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Angriff auf Auswärtiges Amt: Hacker erbeuteten Brexit-Protokoll
DPA

Die Hackergruppe Turla, die mutmaßlich das Auswärtige Amt angegriffen hat, entwendete nach SPIEGEL-Informationen auch ein Dokument zum Brexit. Derweil wird ein weiterer Angriff bekannt.

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k.hohl 10.03.2018, 08:40
1.

Zitat: "Die Behörden machen die Hackergruppe Turla und ihre Kampagne Snake für den Angriff auf das interne Netz der Verfassungsorgane und oberen Bundesbehörden, den Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB), verantwortlich. Sie sehen eine klare Verbindung der Gruppe mit dem russischen Geheimdienst FSB. Auf den Hack wurden sie erst durch den Hinweis eines befreundeten Geheimdienstes im Dezember vergangenen Jahres aufmerksam."

Man hat also nichts gehört, nichts gesehen und nichts geahnt.
Wurde dann durch nicht genannte Dritte gewarnt.
Außerdem wußte man erst nicht, was überhaupt "geklaut" wurde.
Aber die Täter, die kannte man!
Und deshalb weiß man jetzt plötzlich auch, was "geklaut" wurde.

Erinnert mich sehr an die Märchen der Gebr. Grimm, die ich meiner Enkelin vorlesen - die haben ähnlich viel Phantasie.

Ich mag mich allerdings irren:
Wenn dann in einigen Monaten die Ergebnisse des Brexit von der Rest-EU mit dem "geklauten sechs Dateien" begründet werden. Und Putin persönlich die Schuld hat.
Dann war's doch nur schlechte Satire.

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coyote13 10.03.2018, 08:47
2. Ha Ha wie lustig . . .

. . . ""Der Abfluss dieser Dateien soll aber kontrolliert geschehen sein"" . . .
Klar, ich lasse mir Geheimprotokolle klauen, aber nur unter Beobachtung.
Für wie bescheuert hält uns dieser Staat eigentlich?

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ole.ostpreiss 10.03.2018, 08:56
3. befreundeter Geheimdienst

"Auf den Hack wurden sie erst durch den Hinweis eines befreundeten Geheimdienstes im Dezember vergangenen Jahres aufmerksam." Wie it das möglich? Oder hat der "befreundete Geheimdienst" die seite zuerst gehakt und merkte das noch ein zweiter Hacker drinn ist? Oder versucht der "befreundete Geheimdienst" seine Spuren zu vertuschen in dem er sich als Zeuge ausgibt?

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Marhaus 10.03.2018, 09:03
4. Und?

Dass der Brexit geheim sei, kann man ja nun wirklich nicht mehr behaupten.

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helgemnielsen 10.03.2018, 09:11
5. erbeutetes Material

Ist das gehackte Material wirklich nur harmlos, wie es die Bundesregierung uns glauben machen will. Was können die Hacker mit diesen Daten anfangen, oder wurde nur abgegriffen, was irgendwie zu haben war. Daten zum Brexit oder Verhandlungen mit der Ukraine können doch nur die Parteien interessieren, die davon betroffen sind. Die Briten z.B., die es wirklich wissen wollen wie weit sie ihre Forderungen gegenüber Deutschland und der EU treiben können. Oder die Russen, die aus der Ukraine-Politik der Deutschen ihren Nutzen ziehen könnten. Machen wir uns doch nichts vor, das diese Daten nur dazu dienen sollten, gelesen zu werden. Die Diebe könnten unsere Regierung erpressen und uns dadurch schaden.

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ghdh 10.03.2018, 09:13
6. Gb

Stecken hinter dem Hackerangriff doch nicht die üblich verdächtigten Russen sondern die Engländer?

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remcap 10.03.2018, 09:15
7. Die Ministerien scheinen mit der Cyberabwehr

vielleicht doch nicht so weit zu sein, als es den Anschein hat. In den Broschüren und Rekrutingsanzeigen (z.b. BW oder Verfassungsschutz) redet man von Cybernerds die dort arbeiten dürfen...etc. Hat es einen Sinn junge Leute mit großen Versprechungen zu locken, wenn es noch gar nicht so weit ist? Solche Methoden schaffen nur mehr unzufriedenheit und sind unproduktiv.

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tschautsen 10.03.2018, 09:15
8. Logisch

Deutschland merkt nicht, dass es gehackt wurde und wird dann von einem "befreundeten" auf den Hack aufmerksam gemacht. Das naheliegende für mich wäre, mir erstmal den "Freund" anzusehen. Aber gut, unter Freunden spioniert man ja nicht. Wurde ja noch nie gemacht...

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tschautsen 10.03.2018, 09:16
9. Logisch

Deutschland merkt nicht, dass es gehackt wurde und wird dann von einem "befreundeten" auf den Hack aufmerksam gemacht. Das naheliegende für mich wäre, mir erstmal den "Freund" anzusehen. Aber gut, unter Freunden spioniert man ja nicht. Wurde ja noch nie gemacht...

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