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Beschränkungen für Facebook: Für die Nutzer bleibt es lästig
imago/ZUMA Press

Das Kartellamt bremst Facebook beim Datensammeln. Für Nutzer ist das eine gute Nachricht. Eigentlich. Doch auch ein Verbot wird ihnen kaum nützen, wenn sie sich um ihre Privatsphäre weiter so schlampig kümmern wie bisher.

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knobi666 07.02.2019, 17:19
1. Habe meine Daten selbst gerettet

Zitat aus dem Artikel: "Am Ende müssen Nutzer ihre Daten selbst retten."
Meine Daten habe ich schon vor Monaten ganz einfach selbst gerettet
indem ich meinen Facebook Account für immer gelöscht habe.
Mit etwas Glück ist die Datensammelwut nun zumindest etwas eingeschränkt.

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ttvtt 07.02.2019, 17:26
2. alles was ich will

alles was ich will, ist ein Knopf, den ich drücken kann und alle Daten sind gelöscht und man startet jungfräulich neu.

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DummerNutzer 07.02.2019, 17:36
3. Unheimlich ...

... ist das schon, zu wissen dass so ein dubioser Konzern Zugriff auf einen Großteil der Nachrichten hat, die man als WhatsApp-Nutzer täglich sendet und empfängt, ebenso mit wem man kommuniziert. Wir sollten alle umsteigen auf ein anderes Tool, aber das ist leichter gesagt als getan. Vorschlag: ab morgen steigen wir alle um auf Signal Messenger ... Wie wärs? Als Suchmaschine nehme ich mittlerweile Qwant, da wird die Suche immerhin anonymisiert.

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1435mm 07.02.2019, 18:10
4. Der Nutzer will es doch so...

... anders ist es nicht zu erklären, warum sich fast alle, wie die Lemminge bei Facebook/WhatsApp/Instagram rumtreiben. Es gibt gute Alternativen.
Spätestens wenn Facebook, wie angekündigt, die Massengerdienste durchlässig macht und man von Facebook nach WhatsApp oder Instagram Nachrichten schicken kann, ist für mich nicht nachvollziehbar wie man dann noch verhindert, dass man nicht bei der großen Datenkrake Facebook landet.
Ich habe meine Konsequenzen gezogen. Meine wirklich wichtigen Kontakte sind erfreulicherweise mitgewechselt, die anderen dürfen mit gerne SMS schreiben.

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Bernd.Brincken 07.02.2019, 18:12
5. Nicht-Nutzer

In dem Urteil geht es nur um FB-Nutzer, aber in dem Kommentar z.B. von Ministerin Barley um mehr:
"Die Schnittstellen des Konzerns greifen die Daten nicht nur bei den anderen Diensten des Konzerns ab, sondern auch bei zahlreichen Apps und Webangeboten von Dritten"
Insbesondere greift FB auch Daten von nicht-Nutzern ab.
Durch die Marktmacht hat man das FB-Logo vielen völlig fremden Dienste aufgedrückt, und der Script-Code dort sammelt Daten von _jedem_, nicht nur FB-Nutzern.

Auch bei FB-Tochter Whatsapp werden z.B. bevorzugt die ganzen Telefonbücher eingelesen - also auch persönliche Daten von Leuten, die nie danach gefragt wurden, und die keinen WA-Zugang haben.
Hängt beides an dem Quasi-Monopol, denn nur damit hat das Unternehmen einen solchen Hebel. Heute sieht man auf manchen Plakaten nur noch einen FB-Link und keinen mehr auf eine normale Website - da hat FB schon den offenen Standard WWW ersetzt.

Diese Auswüchse sind schnellstens zu beenden, auf D- oder EU- oder welcher Ebene auch immer.

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hajomango 07.02.2019, 18:13
6. Nerviger Datenschutz

Die Deutschen Datenschützer vermurksen langsam aber sicher das Internet. Wer irgendwelche Daten schützen will, braucht sie ja erst gar nicht ins Internet zu stellen. Wenn ich etwas auf Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn,. Google Business oder sonstwo poste, dann will ich daß das möglichst alle sehen. Das Gegenteil von Datenschutz. Daher stelle ich alles auf Public und erlaube Facebook grundsätzlich alles. Die Datenschützer nerven, weil sie Daten schützen wollen, die der Besitzer möglichst weit verbreiten möchte. Dafür ist man dich bei Facebook und co.

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irobot 07.02.2019, 19:12
7.

Zitat von hajomango
Die Deutschen Datenschützer vermurksen langsam aber sicher das Internet. Wer irgendwelche Daten schützen will, braucht sie ja erst gar nicht ins Internet zu stellen. Wenn ich etwas auf Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn,. Google Business oder sonstwo poste, dann will ich daß das möglichst alle sehen. Das Gegenteil von Datenschutz. Daher stelle ich alles auf Public und erlaube Facebook grundsätzlich alles. Die Datenschützer nerven, weil sie Daten schützen wollen, die der Besitzer möglichst weit verbreiten möchte. Dafür ist man dich bei Facebook und co.
Sie vergessen etwas. Wenn Ließchen Müller fleißig Fratzenbuch nutzt und sich um ihre Daten einen feuchten Kehricht schert, so ist das ihre Sache. Wenn Sie aber diese Person persönlich kennen und per Whatsapp mir ihr kommunizieren, so wollen Sie sicher nicht, dass der Herr Zuckerberg davon erfährt.

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damianschnelle 07.02.2019, 19:58
8. Wenn ich

das richtig verstanden habe, dann reicht es schon, wenn auf einer xbeliebigen Seite dieser komische Daumen zu sehen ist und Fratzenbuch sammelt meine Daten?Ich bin bei keinem dieser Dienste angemeldet und wenn es denn so ist, dann ist das reichlich frech, denn dazu möchte ich gefragt werden.

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mikaiser 08.02.2019, 01:41
9. An die eigene Nase fassen, SPON

... und schnell die FB- und Twitter-Buttons in allen Artikeln, also auch diesem, löschen.

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