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5G-Netzausbau: Telefonica und Vodafone klagen gegen Vergaberegeln
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Gerichtsverfahren statt High-Speed-Internet: Die für das Frühjahr Versteigerung der 5G-Mobilfunknetze scheint erneut zu stocken. Zwei Telefonanbieter klagen jetzt gegen die Vergaberegeln.

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m.klagge 30.12.2018, 18:25
1. Dafür dass so viele akademisch geschulte Juristen

im Bundestag sitzen und hart für uns alle arbeiten, guter Witz, nichtwahr, ist es schon erstaunlich, wie schlecht viele Gesetze gemacht sind. Die Winkeladvokaten der Industrie sehen immer wieder Chancen dagegen vorzugehen und gewinnen meist ihre Fälle. Was uns Steuerzahler sicher schon die ein oder andere Millarde gekostet hat. Es stellt sich die Frage, warum unsere Steuern nicht direkt als Subventionen an interessierte Industrien verteilt werden.

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ruku 30.12.2018, 18:30
2. Armutszeugnis

für die Netzbetreiber, die in anderen Ländern mit von ihnen kontrollierten Gesellschaften durchaus bessere Abdeckungen vorweisen können.

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ersatzaccount 30.12.2018, 18:43
3.

Die Klagen sind durchaus nachvollziehbar bei dem Ausmaß an Stuemperei dieser Regierung

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claus7447 30.12.2018, 18:53
4. Falsch

Zitat von m.klagge
im Bundestag sitzen und hart für uns alle arbeiten, guter Witz, nichtwahr, ist es schon erstaunlich, wie schlecht viele Gesetze gemacht sind. Die Winkeladvokaten der Industrie sehen immer wieder Chancen dagegen vorzugehen und gewinnen meist ihre Fälle. Was uns Steuerzahler sicher schon die ein oder andere Millarde gekostet hat. Es stellt sich die Frage, warum unsere Steuern nicht direkt als Subventionen an interessierte Industrien verteilt werden.
Unsere Abgeordneten sind zwar teilweise Juristen, die Fachkompetenz muss aber bei der vergabekommision liegen. Und jetzt raten sie mal wem die unterstellt ist: dem verkehrsministerium. Und er sitzt da vor?

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Wolfno 30.12.2018, 18:55
5. Einfach nicht mitmachen

Die Netzbetreiber sollen einfach nicht mitbieten, dann würde die Bundesregierung ganz schön doof da stehen. Vielleicht würde es dann in der 2te runde etwas mehr strategisches und zukunftsorientiert denken von der Politik reinkommen.

Man kann nicht flächendeckende Netze verlangen und gleichzeitig die Frequenzen teuer verkaufen, am Ende ist der Verbraucher der dumme.

Es wäre durchaus eine Investition in das Land die Frequenzen nicht zu verkaufen, aber harte Auflagen bzgl netzausbau und Preise für die Kunden den Netzbetreibern aufzulegen. So viel Weitsicht ist leider nicht von der Politische Elite zu erwarten.

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HaraldSchicke 30.12.2018, 18:56
6. Südkorea als Vorbild

In Südkorea wurde gearbeitet statt zu palavern. Dort ist das 5G-Netz am 1.12.2018 in Betrieb genommen worden, zunächst im Probebetrieb, den es auch schon während der Winterolympiade im Februar in einem kleinen Teilgebiet um den Veranstaltungsort gab. Ab 1.3.2019 geht der Regelbetrieb los, weil dann auch die entsprechenden Endgeräte zur Verfügung stehen. Flächendeckend ist das noch nicht, aber in dreizehn Städteregionen. Dort wohnen die meisten Südkoreaner. Für den Rest steht ja das flüchendeckende 4G-Netz zur Verfügung, das auch an jeder "Milchkanne" funktioniert.

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shaboo 30.12.2018, 19:06
7. Ich kann sie einfach nicht mehr ertragen, ...

... diese peinlichen, komplett lernbehinderten Digitaldilettanten in der Regierung, die aus den UMTS-Versteigerungen nicht das Geringste gelernt haben! Abgesehen davon, dass der Staat bei der aktuellen Einnahmesituation gar nicht auf die paar Milliarden angewiesen ist, ist es am Ende doch sowieso der Verbraucher, der den ganzen Quatsch mit weiterhin völlig überteuerten Verträgen für Mobilfunk und Datenraten finanzieren darf, und bei dem sich die Telekommunkationsunternehmen jeden einzelnen Cent dieser Versteigerung zurückholen werden. Diese Frequenzen gehören schlicht und einfach kostenfrei an diejenigen Provider verteilt, die zusammen eine hundertprozentige Netzabdeckung garantieren. Der Verbaucher hätte dann ein funktionierendes Netz und zumindest eine Chance auf sinkende Preise - stattdessen bekommt er das genaue Gegenteil: ein teures und in weiten Teilen Deutschlands schlechtes Netz. Müssen eigentlich erst 50% der Wahlbeteiligten aus Protest die Kasperletruppe von der AfD wählen, bevor die etablierten Parteien endlich mal einen Gedanken daran verschwenden, uns vernünftig zu regieren?!

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neutron76 30.12.2018, 19:06
8. Soll doch bitte der Staat die Standorte der Masten durchdrücken.

Aktuell müssen sich die Netzbetreiber mit Privatleuten herumärgern. Warum rechnet man nicht den technisch bestmöglichen Standort aus und die Behörden organisieren, dass der Standort zur Verfügung steht, egal ob es ein privates Grundstück, ein Acker oder öffentliches Gebäude ist.

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heissSPOrN 30.12.2018, 19:10
9. Das kommt davon

Die Privatisierung von Post, Fernmeldewesen und Bahnverkehr war ein Irrweg, der sich nun rächt. Bei der Post hat das zur Folge, dass jetzt gut ein halbes Dutzend Unternehmen nacheinander alle Strassen abfahren und verstopfen, bei Bahn und Fernmeldewesen werden nur noch die Gebiete und Bürger versorgt, wo es sich lohnt. Verstaatlicht zumindest die Infrastrukturbereiche dieser Sparten wieder, und es hat sich ausgemosert und abgezockt, und die Versorgung aller zu denselben Bedingungen wird wieder gewährleistet.

Im übrigen wird ja keines dieser Unternehmen zum Mitbieten gezwungen; wenn ihnen die Bedingungen nicht passen, einfach kein Gebot abgeben!

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