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Eingeloggt bei Hotspots: So schützen Sie sich beim Surfen im offenen WLAN
DPA

Am Flughafen, im Café oder in der Bahn: Offene WLAN-Hotspots schonen das Datenvolumen. Doch die freien Internet-Zugänge sind auch eine Einladung für Kriminelle.

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pr-watch 11.02.2018, 15:51
1. Warum w-lan?

Bei den derzeitigen Preisen für lte-angebote frag ich mich warum überhaupt noch jemand w-lan nutzt. Bei Kids kann ich es ja noch verstehen, wenn die Flatrate von Aldi aufgebraucht ist. Mit einem 1000 Euro iPhone nach einem w-lan fragen finde ich schon peinlich. Ich nehme ein w-kann nur wenn in der Provinz sonst nichts geht.

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Nachnahme 11.02.2018, 16:47
3. Naja - ganz so ist's ja nicht...

... wenn der Administrator des öffentlichen WLAN seinen Job richtig gemacht hat, hat er die sogenannte "Geräteseparation" aktiviert.
(DLINK: WLAN Partition, andere Hersteller nennen das anders...)
Das verhindert, dass sich die im WLAN befindlichen Geräte gegenseitig sehen können.

Wer Interesse daran hat zu wissen ob das aktuelle WLAN in der beschriebenen Form abgesichert ist, installiert eine der vielen WLAN Checker Apps (ich nutze z.B. Fing) und lässt mal den Netzwerkscan durchlaufen.
Falls er mehr als die Infrastrukturgeräte (Router) findet, kann er dem Administrator des Netzes eine höfliche Mail schreiben. In den meisten Fällen hilft das.

Also. Don't panic.
P.S.: Nur der Vorsicht halber: Höflich meint höflich im klassischen Sinne...

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Referendumm 11.02.2018, 16:56
4.

offenes WLAN - der Service ist kostenlos

Nein, der Service ist eben NICHT kostenlos! Man / frau bezahlt es IMMER mit den eigenen Daten sowie seiner eigenen IT-Sicherheit.

Ich verstehe auch nicht, warum man solchen Käse nutzen sollte. Wenn ich viel mobil surfen würde, kaufe ich mir ein entsprechendes Datenvolumen. Ende und aus. Und am besten man / frau nutzt ein Smartphone oder ein Tablet etc., wo eben nicht alle Daten offen rumliegen oder am besten, wo gar keine persönlichen Daten drauf sind. Aber es ist ja so toll, wenn man immer und überall alles dabei hat - und am schönsten, wenn man sämtliche Passwörter unverschlüsselt in z.B. einer Textdatei rum liegen hat. Ist ja alles so bequem.

Ansonsten ist es schön, dass SPON dieses Thema aufgreift, aber bitteschön, wer von den vielen Lesern hier weiß schon, was ein VPN ist. Geschweige denn, wie man es einrichtet.

Wenn schon VPN erwähnen, dann die Anbieter nennen bzw. wie man es einrichtet.
Z.B.:
https://www.netzwelt.de/vpn/sicher-netz-besten-vpn-anbieter-vergleich.html

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webslap 11.02.2018, 17:04
5. Ohne einen VPN untwerwegs ist schon fast Fahrlässig.

Also es ist ja nicht nur so, dass die HotSpot-Betreiber da die Daten abfischen können. Also wer unterwegs oder auch zu Hause keinen VPN nutzt handelt aus dem Gesichtspunkt der Sicherheit ohnehin immer Fahrlässig. Darum wäre es gut auch zu Hause über den VPN-Router zu nutzen und damit ein gutes Stück Sicherheit für die ganze Familie zu erreichen. Siehe auch: https://vpn-anbieter-vergleich-test.de/tipp-vpn-am-heimrouter-verwenden/ Das kostet nicht viel aber hilft viel.

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jkbremen 11.02.2018, 17:06
6. Tja, ein uralter Hut bringt auch Klicks

Darum fehlt auch jeder Hinweis darauf welche VPN-Anbieter man (nicht) nutzen sollte, dass Besitzer einer FritzBox VPN via die eigene FritzBox nutzen können.
Auch fehlt die Kritik an Apple die keine Funktion VPN on Demand bieten.

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ichwillauchpost 11.02.2018, 17:33
7. Was in diesem Artikel nicht erwähnt wird...

... ist die Erwähnung von "Skygofree"- ein (Staats-)Trojaner, mit dem sich schon seit 2014 Android-Telefone (die Unterstützung weiterer Systeme sind bereits in der Entwicklung) komplett kontrollieren und auslesen lassen. Er verbreitet sich unter anderem über Vorschaltseiten von Wlan-Hotspots. Befindet sich dieser erstmal auf einem Gerät, ist VPN vollkommen nutzlos. Daher gibt es nur einen wirklichen Schutz: Unterwegs auf offene Wlans verzichten. http://derstandard.at/2000072440989/Android-Staatstrojaner-mit-bisher-ungekannten-Moeglichkeiten-aufgeflogen

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apfelmännchen 11.02.2018, 18:53
8.

Einen guten Schutz vorm Ausspähen bieten - nicht nur im offenen WLAN - VPN-Proxies.
Zweckmäßigerweise sollte dieser Proxy in einem Land stehen, indem es keine Vorratsdatenspeicherung gibt.
zB. Tschechien oder Rumänien...

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Adasdffadsffas 11.02.2018, 19:42
9.

Zitat von Nachnahme
... wenn der Administrator des öffentlichen WLAN seinen Job richtig gemacht hat, hat er die sogenannte "Geräteseparation" aktiviert. (DLINK: WLAN Partition, andere Hersteller nennen das anders...) Das verhindert, dass sich die im WLAN befindlichen Geräte gegenseitig sehen können.
Das verhindert nur, dass Geräte direkt miteinander kommunizieren können. Auf das im Artikel beschriebene Problem des Ausspähens von Daten mit einem Netzwerk-Sniffer hat diese Einstellung jedoch keinen Einfluss.

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