Forum: Netzwelt
5G-Frequenzversteigerung: Provider werden zum Teilen ihrer Netze verpflichtet
DPA

Die Bundesregierung will die Anforderungen für den 5G-Ausbau verschärfen. Dem SPIEGEL liegt die Änderungsliste vor. Auch das Telekommunikationsgesetz soll noch schnell überarbeitet werden.

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afagus 07.11.2018, 20:58
1. konsequent - gegen den ländlichen Raum

Eine Beschränkung auf den Bereich der Landstraßen führt dazu, daß große Teile der Landschaft frei von 5G bleiben werden. Deutschland bleibt demnach auf großer Fläche nur auf Stand von 2G oder 3G. Ist das tatsächlich politisch erwünscht?

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SvenausRbeiHH 07.11.2018, 21:10
2. @#1 afagus

Dann ist es halt so und wo ist das Problem beim Mobilfunk?

Wer das braucht auch unterwegs könnte ja in den Städten Leben... oder aber an den Hauptverkehrsachsen... und ja.. das wäre dann mit anderen Nachteilen wie z.b. Verkehrslärm verbunden... So ist das Leben... Rosinenpicken wäre es ansonsten in meinen Augen.

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heino.dengel 07.11.2018, 21:25
3.

Das ist doch ein Witz. Die Regierung srlbst, hat alle kleineren Anbieter mit eigenem plattgemacht, nachdem sich diese die Frequenzversteigerungen nicht mehr leisten konnten.

Einfach fordern und dazu Milliarden einstreichen, reicht nicht

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Alias_aka_InCognito 07.11.2018, 21:34
4.

Der Staat müsste mitinvestieren in schnelles Internet - nicht nur mobil, sondern auch das Glasfasernetz ausbauen.

Das gehört zu den Aufgaben zum Ausbau und Erhalt der Infrastruktur, schließlich hat der Staat damals auch das Telefonnetz neben der Autobahn aufgebaut.
Unternehmen alleine können die Milliarden gar nicht so schnell wieder reinholen, wie es für die äußerst teure 5G-Technologie nötig wäre.

Schnelles Internet schafft Arbeitsplätze für Hochqualifizierte und ist noch ein entstehender Milliardenmarkt, der großes Wirtschaftswachstum generieren kann.
Bald werden auch die schnellen Netze schon wieder voll ausgelastet sein wegen der Zukunftstechnologien.

Die Änderungen werden viele Arbeitsplätze überflüssig machen und neue schaffen.

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hasselblad 07.11.2018, 21:35
5.

Solange es kein standardisiertes Protokoll gibt, über das Autos herstellerunabhängig miteinander interagieren können, wird vollautonomes Fahren ein feuchter Traum der Ingenieure bleiben. Nur wenn alle Fahrzeuge, die sich miteinander in einer Verkehrssituation befinden, permanent vernetzt sind und autonom aufeinander reagieren können macht es Sinn, die volle Kontrolle der Maschine zu überlassen. Passivsysteme wie Radar, Infrarot und Kameras sind eine Brückentechnologie dahin, die Unfälle autonomer Testfahrzeuge mit konventionell gesteuerten Verkehrsteilnehmern zeigen aber dramatisch deren Grenzen auf. 5G-Technologie am Straßenrand wird das nicht ändern, und für einen unterbrechungsfreien Spotify-Stream reicht die bestehende Netzqualität schon heute locker aus. Echter Bedarf besteht hingegen entlang von Bahnlinien außerhalb der Ballungsräume, selbst in modernen ICEs mit WiFi-Zugang fühlt sich die Verbindungsqualität oft genug noch an wie zu WAP-Zeiten, wenn sie denn nicht kilometerlang komplett wegbricht. In einem Verkehrsmittel wohlgemerkt, für das explizit mit der Eigenschaft geworben wird, darin effizient arbeiten zu können. Aber wie bei der Dieselrettung, der Nicht-Durchsetzung bzw. dem Aufweichen internationaler Umweltschutzstandards und der Verhinderung einer nachhaltigen Mobilitätswende ist der Politik wohl auch beim Thema 5G mehr daran gelegen, die Zukunftsfantasien der Autoindustrie zu unterstützen, anstatt eine echte Bedarfslücke zu schließen. Gilt analog übrigens auch für die Versorgung des ländlichen Raums, dass es für die Konzerne teuer werden könnte darf eigentlich kein Grund sein, dünner besiedelte Landstriche von einer schnellen Netzanbindung auszuschließen. Wenn das so weitergeht war es das in spätestens einer Generation mit dem Innovationsstandort Deutschland.

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joejoe 07.11.2018, 21:44
6. Na endlich

...der erste Schritt in die richtige Richtung!

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wizzbyte 07.11.2018, 21:49
7. Fehlinvestition, diese Vorleistung für Autonomes Fahren

Die größte Wertschöpfung - wenn überhaupt - wird beim AF die Software und ein wenig die Sensorik sein. Da werden sich aber die Gewinner nicht in Deutschland finden. Politisch sehr attraktiv ist das AF nur zur Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen.

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Onkel Drops 07.11.2018, 21:55
8. wichtig Straßen!!!

von Landesfläche redet erst gar keiner. ist 5g nur für Fahrzeuge gedacht. na dann viel Spaß wen Bauer Harms den Sendemast absägt... geteilte Handy Netze hatten wir schon, war der letzte Dreck. o2 kauft E minus und schwupps: adios Handy Empfang ( tja Ende mit d1 sharing). weder e noch o Empfang bei Vertragskunden... kann mal wer die peinlichen Nasen aus dem Amt entfernen? ihr wollt die 5g Lizenzen na dann mal los.mein tip : erst wenn auf dem Land Empfang ist dürfen die Städte folgen ( wegen Bauer Harms und seiner Säge!). dann bedarf es neuer Vertragsregeln ( 4 Jahre lang ja die 16 Mbit kommen bald!?!) bezüglich bis zu XYZ mbit... heißt dann bitte : mit mindestens XYZ Mbit . sonst gibts bis zu null Kreuze beim Zahltag äh Wahltag... jeder Urlaub in Rumänien lässt mich weinen, schneller günstiger und das auf nem kuhkaff. abgehängt aber so was von... Internet wie 4g ist dort paradiesisch, nicht wie zwei Straßen weiter wo Effline 0g regiert... traurige Leistung wirklich... könnt ihr überhaupt was oder ist der Bundestag ABM für Edelhartzer und Lobbykuschler?

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granitfindling 07.11.2018, 21:55
9. Lieber Technologie als noch mehr Staatseinnahmen

Der Ansatz ist richtig! Der Staat schwimmt im Geld und wir brauchen den Druck, mehr Investitionen in Technologie zu investieren als das Geld per Auktionserlös beim Staat abzuliefern. Die Drohung der Netzbetreiber, nicht so viel zu bieten, ist daher OK und keine wirkliche Waffe. Ein Super-Mobilfunknetz ist aber wichtig für viele Branchen. Ermöglicht das intelligente Stromnetz bis zum Verbraucher und auch andere wichtige Anwendungen, die wir heute überhaupt nicht kennen.

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