Forum: Netzwelt
Forscherprojekt: Millionen Netz-Fotos erlauben Blick durch die Zeit
Bueckstueck 19.05.2015, 08:57
1.

Interessant. Wenn der Mann das Video noch anständig kommentiert hätte, so dass man auch alles versteht, wäre es noch besser geworden...

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wanderer777 19.05.2015, 10:38
2.

Die gezeigten Beispiele sind nicht so spektakulär wie man zuerst annimmt . Vielleicht sind die meisten Dinge doch konstanter, als man eigentlich denkt.

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chwe 19.05.2015, 10:39
3.

Falls es jemand interessiert:

Die größte Ausdehnung erreichte der Briksdalsbreen innerhalb der “Kleinen Eiszeit”, die in Südnorwegen gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann. Mit 100 m und mehr pro Jahr stießen die Fronten der Ausläufer des Jostedalsbreen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sehr schnell talwärts. Um 1750 erreichten die Gletscher ihren Höchststand, so auch der Briksdalsbreen, dessen Maximalstand man auf ca. 1760 datiert.

Seitdem wich die Position der Gletscherfront nur langsam zurück, war vielmehr von zahlreichen kurzen Phasen unterbrochen, in dem sie sich stationär oder erneut im Vorstoß befand, wie es in den Jahren 1814 und 1870 der Fall war. Zu letzterem Zeitpunkt befand sich die Gletscherfront an der Stelle, wo heute die Troll-Autos wenden.

In der 1900er und 1920er Jahren beobachtete man am Briksdalsbreen zwei weitere, kurz andauernde Phasen einer vorstoßender Gletscherfront. Mitte des 20. Jahrhunderts zeichnete sich allerdings ein starker Rückzug ab. In Folge dessen wurde das Becken des Briksdalsvatn mehr und mehr eisfrei.

Ab 1955 gab es erste Anzeichen eines beginnenden Vorstoßes der Gletscherfront, der allerdings mehrfach unterbrochen wurde. In der 1990er Jahren erreichte der Vorstoß seinen Höhepunkt. Das Briksdalsvatn wurde durch den vorstoßenden Gletscher wieder komplett mit Eis bedeckt. Seit 2000, als der Vorstoß mit insgesamt 550 m abschloss, zieht die Gletscherfront sich wieder zurück, so dass das Briksdalsvatn langsam wieder zum Vorschein kommt.

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Paul Panda 19.05.2015, 11:51
4.

@ Bueckstueck
Das war kein Mann, sondern eine Zumutung: Künstliche, aus Versatzstücken zusammengesetze Computersprache, die vermutlich direkt und automatisch aus dem Text einer getippten Datei erzeugt wird.

Dieses entsetzliche Genuschele greift auf englischsprachigen Seiten leider immer mehr um sich.
Ist es denn so mühsam, diesen einfachen Text selber zu sprechen? Sind die Gagen der Sprecher so hoch? Oder sind die Preise für Mikrofone und Recorder-Software über Nacht plötzlich gestiegen?

Wenn man aber gut Englisch spricht, gewöhnt man sich nach ein paar Minuten an den Sound und kann ihn dann auch (fast komplett) verstehen, was den Klang dadurch jedoch nicht schöner werden lässt.

Davon abgesehen: Schon sehr beeindruckend, dass die offensichtlich aus unterschiedlichen Positionen und mit verschiedenen Kameras gemachten Aufnahmen nicht stärker ruckeln, wackeln, flimmern oder flackern.

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msoika84 20.05.2015, 07:22
5.

Tatsächlich ist das ganze unter Federführung von Google entstanden (darüber kein Wort im Artikel) dafür wird aber mehrfach auf Facebook verwiesen (die haben und hatten nix mit dem Projekt zu tun, auch nicht die Fotos die dort hoch geladen werden)

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DjaliZwan 20.05.2015, 11:19
6.

Auch wenn hier Millionen an Bildern ausgewertet wurden, das Endresultat sieht aus, als wären einige wenige "Durchschnitts" Bilder ineinander gemorpht worden. Dennoch spannendes Projekt.

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CreaDipendenza 20.05.2015, 18:27
7.

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