Forum: Netzwelt
Alma Whitten: Datenschutzbeauftragte verlässt Google
dapd

Alma Whitten stand bei Google nie im Rampenlicht. Dabei verantwortete die Managerin den Datenschutz des Unternehmens. Jetzt hat sie ihren Job an den Nagel gehängt - ohne Angabe von Gründen.

hinzkunz001 02.04.2013, 18:06
1. naja

Zitat von sysop
Alma Whitten stand bei Google nie im Rampenlicht. Dabei verantwortete die Managerin den Datenschutz des Unternehmens. Jetzt hat sie ihren Job an den Nagel gehängt - ohne Angabe von Gründen.
ich koennte mir als grund ganz einfach unterbeschaeftigung vorstellen. Diese position ist doch eh nur Alibi, Ihr Job bestand wohl eher darin nach luecken zu suchen.....

Das ist als wenn man im KZ einen "Health and safty" Angestellten hat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
save_the_world 05.05.2013, 09:47
2. Eine Datenschutzbeauftragte können die bei google natürlich nicht gebrauchen.

Die meisten sind sich gar nicht bewusst, in wie weit google heute schon die Daten der Benutzer systematisch sammelt, speichert und auswertet.

In vielen Webseiten sind Skripte von anderen Webseiten hinterlegt. Zum Beispiel sind auf der Spiegel.de Webseite folgende Skripte externer Webseiten hinterlegt: quality-channel, twitter.com, ivwbox.com, facebook.com, google-analytics.

Bei der New York Times ist es: googlesyndication.com. Also bei dem Wort Syndicate werde ich stutzig.

Wozu ist das nötig? Ganz einfach, jemand sucht nach Informationen bei google. Findet dort einen Artikel, klickt auf den Link und liest den Artikel bei Spiegel Online. Das wird von Google registriert und mit der IP-Adresse des Benutzers in der eigenen google Datenbank gespeichert. Das reicht google aber noch nicht. Sie wollen auch wissen, ob sich der Benutzer auch noch für andere Artikel bei Spiegel Online interessiert und welche Links er anklickt. Das geht mit solchen eingebetteten Scripten. Das wird dann auch noch alles gespeichert. Das ist bei sehr vielen Seiten der Fall. Braucht google das nur für Werbezwecke? Ich denke nicht.

Dem kann man nur mit Firefox, der Erweiterung: noscript und der Verwendung der Suchmaschine Startpage.com entgehen.

Mit der google Brille will google nun auch noch wissen, was die Benutzer außerhalb des Internet (im richtigen Leben) so anschauen. Tut mir leid, aber das ist krank. Wem nützt denn die Brille? Dem Benutzer? Glaube ich nicht. Google? Mit Sicherheit! So etwas muss verboten werden. Wer das nutzen will, muss vor seiner eigenen Dummheit geschützt werden, wie bei der Anschnallpflicht im Auto!

Beitrag melden Antworten / Zitieren