Forum: Netzwelt
Absurde Kennzeichnungsflut: Liebe Leserin, lieber Leser,
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Dudenquatscher 06.08.2018, 13:39
1. Da gibt es doch nur eins,

diesen ganzen Mist einfach nicht nutzen bzw. dort nicht mitmachen.

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Martuk 06.08.2018, 15:22
2. ja genau

Soll doch jetzt ein Gericht das Gegenteil klären. Denn dann ist gar nichts mehr klar. Dann hat ein Gericht "geklärt" man muss kennzeichnen, und das Andere hat "geklärt" man darf nicht kennzeichnen. - Na dann viel Spaß. Rechtssicherheit, das war Gestern, heute sind wir einen Schritt weiter.

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fyer 06.08.2018, 15:25
3.

Es ist keinesfalls absurd dass die "Influencer" ihre Posts als Werbung markieren müssen/sollen sondern vollkommen angebracht. Es gibt keine private unkommerzielle Bilder von Influencern, das was sie veröffentlichen ist alles Teil ihrer Arbeit und dient im einfachsten Fall nur um auf den Timelines zu erscheinen und nicht vergessen zu werden, quasi Werbung für sich selbst.

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mark78 06.08.2018, 15:41
4. Traffic ist auch eine Form der Bezahlung

Es braucht ja nicht mal ein explizites Arrangement der Bezahlung um zu beeinflussen. Da muss man sich nur mal die meist geschauten Videos bei YouTubern ansehen das sind meistens auch praktisch Werbesendungen für Luxusgüter. Marken zahlen dann halt an Youtube um Videos mit eigenen Produkten zu Featuren. Youtuber bekommen als Entlohnung mehr Views.

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ancoats 06.08.2018, 15:45
5.

Ob Werbung, sprich: Nennungen bzw. Hinweise auf Marken, Produkte und Dienstleistungen auf Instagram nun beauftragt / bezahlt sind oder nicht, tut doch hier überhaupt nichts zur Sache. "Influencer" heißen die jungen Menschen, die da ständig mehr oder weniger albernes Zeugs in die Kamera grinsen, halten & labern, ja nicht ohne Grund.

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edds 06.08.2018, 16:02
6. Schuld?

"Schuld sind die sogenannten Influencer."
"Schuld an der Werbepanik der Influencer dürfte vor allem ein Gerichtsurteil aus Berlin sein, das Verlinkungen auch ohne Gegenleistung als Werbung wertete."
Bitte entscheiden Sie sich doch, wem Sie jetzt die Schuld zuweisen wollen.
Ansonsten gibt es auch noch das schöne Wort 'Ursache'. Es kann nämlich auch Ursachen geben, ohne dass jemand gleich eine Schuld zugewiesen werden muss.

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edds 06.08.2018, 16:17
7. Tut nichts zur Sache?

Zitat von ancoats
Ob Werbung, sprich: Nennungen bzw. Hinweise auf Marken, Produkte und Dienstleistungen auf Instagram nun beauftragt / bezahlt sind oder nicht, tut doch hier überhaupt nichts zur Sache. "Influencer" heißen die jungen Menschen, die da ständig mehr oder weniger albernes Zeugs in die Kamera grinsen, halten & labern, ja nicht ohne Grund.
Also Sie haben jetzt aber auch gerade 'Instagram' erwähnt und wenn ich Sie deswegen jetzt auch mal mit dem nicht wirklich präzise definierten Wort "Influencer" bezeichne, dann haben Sie also auch gerade Werbung für Instagram gemacht !?!
Ab wann man ein sogenannter 'Influencer' ist, muss klar definiert werden und was kennzeichnungspflichtige Werbung ist muss ebenfalls klar definiert werden.
Nur weil ein talentierter Hobbyfotograf mit einer großen Anzahl Followern postet, welches Equipment er benutzt, ist das nicht zwangsläufig Werbung. Wenn er seine Ausrüstung selbst finanziert hat, damit zufrieden ist und für die Aussage nicht bezahlt wird, muss er das ohne Einschränkung auch posten dürfen. Das hat auch was mit freier Meinungsäußerung zu tun.

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urbanism 06.08.2018, 16:23
8. naive Follower

das Problem sind doch all die naiven Follower, die der Meinung sind, dass ihr Role Model natürlich ausschließlich uneigennützig 24 Stunden tolle Bilder oder Videos von sich postet. Warum muss man heute solche Follower eigentlich per Gesetz schützen? In den 60iger, 70iger und 80igern als die Jugend noch in der Bravo ihr Weltbild vervollständigte, hat sich auch niemand darum gekümmert ob darin massiv für Produkte oder Trends geworben wurde. Man wächst grundsätzlich mit der Erfahrung, wenn man aber alles Reglementiert lernt man nichts für´s Leben

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firefox34 06.08.2018, 17:06
9. Wer sein Leben vermarktet

Wer sein Leben vermarktet, bei dem ist nunmal alles Werbung was er veröffentlicht. Außerdem tuen diese Menschen ja oft auch nichts anderes und „Spielerfrau“ ist noch kein anerkannter Lehrberuf.
Musik können sich das auch ich nicht aussuchen. Einmal in der GEMA, dann ist alles was sie veröffentlichen gemapflichtig.
Sollen sie zwei Accounts machen. Werbung und Privat.. aber dann schaut sich ja niemand mehr die Werbung an. Die Influencer sind einfach nur verlogene Schleichwerber.

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