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Facebook-Forschung: Ich denke, also chatte ich?
REUTERS

Spracherkennung liegt im Trend, doch Facebook will mehr: Der Konzern träumt langfristig von einer Technologie, mit der sich Gedanken ohne den Umweg über Tastatur oder Stimme in Text verwandeln lassen.

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Newspeak 20.04.2017, 10:11
0. ...

Gedanken in Text verwandeln lassen. Super Idee. Mark Zuckerberg wird ueberrascht sein, was seine Mitarbeiter wirklich denken, wenn sie ihm ueber den Weg laufen. Und es wird weltweit sicher den sozialen Zusammenhalt foerdern und den Frieden, wenn jeder jedem direkt mitteilt, was er ueber ihn denkt. Vielleicht mit Ausgabe auf ein intelligentes T-Shirt. So als staendig wechselndes Motto.

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sotomajor 20.04.2017, 10:18
1. Zukunft

Gedanken auslesen für noch mehr Werbung, es braucht ja bloß einen kleinen Draht mitten ins Gehirn? Ich finde das geht alles schon in die falsche Richtung. Wenn ich sehe was da täglich an Updates kommt die meine PCs blockieren, für vermeintliche Sicherheit die in Wahrheit Marketing und Spionage heisst und was man unter dieser Zeit im echten Leben "Erleben" kann, dann muss da ein Umdenken kommen. Das Leben ist befristet und diese virtuelle Reality ist ein vorgetäuschtes Leben, eigentlich ein Diebstahl meiner Lebenszeit.

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t_mcmillan 20.04.2017, 10:28
2. Klingt ungut

Erfreulich ist das wieder nicht. Aber ob es praktikabel ist? Gerade für Chat mit Sicherheit nicht. Es ist viel zu anstrengend, so konzentriert zu denken. Über die Tastatur geht wesentlich einfacher. Oder vielleicht "fernmündlich"? Wie revolutionär? Wieso lesen, wenn man doch direkt miteinander sprechen könnte. Man nennt es telefonieren...

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jamon 20.04.2017, 11:22
3.

gedanken in text umwandeln?! gibt's doch schon. nennt sich mensch.

so langsam nimmt die zukunft formen an, die mich sehr beunruhigen.

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mikesch0815 20.04.2017, 11:25
4. Aha! Dabei ist doch das Smartphone angeblich so anwenderfreundlich

Auch auf die Gefahr hin als technologiefeindlich gebrandmarkt zu werden: Das bislang noch immer beste Eingabemedium ist eine gute Tastatur (mechanisch, keine Rubberdome), eine Maus / Grafiktablet und sonst nix. Schreiben hat nämlich durchaus auch einen gedankenordnenden Nebeneffekt. Ganz anders als das komische Gepatsche auf einem Smartphone mit einer chronisch danebenliegenden Autokorrektur.
Die Idee, Gedanken direkt in Text zu fassen ist nicht per se schlecht - gerade für gehandicapte Menschen, die einfach physisch/psychisch nicht tippen können ist das ein Segen. Aber ansonsten einfach uninteressant.
Im Grunde ist es ähnlich wie mit der Smartwatch: Was wirklich neues fällt derzeit nicht ein. Und Erfindungen macht man auch nicht mit Ankündigungen.

Zudem ist das Hauptinteresse von FB der Gewinn durch generierte Werbung für alle möglichen Zielgruppen. Das gilt auch für Google.

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Strangelove 20.04.2017, 11:30
5. Und manuelle Basisfähigkeiten

sind in ein paar Jahrzehnten nicht mehr nötig. Texte schreiben kann man dann nicht mehr, nur noch Texte denken. Alles wird dann von Maschinen erledigt, der Mensch hängt nur noch am Draht. Das ist dann letztlich aber auch nur eine Droge um die Welt schöner erscheinen zu lassen. Wozu soll das gut sein?
Ich kann mir besseres vorstellen und nutze gerne meine Hände um etwas selber zu erschaffen und nicht nur zu erdenken.

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jamon 20.04.2017, 12:19
6. ...

meine gedanken sind aber nie so schnurstracks gerade, dass das einen sinnvollen text ergeben würde. und ich möchte nicht, dass eine maschine meine gedanken liest und dann noch interpretiert.

ausserdem.....wie muss ich dann denken, um alles klein zu schreiben?! :-D

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dasistdasende 20.04.2017, 13:23
7. Wer Visionen hat

sollte zum Arzt gehen. Für die Medizin, also z.b. als Unterstützung für Menschen mit Behinderung, könnte ich mir das sinnvoll vorstellen. Aber um Gedanken im Normalfall in Text umzusetzen funktionieren Stimme und bzw Tastatur/Schrift doch optimal. Gedanken sind viel zu schnell und ändern auch gerne im letzten Moment Ihre Richtung um 180 Grad. Das heißt ich müsste meine Gedanken bremsen, damit ein künstliches Interface es schafft, daraus eine sinnvolle Kommunikation zu machen. Aber grade das leisten Sprache und Schrift doch schon so und es funktioniert sehr gut. Ganz abgesehen davon das viele Gedanken alles andere als spruchreif sind. Ganz ehrlich, wenn Computer/Maschinen in der Lage sind diese Aufgabe effizient zu lösen, dann sind Menschen an sich sowieso obsolet.

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Dumme Fragen 20.04.2017, 13:30
8. Übernächster Schritt:

FB übernimmt gleich das Denken für den User. Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit Fake-News. Der User bekommt dann als Gegenleistung automatisch Werbung ins Gehirn eingebaut.

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