Forum: Netzwelt Die Strickliesel im Internet-Zeitalter?
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Ist Handarbeit wieder in kommen? Geht der Trend weg vom Massenprodukt hin zum individuellen, selbstgemachten Einzelstück? Diskutieren Sie mit! Antworten
#1 25.05.2007, 13:55 von DJ Doena

"Handarbeit" und "Internet"? Da fällt mir spontan aber was ganz anderes ein.

;-)

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#2 26.05.2007, 09:43 von tempel

Auch in London

Ich kenne eine Gruppe von jungen Leuten (Ende 20er, Anf. 30er) in London, die Ähnliches tun: z.B. Häkeln von Mützen, die individuell sind und Freunden geschenkt werden.

Aber auch Spaßaktionen, wie z.B. das Umhäkeln von Griffen und anderen Dingen, bei denen sich andere dann wundern, wie die denn da hinkommen. Man stelle sich z.B. eine Auto-Türgriff vor, der keine offenes Ende hat - dennoch ist der dann von einem bunt gestrickten Ring aus Wolle umgeben. Wunderbar!

Und sowas kann man auch an Parkuhren und anderen Pfählen machen, wo man ohne Häkelkünste sonst keine Strickrolle anbringen könnte. Sowas führt zu Allgemeinem Erstaunen und Belustigung. Einfach toll.

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#3 26.05.2007, 16:24 von JanBreier

Finde diese Magazine make und craft ja echt großartig! Aber gibt es sowas auch auf deutsch? Gerade bei den komplizierteren Projekten die dort beschrieben werden ist es doch etwas schwierig die Anleitungen nachzuvollziehen...

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#4 27.05.2007, 23:28 von Spiritogre

Zitat von tempel
Ich kenne eine Gruppe von jungen Leuten (Ende 20er, Anf. 30er) in London...
Das die Engländer auf ihrer Insel schon immer einen eigenwilligen Geschmack hatten ist doch wohl weitläufig bekannt. Nur weil es Skurril ist, muss es sich noch lange nicht als Trend durchsetzen.

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#5 30.05.2007, 15:29 von Julchen

Stitch and bitch

Stitch and Bitch (stricken und laestern) ist schon seit einigen Jahren in England, und auch auf den Falklands, total im Trend. Das online Magazine Knitty.Com ist eine typische Plattform mit witzigen, modernen Mustern - Stricken ist reine Therapie, besonders bei so schoenen Gelegenheiten, wie Universitaets-Fokusgruppen. Immer noch besser als Kaffeekonsum und Magengeschwuer.

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#6 30.05.2007, 16:27 von MegairadieFurie

Zitat von sysop
Ist Handarbeit wieder in kommen? Geht der Trend weg vom Massenprodukt hin zum individuellen, selbstgemachten Einzelstück? Diskutieren Sie mit!
War es denn jemals OUT Dinge zu haben, die Einzigartig sind?
Handarbeit war nie out, ist aber von der reinen Zwecktätigkeit zur Kunstform aufgestiegen.

Früher wurden Socken gestrickt, weil es sonst keine gab, heute strickt man (oder Frau?) Socken, weil sie so schön sind, einzigartig, etwas besonderes, weil wer kann das schon noch?
Ich kann es zb noch, habe es von Großmutter und Mutter gelernt, die Wollproduzenten haben sich auf das junge Publikum eingestellt, ich kriege Sockenwolle sogar in Neonfarben, mit kringeln, die schon in die Wolel gefärbt sind, und die warmen Socken sind sehr begehrte Geschenke.

Ausserdem hab ich mit meiner Mutter, die damals schon 52 Jahre alt wasr, das Klöppeln erlernt, und wer glaubt, da gitbs nur so miefige Spiesserdeckchen in weiss, der sollte mal beim Deutschen Klöppelverband reinschauen, heute wir bunt geklöppelt, modernes wie Schals, Dekoobjekte in 3D etc.
Etwas selbstgemachtes ist immer etwas besonderes, und wird es immer bleiben, egal welche Technik dahintersteckt.

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#7 30.05.2007, 17:04 von Iromagaja

Zitat von sysop
Ist Handarbeit wieder in kommen? Geht der Trend weg vom Massenprodukt hin zum individuellen, selbstgemachten Einzelstück?
Klaro - woher kommen denn sonst die "Schonbezüge" für WC-Rollen auf der Hutablage im Auto?!?!?! (Sah ich kürzlich in München in schwarz-rot-gold - sakra!!!)

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