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"Counter-Strike: Global Offensive": Oh Baby, baller baller
Medienagentur plassma

Millionen Fans spielen begeistert den Ego-Shooter-Klassiker "Counter-Strike". Mit "Global Offensive" erschien vor Jahren schon eine moderne Fortsetzung. Worum es darin geht, für Einsteiger einfach erklärt.

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AlexanderJäger 27.08.2018, 12:10
10. Shooter als Queerfinanzierung von Wissenschaft?

Zitat von paradonym
Man liest in der Zeitung über Geiselnahmen und Terror - fast täglich auf Titelseiten - Man fühlt Mitleid, setzt sich hin und tut das gleiche, nur eben auf dem Bildschirm. Es ist nichts erstrebenswertes zu Lernen, es ist nichts was man wirklich lernen will oder wissen möchte - und trotzdem tun es so viele und finden dabei noch etliche Fans... Ich kann mir bei weiterem besseres vorstellen als das was tagtäglich in der Zeitung steht auch noch nachspielen zu wollen...
Shooter sind die weiterentwicklung von anderen Spielen die wohl auch in deinem Jahrgang sehr beliebt waren ( Cowboy und Indianer )
Und was den Sinn angeht: Wenn dir Spaß and Kompetetiven Spielen nicht reicht, hab ich ne Antwort die dich zufiedenstellen wird:

Shooter sind seit jeher Test und Motivation für die teure Entwicklung neuer PC Hardware und Software. Ich verweise zum Beispiel mal zum Spiel Crisis, welches sozusagen als Demo der Cryengine funktioniert hat. Grafikkarten wurden aufgrund der hohen Nachfrage immer leistungsfähiger, und die entwicklung zu großen Teilen aus Mitteln privater Konsumer bezahlt. Shooter hatten schon immer die beste Grafik, das ist Teil des Reizes: wenn man aus seinem neuen PC das Maximum rausholen will, muss man Shooter spielen.

Heutzutage können Forscher aber Grafikkarten zur Forschung an KIs benutzen, da sie wesendlich schneller Rechnen als CPUs. Ich denke nicht das man die riesigen Fortschritte in PC hardware der letzten 2-3 Jahrzehnte mit reinen Forschungsgeldern finanziert hätte, so viele Milliarden wie die Spieleindustirie umsetzt haben die nicht.

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Wizze 27.08.2018, 12:10
11. Feinfühligkeit

@milura Von "ziemlich auf dem Kommentar rum gehackt" sehe ich hier absolut nichts. Es waren sogar gute Erklärugen dabei.
Mir ist bei diesem Artikel allerdings unklar, an wen er sich richtet. Ist das hier bezahlte Werbung für das Spiel oder sollen Menschen, die mit dem Thema nichts zu tun haben eine kurze Erklärung bekommen?

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Wizze 27.08.2018, 12:11
12. Feinfühligkeit

@milura Von "ziemlich auf dem Kommentar rum gehackt" sehe ich hier absolut nichts. Es waren sogar gute Erklärugen dabei.
Mir ist bei diesem Artikel allerdings unklar, an wen er sich richtet. Ist das hier bezahlte Werbung für das Spiel oder sollen Menschen, die mit dem Thema nichts zu tun haben eine kurze Erklärung bekommen?

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Pickle_Rick 27.08.2018, 13:45
13.

Zitat von paradonym
Man liest in der Zeitung über Geiselnahmen und Terror - fast täglich auf Titelseiten - Man fühlt Mitleid, setzt sich hin und tut das gleiche, nur eben auf dem Bildschirm. Es ist nichts erstrebenswertes zu Lernen, es ist nichts was man wirklich lernen will oder wissen möchte - und trotzdem tun es so viele und finden dabei noch etliche Fans... Ich kann mir bei weiterem besseres vorstellen als das was tagtäglich in der Zeitung steht auch noch nachspielen zu wollen...
Guter Punkt.
Das Szenario Terroristen VS Antiterroreinheit ist bei Counterstrike allerdings nur die Basis für die Teamaufteilung und den Look der Spielfiguren. Selbst in den Modi wo es um Geiselbefreiung oder Bombenentschärfung geht, ist das Szenario Nebensache. Es geht um das Zusammenspiel und das Erfüllen einer Aufgabe. Schon das Gameplay an sich eigenet sich wenig zum Nachspielen.
In anderen Spielen sichert man Flaggen oder begleitet eine sich bewegende Fracht von Punkt A zu Punkt B.
Das Nachspielen von Terrorlagen steht hier absolut nicht im Vordergrund. Man könnte die Teams auch als Angreifer bzw. Verteidiger bezeichnen oder als rotes bzw. blaues Team. Ein gewisses Interesse für das Szenario halte ich aber auch für in Ordnung. Jedenfalls wenn man da altersgemäße Inhalte konsumiert. Es ist ja auch nicht falsch oder verwerflich einen Kriminalroman als Unterhaltung zu genießen. Da geht es in den wenigsten Fällen um Blumenpflücken sondern doch eher um Mord und Totschlag. Ich kann Skeptikern nur das Experiment in Form von Ausprobieren empfehlen. Zocken muss einem nicht gefallen und vor allem nicht jedes Spiel aber die Erfahrung hilft vielleicht dabei zu verstehen wo die Faszination liegt und was Spiele vermitteln bzw. was nicht.

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Kai Nerda 28.08.2018, 12:06
14. Wem es nicht zu langweilig wird

Maps auswendig zu lernen und nichts anderes zu tun als Sterben und Sterben lassen. Tut mit Leid, aber mir ist das nach 40 Jahren Video/Computerspielerfahrung einfach zu wenig, von solchen Spielen musste man jahrzehntelang zehren, wurde der Markt beherrscht.

Ich hab mir letztens für 8 oder 9 Euro CS GO gekauft, einfach weil ich mit ein paar anderen Leuten zusammenspielen wollte, die angeblich sehr oft diese Spiel spielen. War dann doch nicht so. Spielen doch lieber irgendwie alle komplexere Spiele, verständlicherweise.

Habe es seitdem ca 20 Minuten gespielt. Dann wieder deinstalliert, es ist halt nichts anderes als andere umfallen lassen oder selber umfallen, respawnen und alles wieder von vorne. Kann ich mir höchstens noch 20 Minuten antun, dann wird es stinkelangweilig. Virtuelles Räuber und Gendarm spielen wird halt irgendwann langweilig, so wie im echten Leben mit Erbsenpistolen aufeinanderschiessen auch, ab einem bestimmten Alter.

Aber für die Ballerhelden, die oft tatsächlich nur ein einziges Spiel "können", weil alle Maps auswendig gelernt, scheint dieses und ähnliche Spiele die Erfüllung aller Träume zu sein.

Spiele dann eher und lieber Open World Spiele mit Entscheidungsfreiheit, mit der Möglichkeit etwas zu erschaffen statt nur zu töten und zu zerstören. Und das alles wann ich will und wo ich will, in diesen Spielen. Und wenn ich Lust hab setze ich mich ne Stunde ans Lagerfeuer und gucke mir die schöne Grafik an. Alles erfüllender als killen, gekillt werden, respawnen und wieder von vorne, ohne ein Ende.

Btw, CS GO Spieler sind von komplexeren Spielen wie z.B. von Arma3 heillos überfordert, wohl zu real im Gegensatz zu CS:GO. Sogar schon von Spielen wie Rust, weil man eben nicht nur ballern muss. Die können und wollen solche Spiele auch gar nicht anders spielen als CS:GO, R6, als die ganzen Battle Royal Dinger, manche Menschen sind offensichtlich mit allem überfordert, was über schlichtes Ballern hinausgeht. Können und wollen offensichtlich gar nichts anderes, nie.

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ohne_mich 28.08.2018, 13:46
15. @Kai Nerda, 12:06

Ich sein ebenfalls seit 1985 Gamer und stimme Ihnen zu 100% zu, selbst als jemand, der vor 10 Jahren noch richtig gut bei CS war. Es wird einfach langweilig. Meine Freunde spielen alle noch PUBG & Co, aber auch das langweilt mich. Wenn First-Person-Shooter, dann bitte mit ansprechender Story und toller Atmosphäre, wie Far Cry. Man wird mit dem Alter anspruchsvoller, auch was Spiele betrifft.

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Redigel 28.08.2018, 13:56
16.

@Kai nerda, davon mal abgesehen dass aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters rein physisch diese Art von Spielen immer weniger Freude bereiten. Will sagen, sie werden langsamer und all die Hektik wird als Stress wahrgenommen. Das kann ich zumindest von mir nicht nur behaupten. Leider entwächst mein Freundeskreis da etwas langsamer als ich und bevorzugt generell rundenbasierende Games die keine 30 Minuten überdauern. Spiele wie Quantum Break, Life is Strange, Layers of Fear oder komplexes unter der VR Brille wie Lost Echo wo man nicht gehetzt wird, wird dann auch mal schnell als Müll abgetan. Darüber muss ich dann allerdings innerlich nur lachen...

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NewYork76 28.08.2018, 22:10
17. @ohne_mich & Co.

Ich kann Ihnen teilweise zustimmen. Ich habe auch zu meiner Zeit CS von Anfang an (damit meine ich als Half-Life Mod) gezockt und hatte sehr viel Spass mit dem Spiel.
Es geht (nicht nur) um das auswendiglernen von Maps, sondern um Reaktion, Strategie und Teamwork.

Bis ich mit Freunden in einem Clan ueber Headset gespielt habe, hatte das Spiel fuer mich auch keinen so grossen Reiz. Sobald aber Strategie und Teamwork ins Spiel kommen, konnten auf der Gegenseite einige sehr gute Spieler sein, aber dennoch verlieren.

Sie sind (wie ich annehme) allerdings wie ich auch inzwischen einfach zu alt fuer das Spiel. Ich zumindest kann bei den diversen Shootern (Fortnite etc.) einfach nicht mehr mithalten (und will es auch nicht).

Frueher hat das sehr viel Spass gemacht, aber inzwischen habe ich Einzelspieler-Spiele viel lieber. Statt hoechstes Stress-Level in CS:GO lieber eine entspannte Bergtour in Skyrim VR.

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