzen" oder "Latinos" zu helfen, dann müssen diese ja erst einmal als solche erfasst werden. Kriegen die dann auch entsprechende Stempel in den Pass (im nächsten Schritt dann Aufnäher auf die Kleidung?)

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dissidenz 23.04.2014, 14:09
9. Alternativ...

Zitat von BettyB.
Das uneingeschränkte Recht der Mehrheit führt zu Unterdrückung und Sklaverei. Wer es mag, mag "Demokratie pur" schreien...
... wie hundertfach in der vergangegen oder aktuellen Geschichte bewiesen, führt die 'Bevorzugung' einer bestimmten sozialen oder ethnischen Gruppe (auch wenn es im Sinne einer 'Förderung' durch Quoten etc. "gut gemeint" sein mag) "niemals" zu mehr Miteinander, gegenseitigem Verständnis oder Toleranz... sondern ist Rassismus und Unhterdrückung pur. Und es gibt keinen positiven Rassismus.

Das Ergebnis ist immer gesellschaftliche Trennung, Verfestigung von Vorurteilen, Hass und letzendlich eine Aufbegehren der Benachteiligten. Egal ob Minder- oder Mehrheiten.

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