Forum: Leben und Lernen
Warnung von Bildungsforschern: Bis 2025 eine Million Schüler mehr als gedacht
DPA

Die Kultusminister gehen davon aus, dass die Zahl der Schüler bis 2025 sinkt - und liegen damit laut einer neuen Studie völlig daneben. Es werde eine Million mehr Schüler geben, sagen Forscher.

Seite 1 von 15
cptlars 12.07.2017, 06:11
1. mir ist nicht

ganz klar was es da groß zu schätzen gibt...? 8 Jahre is ja was anderes als 80 Jahre. zählen dürfte doch ausreichen... Oder?

Beitrag melden
hansgustor 12.07.2017, 06:12
2. Kita

Wie bei den Kitas. Trotz steigendem Zuzug in den Städten und höheren Geburtenraten ging man davon aus dass man weniger! Kita-Plätze ab 3 Jahren braucht. Die Kinder waren schon drei Jahre lang da und dann tut man ganz überrascht wenn die Eltern den Anspruch einklagen.

Beitrag melden
sportlich-gesund 12.07.2017, 06:21
3. Das System sollte ...

sich vollkommen ändern.
Wenn ich ihn mein Kollegium schaue, bin ich mit meinen 33 Jahren die Jüngste! In den nächsten 2 Jahren werden 10 Lehrer gehen... und die neuen Lehrer? Ja, die wachsen nicht auf Bäumen. Wir hatten einen neuen Lehrer, aus Bayern, der hielt 4 Wochen durch und war dann weg. Studienabsolventen und Referendare, die im Anschluss nicht an die Schule wollen, da die freie Wirtschaft weitaus mehr bietet. Überfüllte Klassen, schwierige Schüler, schlechte Ausstattung von Schulen, all das führt nicht zur Attraktivität des Berufes!

Beitrag melden
Krokodilstreichler 12.07.2017, 06:26
4. Mehr Lehrer nötig

Sollten die Schülerzahlen im genannten Ausmaß tatsächlich steigen, werden wohl mehr Lehrer nötig. Um diese zu finanzieren, ist es aber notwendig, die Ausgaben für Lehrer, also deren Gehälter zu kürzen. Ich trete dafür ein, Lehrer nur noch nach A9 bzw. E9 zu bezahlen, auch die Gymnasial-, Berufsschul- und Sonderschullehrer. Außerdem sollte das Pensionsniveau dem der gesetzlichen Rentenversicherung entsprechen. Die eingesparten Gehälter könnten dann in mehr Lehrerstellen und mehr Lehramtsstudienplätze investiert werden.

Beitrag melden
victoria101 12.07.2017, 07:08
5. Ich bin immer wieder fasziniert...

... dass die Zahl der Schulkinder in fünf Jahren so unvorhersehbar ist...
Ich meine, die sind doch alle auf der Welt und standesamtlich erfaßt!
Klar, wie viele Flüchtlingskinder dazukommen, das steht in den Sternen, es gibt Migrationsbewegungen innerhalb Deutschlands, aber es ist ja auch nicht das erste Mal, ganz ohne Flüchtlingswellen, daß die Kultusministerien in ihren Prognosen mächtig danebenhauen.

Beitrag melden
wiesnase111 12.07.2017, 07:23
6. mehr Schüler als das Kultusminister dachten.

Oh je, dann mal schnell weg mit diesen Ministern, die kosten uns nur unnötig Geld.
All die neuen Asylanten werden doch hier auch zur Schule müssen oder ?

Beitrag melden
klausbrause 12.07.2017, 07:29
7.

Prognosen sind problematisch, besonders wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.

Und doch: Bejammerte man noch kürzlich, daß die zurückgehende Bevölkerungszahl zu einer immer stärkeren Überalterung der Gesellschaft und immer weniger junge Menschen die in Saus und Braus lebenden Alten durchfüttern müssen, so ist es jetzt die ausbleibende demografische Rendite die den Untergang herbeiführt.

Man kann es drehen und wenden wie man will, wir müssen den Gürtel enger schnallen, wir können es uns nicht mehr leisten, niemand denkt an die Kinder und bla bla bla.
Und das alles nur, damit niemand auf die Idee kommt, mal am Starnberger See, auf Sylt oder der ein oder anderen Mittelmeer-Marina nachzusehen.

Beitrag melden
joke61 12.07.2017, 07:42
8. Kann auch heißen,

dass es eigentlich nur ein zeitlich begrenztes Rentenproblem gibt. Aus diesem Grunde war es sehr voraus schauend von der SPD die Rente nur bis 2030 aus zu taxieren und zu gegebener Zeit neue Berechnungen anzustellen. Also bitte versuchen die Renten so zu gestalten, das Menschen die über 40 Jahre gearbeitet haben ein sorgenfreies Leben führen können. Das sind wir den künftigen Rentnern schuldig!

Beitrag melden
cal_girl82 12.07.2017, 07:45
9. Wenig Verständnis

Sehr interessant... verstehe nur eins nicht. Die Schuelerzahlen (zumindest ohne Effekte Bonn zuwanderung) muessten nach meinem Verstaendnis sehr leicht vorauszusagen sein. Geburten werden registriert und es besteht Schulpflicht. Demnach müsste man ziemlich genau wissen, wieviele Einschulungen 6 Jahre darauf anstehen. Dann kann man immer nicht Annahmen treffen bzgl. Kann-Kindern und Zuwanderung, aber für eine 80% Genauigkeit-Schätzung sollte es reichen und demnach auch, um zumindest einen Trend zu erkennen. Wie kann man so meilenweit von der Realität weg liegen? Kein Interesse? Wenig Kompetenz? Wenn so Entscheidungen vorbereitet werden, dann Gute Nacht.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!