Forum: Netzwelt
Fangame-Projekte: Der Softwarekonzern als Endgegner
Catmic

Fans arbeiten jahrelang an Neuauflagen von Videospielen, die ihre Kindheit prägten. Sie investieren enorm viel Zeit und Geld - und werden manchmal kurz vor dem Ziel jäh gestoppt.

Seite 1 von 2
Fuxx81 09.08.2018, 11:36
1. Selber schuld

Weiß doch jeder, dass man sich nicht ohne Erlaubnis an den Ideen von anderen bedient..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
loki_loker 09.08.2018, 11:37
2.

Sie sollen Kunde von Filmen/Spielen/Musik werden und diese kaufen, aber doch bloß kein Fan. Die machen Dinge einfach aus Spaß an der Sache, das geht nun wirklich nicht! Da verdient die Firma nämlich nichts dran!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
realistico 09.08.2018, 12:19
3. Commander Keen

..würde mich über eine Neuauflage und Weiterentwicklung von Commander Keen freuen. Und natürlich über eine Windows-Version von Bubble Trouble (Ambrosia Software), das es nur für den Mac gab...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mcmercy 09.08.2018, 12:26
4.

Ich verstehe diese Leute nicht. Warum macht man nicht ein Kickstarter Projekt. Ändert die Figuren etwas und baut ein neues Spiel in ähnlicher Art und Weise, mit dem man dann auch was verdienen kann. Haben die alle zuviel Zeit?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
o.o 09.08.2018, 12:42
5. keine Reaktion von Lucas Arts...

... liegt wohl daran, dass die anzuschreibende Firma seit 2012 Disney heißt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herrfroschi 09.08.2018, 13:02
6. Keine Erwähnung von "Streets of Rage Remake"?

Über (auch eingestellte) Fan-Remakes zu berichten, und dann mit "Streets of Rage Remake" einen der aufwändigsten und bekanntesten Vertreter dieser Gattung mal eben komplett zu ignorieren, zeugt nicht gerade von allzu großer Sorgfalt bei der Recherche. :/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
polza_mancini 09.08.2018, 13:03
7. Super!

Mensch, Leute: wie kann man denn da bitte noch rummoseren? "Haben die zu viel Zeit?", 2selber Schuld", "warum keine kommerzielles Projekt?"
Die Leute brennen einfach für ein Spiel ihrer eigenen Vergangenheit und versuchen, dieses auch für andere Leute ins neue Jahrtausend zu retten. Ohne Geld, offenbar ohne Ruhm und Ehre und nur für Nüsse! Großartig, tolle Sache und einfach nur unterstützungswürdig, Respekt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
3-plus-1 09.08.2018, 14:59
8.

Zitat von Fuxx81
Weiß doch jeder, dass man sich nicht ohne Erlaubnis an den Ideen von anderen bedient..
Na mal gut, dass der Kleingeist Johann Wolfgang von Goethe auf diesen Grundsatz gepfiffen hat, als er die Geschichte des Doktor Johann Faust und seines Pakts mit Mephistopheles einfach mal für sich adaptoerte ohne die Erben um Erlaubnis zu fragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 09.08.2018, 17:05
9.

Das Urheberrecht gehört massiv überarbeitet und aus meiner Sicht muß es irgendeine Grenze geben jenseit der sich das dann mal erschöpft. Und das schreibe ich, obwohl mein gesamter beruflicher Output dem Urheberrecht unterliegt. Ich bin weder damit einverstanden, daß ABBA mit den Alben von 1965 immer noch jede Menge Geld verdient, obwohl die damalige Arbeitsleistung längst 1000x abbezahlt ist, noch sehe ich es ein, daß Architekten sinnvolle Änderungen an Straßen, Plätzen und Gebäuden verweigern können, obwohl sie für die Arbeit bezahlt wurden und es genug Fotos vom Originalzustand gibt. Und um auf den Artikel zu kommen: Wenn die Spielehersteller das Spiel über Jahrzehnte nicht mehr aktiv nutzen (einschließlich der Welten, Figuren, etc.) dann sollte es ihnen auch nicht möglich sein, da noch groß was zu blockieren, solange andere nicht versuchen, damit Geld zu verdienen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2