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"Fallout 4 VR" im Test: Spaziergang durch die Apokalypse
Bethesda/ YouTube

Das Entwicklerstudio Bethesda setzt mit "Fallout 4" nach "Skyrim" ein weiteres Rollenspiel für VR-Brillen um. Wir haben ausprobiert, wie gut die postapokalyptische Welt in der virtuellen Realität aussieht.

kevinschmied704 17.12.2017, 11:57
1. es ist momentan nur eine nette spielerei...

für Leute mir zu viel Geld und wenig technischen wissen und Erwartungen.
um mir das wirklich schmackhaft zu machen müssten gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.
natürlich eine gute grafische Umsetzung, die Technik muss soweit entwickelt sein, das einem nach kurzer Einübung, die Handhabung nicht schwer fallen darf und einem nicht mehr schwindlig würd. das mit dem Schwindel liegt auch noch an der Technik. wenn diese Kinderkrankheiten weg sind, würde ich es mir kaufen.

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az75 17.12.2017, 13:26
2.

Leider geht der Artikel auch nicht auf einen der weiteren (Haupt-)Gründe ein, warum sich etliche Spieler aufregen:
Im Grunde handelt es sich nämlich um nichts anderes als die Vanilla-Version des regulären Fallout 4, ohne jegliche Erweiterungen (DLCs), welcher quasi nur eine ca. 80 mb große Datei zugefügt wurde.

Sprich: Bethesda kassiert 60€ für etwas ab, was nichts anderes als eine simple Mod für minimalste VR-Kompatibilität ist. Als Nächstes kommen dann wohl die DLCs auch nochmal zum Originalpreis.

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godot83 17.12.2017, 13:33
3. es ist mehr als eine nette Spielerei

für ein Oculus Rift Bundle zahlt man aktuell unter 400 Euro und es gibt inzwischen auch genug Spiele die nur für VR gemacht wurden und das lohnt sich

die Grafik ist super, die technische Umsetzung bei vielen Titeln auch

Fallout VR ist hier leider kein gutes Beispiel, das leidet halt unter einigen Bugs und ist halt nicht von vorne herein für VR gemacht wurden

einfach mal ausprobieren mit Spielen wie Archangel, Superhot VR, Robocall, I exspect you to die, Lucky's Tale und ich garantiere man empfindet das weder als überteuert noch als technische Spielerei!

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MartinS. 17.12.2017, 14:23
4. ...

Zitat von kevinschmied704
für Leute mir zu viel Geld und wenig technischen wissen und Erwartungen. um mir das wirklich schmackhaft zu machen müssten gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. natürlich eine gute grafische Umsetzung, die Technik muss soweit entwickelt sein, das einem nach kurzer Einübung, die Handhabung nicht schwer fallen darf und einem nicht mehr schwindlig würd. das mit dem Schwindel liegt auch noch an der Technik. wenn diese Kinderkrankheiten weg sind, würde ich es mir kaufen.
Das mit der Motion Sickness ist nicht unbedingt ein technisches Problem, dass die Entwickler lösen können, sondern in weiten Teilen mehr ein biologisches Problem.
Genauso wie Seekrankheit/Reisekrankheit wird das verursacht durch ein Misverhältnis zwischen der optischen Wahrnehmung und unserem Gleichgewichtssinn, durch Bewegungswahrnehmung im Mittelohr.
Man sieht also eine Bewegung, aber der Körper kann sie im Ohr nicht spüren... ist zwar andersrum als bei der Seekrankheit (da spürt man das Schaukeln, sieht es aber nicht), hat aber den gleichen Effekt.
Da ist nicht jeder gleichmäßig anfällig... und es kann (fast) jeder trainieren, davon nicht mehr beeinflusst zu werden. Aber mit besserer Technik lässt sich das nicht unbedingt lösen, solange man nur optisch eine virtuelle Umgebung vortäuscht, ohne den Körper dabei wirklich simultan zu bewegen.
Was eventuell besser verträglich ist, wäre die Immersion zu reduzieren und die optischen Effekte gezielt abzukoppeln, so dass der Benutzer weniger das Gefühl hat wirklich in einer anderen Umgebung zu sein.... aber das wäre ja wieder doof und ein Schritt zurück von der Virtualität.

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metzelkater 17.12.2017, 16:35
5. Fallout 4 ist eines der besten Spiele aller Zeiten

Allerdings sollte man es auch auf dem optimal geeigneten Gerät spielen und das ist eben der Fernseher und nicht eine schwere und unhandliche VR Brille voller Kinderkrankheiten. Wer Fallout 4 nicht kennt, sollte es sich einfach am Bildschirm gönnen. Da hat man mehr davon.

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mat_1972 17.12.2017, 19:02
6.

Zitat: "Dort geht es für die nächsten 200 Jahre in den Kälteschlaf, um die Zeit der atomaren Verseuchung zu überbrücken. Als die Spielfigur erwacht, muss sie beobachten, wie der Ehepartner ermordet und das eigene Kind entführt wird. Der Auftrag ist klar: hinaus ins atomare Ödland, Rache nehmen und den Sohn retten. "


Ja.... ganz so ist es mit der zeitlichen Abfolge nicht. Wenn dem so wäre, hätte die Geschichte mit dem Institut anders ablaufen müssen.

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MartinS. 17.12.2017, 20:44
7. ...

Zitat von metzelkater
Allerdings sollte man es auch auf dem optimal geeigneten Gerät spielen und das ist eben der Fernseher und nicht eine schwere und unhandliche VR Brille voller Kinderkrankheiten. Wer Fallout 4 nicht kennt, sollte es sich einfach am Bildschirm gönnen. Da hat man mehr davon.
"Eines der besten Spiele aller Zeiten"
...ach du liebe Güte - ein bisschen kleiner gings nicht?
Das Gameplay ist schwer repetitiv. Nach ne Weile ists einfach immer nur noch more of the same, ohne dass sich spielerisch was abwechslungsreiches tut. Die Spielwelt ist ganz nett zum Erkunden, aber realistisch gesehen, läuft man im Endeffekt nur noch Landschaft ab, aber es ist halt auch einfach nur Landschaft.... nett anzusehen, aber ohne nen großen spielerischen Einfluss. Die Aufgaben sind größtenteils absolut beliebig und austauschbar. Das macht den Storyfluss nach den ersten paar Stunden etwas zäh. Die Vielfalt an Gegnern ist ziemlich mau, das Ausrüstungssystem ist gänzlich unspektakulär und führt eher zu gelangweiltem Sammeln.... die beständigen generischen Sidequests (verteidige Stützpunkt xy), die alle halbe Stunde aufs neue nerven, sind einfach nur zum Kotzen.... oh - und der Part mit dem Ausbauen von Stützpunkten ist ziemlich sinn- und nutzlos.
Ja, es hat etliche Stunden Spaß gemacht.... aber um für mich zu den besten Spielen aller Zeiten zu zählen, hats doch viel zu viele Schwachpunkte und Mittelmäßigkeiten.

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tobias.voepel 18.12.2017, 13:18
8. Sehr gutes Spiel

Zu Kommentar 1: Spiele sind natürlich immer eine Spielerei und evtl. ist VR natürlich was für Early Adopter.
Die grafische Umsetzung ist die Grafik die Fallout 4 beim Release in 2015 hatte, nicht mehr und nicht weniger.
Die Handhabung muss man wirklich erlernen, aber nach etwa 4h Spielzeit komme ich ganz gut damit zu recht.
Das mit der Motin/VR Sickness liegt meiner Meinung nach wirklich an der Hardware, da stimme ich zu. Hatte bis vor kurzem eine GTX 970 (minimal Vorraussetzung für VR) am werkeln. Mit der Karte wurde mir auch regelmäßig unwohl und ich brauchte recht schnell eine Pause. Jetzt habe ich eine GTX 1080TI und bei Fallout VR ist mir z.B. noch kein bisschen schlecht geworden.
Man investiert schon recht viel Geld in den VR Spass und die nächste Generation an Hardware wird sicherlich vieles besser machen aber die Immersion ist schon toll.
Ich werde sicherlich noch viele Stunden Spass mit Fallout haben.

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vitalik 18.12.2017, 14:55
9.

Zitat von godot83
für ein Oculus Rift Bundle zahlt man aktuell unter 400 Euro und es gibt inzwischen auch genug Spiele die nur für VR gemacht wurden und das lohnt sich die Grafik ist super, die technische Umsetzung bei vielen Titeln auch Fallout VR ist hier leider kein gutes Beispiel, das leidet halt unter einigen Bugs und ist halt nicht von vorne herein für VR gemacht wurden einfach mal ausprobieren mit Spielen wie Archangel, Superhot VR, Robocall, I exspect you to die, Lucky's Tale und ich garantiere man empfindet das weder als überteuert noch als technische Spielerei!
Nein, es ist keine Spielerei, es ist nämlich noch viel weniger als das. Beispiel Superhot VR: Zum Vergleich mit der 2D Version ist die VR Version ein Witz. Die Bewegungsmöglichkeiten sind komplett verschwunden. In der 2D Version läuft man rum und versteckt sich, hat Hindernisse usw, das alles ist bei der VR Version nicht vorhanden. Zusätzlich ist der Schwierigkeitsgrad bei der VR Version ein Witz, da man es den Leute nicht zumuten kann schnell auszuweichen oder schnell zu zielen. Und das setzt sich in den anderen Titeln fort. Es gibt immer noch kein gutes Konzept, wie man eine Welt zu Fuß erkunden kann, außer man teleportiert rum.
Sicherlich gibt es auch gute Titel, wie Rennspiele (Project Cars 2 usw.), aber selbst Weltraumspiele leiden enorm darunter, dass man die Tastatur nicht sehen kann.

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