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Betrugsmaschen bei Kryptowährungen: Plötzlich fehlt das gesamte Guthaben
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Je mehr Menschen in Kryptowährungen wie Bitcoin und Iota investieren, desto attraktiver wird der Markt auch für Betrüger. Ihre Maschen sind oft raffiniert, das zeigen aktuelle Fälle, in denen Nutzer viel Geld verloren.

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Leberwurstpizza 30.01.2018, 11:49
1. So tragisch

die geschilderten Fälle auch sind: Niemand käme auf die Idee, die EZB dafür verantwortlich zu machen, wenn einem die Brieftasche mit dem Bargeld geklaut würde.

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depribär 30.01.2018, 11:51
2.

"Man lernt nie aus." würde ich sagen. Das gilt auch für einen 59 jährigen ehemaligen Vorstand eines börsennotierten Unternehmens. Mein Mitleid hält sich in Grenzen für den technikfazinierten Halter eines Model-X aus dem Süden Deutschlands.....

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peter.teubner 30.01.2018, 11:52
3. Dazugelernt

Herr Neumann sollte froh sein, er hat was dazugelernt. Und es ist ja so, niemand ist gezwungen solche Währungen zu benutzen. Wer es tut, sollte anschliessent nicht jammern und nach der der Polizei rufen, die hat wichtigere Dinge zu tun als verunglückten technikaffinen Spiele aus der Patsche zu helfen.

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hoeffertobias 30.01.2018, 12:21
4. Warum ...

... muss ich erst in eine neue Währung investieren, statt einfach ein Bezahlsystem mit einer alten Währung zu nutzen. Für mich reine Spielerei, ohne wirklichen Nutzen. Ob nun lola, Bitcoin oder Schwabbel - allen Kryptowährungen ist gemein, dass deren Wert eben nicht mit der Produktivität des jeweiligen Währungsraumes abgesichert sind. Maximalst unsinnig also....

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pauschaltourist 30.01.2018, 12:25
5.

@Leberwurstpizza
Der Einlagensicherungsfond ersetzt Schäden konventioneller Währungen bis 50.000€.
Dubiose und betrügerische Kryptowähren werden sebstverständlich nicht ersetzt.

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Charly de Gohl 30.01.2018, 12:28
6. Und täglich grüsst das Murmeltier

Wer online ein Hardware-Wallet mit bereits ausgefüllter Passphrase kauft und dann nicht stutzig wird, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.

Ich habe selber IOTA gekauft und auch ich finde das Wallet umständlich. Ich wäre aber im Leben nicht auf die Idee gekommen, die Passphase online über einen Seed-Generator eines Drittanbieters generieren zu lassen.

Es gibt doch so viele Betrugsfälle über Phishing-Attacken für klassische Girokonten bzw. Onlinebanking. Selbstverständlich gilt das auch für rein digitale Währungen. Da muss man einfach sehr vorsichtig sein.

Interessant, dass die Artikel, die sich offenbar ernsthaft mit der Idee und auch den (durchaus existierenden) Vorteilen von Cryptowährungen auseinandersetzen als Spiegel Plus Artikel kostenpflichtig sind. Die FUD-Artikel gibt es bei Spiegel Online hingegen kostenlos und das mittlerweile schon fast regelmässig.

Ich wage mal zu behaupten, dass man die Spiegel Plus Artikel in spätestens zwei Jahren auch mit Cryptowährungen bezahlen kann.

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marco777 30.01.2018, 12:29
7. IOTA hat da keine Schuld...

Würde ich den 4-stelligen Pin zu meinem Girokonto der Sparkasse auch online generieren? Wohl kaum! Alles was man tippt, hinterlässt im Netz Spuren und kann aufgezeichnet werden. Dessen muss man sich immer bewußt sein. Verlasse Dich immer auf Dich selbt und Deinen Verstand! Der sicherste Code-Generator ist oben in Deinem Kopf!

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derBob 30.01.2018, 12:39
8. Welche Inkonsequenz!

Da schlagen sich die Nutzer von Kryptowährungen stolz an die Brust und posaunen stolz heraus, dass diese keiner staatlichen Kontrolle unterliegen.
Wenn dann aber was schief geht, stehen sie mit bebender Lippe wieder flennend bei Papa Staat und bitten um Hilfe.

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lupidus 30.01.2018, 12:39
9.

Zitat von Leberwurstpizza
die geschilderten Fälle auch sind: Niemand käme auf die Idee, die EZB dafür verantwortlich zu machen, wenn einem die Brieftasche mit dem Bargeld geklaut würde.
Die Frage ist doch, wie man Kryptowährungen klauen kann. Angeblich ist der Bitcoin doch sowas von transparent und geradezu ideal um Verbrechern das Handwerk zu legen. Oder ist er genau das eben nicht ? Ich habe auch noch nichts davon gehört, dass Spekulanten den Wert des Euros mal eben verdoppeln um ihn dann wieder absacken zu lassen. Dafür ist die EZB dann wieder gut genug...

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