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Datensicherung in der Cloud: So funktioniert Googles neue Backup-Software

Mit der kostenlosen App Backup and Sync kann man Sicherungskopien von Mac und PC in Googles Cloud-Speicher auslagern. Wir zeigen, wie das geht, worauf man achten sollte und warum Google auch damit Geld verdienen könnte.

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FerrisBueller 14.07.2017, 15:23
1. Linux?

Googles gesamte Infrastruktur läuft mit Linux, alle Rechenzentren laufen mit Linux, alle Drive-Server laufen auf Linux, alle Android-Geräte basieren auf Linux ebenso wie alle ChromeOS-Geräte, Wearables, Router, Switches und und und.

Aber das einzige Desktop-Betriebssystem, das keinen Client kriegt, ist Linux. Häh?

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raoul2 14.07.2017, 15:25
2. Warum sollte man denn freiwillig

all seine Daten der Krake überlassen, ohne letztlich zu wissen, was die damit letztlich anstellen will (oder könnte)? Eine neue externe Terabyte-Festplatte ist inzwischen derart preiswert zu haben, daß sie sich in wenigen Monaten amortisiert haben dürfte. Dem Einwand, daß man dann ja nach JEDEM Absturz auf seinen privaten Back-up-Speicher zugreifen und "per Hand" tätig werden muß, möchte ich entgegenhalten: Wie häufig ist Ihnen Ihr Computer denn - ehrlich bleiben - tatsächlich schon "heftig abgestürzt"?

Google und verwandte Kraken haben so schon viel zuviel Zugriff auf sensible Daten; warum diesen nicht sehr beruhigenden Zustand ohne Not noch ins Immense verschlimmbessern? Aus Faulheit?

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willhelm.schmitz 14.07.2017, 16:00
3. Ganz einfach....

Zitat von FerrisBueller
Aber das einzige Desktop-Betriebssystem, das keinen Client kriegt, ist Linux. Häh?
Warum Linux keinen Client bekommt? Na, dass ist doch ziemlich simpel..... Linuxanwender neigen per se dazu sich unter dem Begriff Datensparsamkeit etwas vorstellen zu können. Mit anderen Worten, die rennen nicht hinter jeder Wurst her, die die Datenkraken ihnen vorhalten.
Warum sollte Google also Clients für eine winzige Anwendergruppe entwickeln, die als Dank noch nicht einmal spendabel mit ihren persönlichen Daten ist......
Ausserdem gibt es ja durchaus einen Google-Drive Client für Linux, nur halt nicht von Google und natürlich nicht für lau..... Nennt sich Insync und funktioniert hervorragend

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newline 14.07.2017, 16:03
4. @2

Stimme Ihnen zu. Daten würde ich nur verschlüsselt in eine Cloud hochladen. Ein Punkt, der für die Cloud spricht, ist. dass die Daten dort sicher vor Unfällen in den eigenen vier Wänden liegen.

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Buggybear 14.07.2017, 16:38
5. Und wie sicher sind meine Daten

bei Google gegen unerwünschte Zugriffe geschützt? Bleibt die Privatsphäre gewahrt?
Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Wäre schön dazu etwas zu lesen.

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modemhamster 14.07.2017, 16:45
6. Schöner Lacher...

"Außerdem sollte man sich gut überlegen, ob man private Daten wie Familienfotos, Steuererklärungen oder Kontoauszüge in der Google-Cloud ablegen möchte."
Nee, klar, meine privaten Daten nicht, meine geschäftlichen aber schon...Wie blöd muss man sein, um diesen "Service" zu benutzen?Außerdem ist ein Sync etwas anderes als ein Backup...

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 14.07.2017, 16:57
7. Ganz einfach

Zitat von FerrisBueller
Googles gesamte Infrastruktur läuft mit Linux, alle Rechenzentren laufen mit Linux, alle Drive-Server laufen auf Linux, alle Android-Geräte basieren auf Linux ebenso wie alle ChromeOS-Geräte, Wearables, Router, Switches und und und. Aber das einzige Desktop-Betriebssystem, das keinen Client kriegt, ist Linux. Häh?
Als Desktop-Linux Nutzer kann ich Ihnen sagen: Ich habe kein Interesse an Googles Diensten. Ich bin ein großer Freund von offenen Standards und einer gewissen Unabhängigkeit von Dienstanbietern, Softwareentwicklern und Hardwareherstellern. Das ein bestimmter Dienst nur mit dem eigenen Client oder gar nur auf der eigenen Hardware eines Dienstanbieters ausgeführt können werden soll ist eigentlich ein Fall fürs Kartellamt.
Soweit ich weis lässt sich google-drive als Lauwerk im Dateisystem einbinden. Damit kann man z.B. dann immer noch seine Daten mit (erfahrungsgemäß stabileren und beständigeren) Bordmitteln synchronisieren. Allerdings sollte man schon genau darauf achten welche Daten man einem Anbieter (in dem Fall google) anvertraut.

Ich finde es ehrlich gesagt schade, dass ein sogenannter "freier" Journalist Werbung für ein unfreies Produkt macht - offenbar sogar ohne etwas dafür von Google zu bekommen.
Schöner wäre es mehr Artikel zu haben die auch "Laien" freie Alternativen jenseits der IT-Software Monopole/Kartelle aufzeigen. Aber ich weis ja wie es bei diesen ganzen "irgendwas-mit-medien" Ausbildungen abläuft. Denen wird relativ schnell eingetrichtert dass Apple das allerbeste, schönste und tollste für ihre Aufgaben ist. Außerdem ist es ja nicht nur ein Statussymbol, sondern auch eines für eine Ideologie von "smarten Unternehmern" welche die Welt Kraft ihres Geistes mit ihren Designer-Albträumen Revolutionieren.

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der_unbekannte 14.07.2017, 17:46
8.

Zitat von modemhamster
"Außerdem sollte man sich gut überlegen, ob man private Daten wie Familienfotos, Steuererklärungen oder Kontoauszüge in der Google-Cloud ablegen möchte." Nee, klar, meine privaten Daten nicht, meine geschäftlichen aber schon...Wie blöd muss man sein, um diesen "Service" zu benutzen?Außerdem ist ein Sync etwas anderes als ein Backup...
Es gibt solche und solche private Daten. Eine Schulhausarbeit in der Google Cloud abzulegen sollte doch kein Problem sein. Selbst bei harmlosen Familienfotos sehe ich kein Problem. Und ein Backup von privaten Daten ist auch kein Problem wenn man sie vorher stark verschlüsselt (z.B. mit 256 Bit) hat. Also doch nicht so blöd, man darf sich nur nicht blöd anstellen :D.

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andreas.s 14.07.2017, 21:24
9. ACHTUNG das ist

....kein Backup. Jedenfalls nicht das was man in der klassischen IT unter Backup versteht.

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