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cythere

Registriert seit: 17.07.2012
Beiträge: 172
29.01.2013, 10:45 Uhr

Reiner Egoismus Man nehme ein Thema, das in der Luft liegt: Sexismus. Personalisiere es: Brüderle. Skandalisiere es: Stern. Maximiere es: mediale Verlinkung. Und schon ist aus der skandalisierten Person Trash [...] mehr

27.01.2013, 13:04 Uhr

Mit allen Mitteln Ich gönne all diesen Herren ihre Schlösser und sonstigen Pracht-Attribute, die sie doch lediglich als eines ausweisen: als homo novus in jeglicher Dimension. Empor gestiegen aus vermutlich [...] mehr

15.01.2013, 09:21 Uhr

Das ist wohl das perfekte Schlusswort. Also können wir nun die Akte schließen. mehr

14.01.2013, 12:53 Uhr

Entweltlichung Ja, ja, ja. Es ist furchtbar banal. Denn natürlich geht es um die Macht. Meinen Sie aber nicht auch, dass mit erschwerten Zugängen, mir fällt jetzt das Wort von der Entweltlichung ein, Eliten [...] mehr

14.01.2013, 09:57 Uhr

Kompliment Falsch. Berger hatte einen Werbevertrag, um das Format zu pushen. Lächerliche 100.000,- Honorar - das kostet ja allein schon ein gutes Fotoshooting; von etwaigem Mediabudget erst gar nicht zu [...] mehr

13.01.2013, 23:11 Uhr

Die Bilder sind schwarz Der Priester steht wieder mit dem Rücken zum Publikum. Er spricht wieder in einer fremden Sprache. Ein Schritt nur - und er ist verschwunden. Kein Wort mehr. Die Türen werden geschlossen. Die [...] mehr

13.01.2013, 21:31 Uhr

Ouroboros Das aber ist doch dann exakt der Gipfel des Pontifikalen - der Entzug der Vermittlung in einer durch Bilder völlig verklebten Welt. Das großartige daran ist die absolute Herrschaft der Kunst über [...] mehr

13.01.2013, 19:33 Uhr

Unfassbar Ich bin entschieden nicht Ihrer verkürzten Ansicht. Das Bild entsteht im Auge des Betrachters, oh gewiß. Das Bild entsteht aber zuerst im Geist des Künstlers als Idee und manifestiert sich dann [...] mehr

13.01.2013, 16:23 Uhr

Ratio und Mystik In einer überbebilderten Welt muss das Wesen des Bildes unsichtbar werden. Das hat weniger mit Rainer zu tun, als viel mehr mit Gerhard Merz. Das Bild zieht sich ins Unsichtbare zurück. In sein [...] mehr

13.01.2013, 05:38 Uhr

Down to earth Die Arbeit dieses Mannes ist exquisit. Denn sie relativiert die Jubelgesänge der britischen Presse, die ja stets behauptet, dass die Herzogin eine wunderbar gut aussehende Frau und Stilikone sei, auf [...] mehr

10.01.2013, 10:54 Uhr

Gymnasium Manche verlassen das Gymnasium nie. Denn es war ihre große Zeit. Weil die Welt noch so atemberaubend war wie die Verwirrung angesichts von Brüsten. Großer Pop hat immer etwas Gymnasiales. Danach kommt [...] mehr

07.01.2013, 17:22 Uhr

Alles normal Sie hat ihn doch lediglich ins höchste Amt eskortiert. Und dann auch wieder hinaus. Sie hat ihren Job gut gemacht. Wozu braucht er denn als Pensionär noch professionelle Begleitung? Und für ne [...] mehr

05.01.2013, 16:31 Uhr

Opportun Damit schafft man ein Empire. Dass Britanien keines mehr hat, liegt auch daran, dass es keine Prinzipien mehr hat. Mit Schreihälsen schafft man gar nichts. Auch wenn Sie sich das noch so sehr [...] mehr

05.01.2013, 14:23 Uhr

Speak only when spoken to Die vorbildliche Höflichkeit und der einwandfreie Benimm englischer Ladies und Gentlemen ist auf ein ganz simples Prinzip in der Kindheit zurückzuführen: speak only when spoken to. Das [...] mehr

03.01.2013, 13:45 Uhr

A waste land Also, ich freue mich schon sehr darüber, dass diese sich selbst feiernde Berliner Kreativ-Spießigkeit nur Leute anlockt, die garantiert eines nicht sind: kreativ. So kommt zusammen, was perfekt [...] mehr

30.12.2012, 21:24 Uhr

Eine Karikatur Ich kann diese Fabel mit der geschliffenen Rhetorik nicht mehr hören. Sie ist nicht geschliffen. Und schon gar nicht souverän. Denn sie sucht mit allen Mitteln die Besonderung. Dabei übersieht sie, [...] mehr

18.12.2012, 08:23 Uhr

Schaden "Mit Kind hat man keine Zeit, das Leben zu verkomplizieren" - exakt. Man ist dann so damit beschäftigt, alles auf die Reihe zu bekommen, dass für etwaige Reflektionen über Staat, [...] mehr

17.12.2012, 13:03 Uhr

Maximal Es ist doch ganz einfach: männlicher Sex will maximale Verfügbarkeit. Damit wird die Frau zwangsläufig zur Ware. Und in der Tat sind es ja auch ausschließlich Kriterien der Ware, die auf sie [...] mehr

11.12.2012, 13:13 Uhr

? Jugend schreibt. Ein Versuch. mehr

10.12.2012, 19:55 Uhr

Katzensprung Weil es um den sinnlosen Event geht, den das Stadtmarketing braucht, und nicht um Kennerschaft. Aber wenn man schon mal da ist, empfiehlt es sich durchaus auch bei der Saint-Chapelle vorbeizuschauen. [...] mehr

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