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Foto-Tipps: So machen Sie gute Bilder bei schlechtem Licht
Christopher/ stock.adobe.com

Bei schlechten Lichtverhältnissen haben Fotografen meistens mit zwei Problemen zu kämpfen: Verwacklungen und Bildrauschen. Das Magazin "Docma" erklärt, wie doch noch gute Bilder entstehen.

tinspoon 07.01.2018, 09:30
1. Danke für die Tips

Die Anleitungen sind anschaulich und hilfreich. Keine Überraschung dabei, aber gut zusaammengefasst. Danke dafür.
Da ich auf CS6 beheimatet bin habe ich mir die Plugin-Empfehlungen mal angeschaut. Mit gewohnt ungutem Gefühl, denn anscheinend sind kaum Entwickler in der Lage für andere Plattformen als Mac zu programmieren. Aber man hat ja Hoffnung.
Fazit Topaz InFocus: Zum Download der Testversion will man erst meine Daten um einen Account anzulegen. Der Versprochene 30-Tage-Testkey ist bis heute noch nicht eingetroffen. Also kein Speichern (es kommt zu einer Endlosschleife aus Klicken auf "30-Tage-Testversion" dann Transport auf deren Downloadseite; dort soll man einen Account anlegen um die 30-Tage-Testversion herunterzuladen...). Macht aber auch nix, denn die Resultate sind unterwältigend. Die Oberfläche lässt sich nur auf 100% (oder größer) zoomen, was nicht hilft wenn man den Eindruck seiner Bearbeitung begutachten möchte. Überhaupt sieht man bei niedrigen bis moderaten Einstellungen nicht die geringste Änderung zwischen Original und Vorschau. Erst wenn man unvernünftig aufdreht passiert etwas wahrnehmbares. Das wird dann aber schnell so artefaktreich, dass es nicht wirklich sinnvoll nutzbar ist.
Fazit Piccura+: Installiert ohne Probleme eine Testversion, die auch speichert. Die Reultate waren bisher vielversprechend. Allerdings lässt einem die Oberfläche nur oberflächliche Einstellungen vornehmen (z.B. "Schnell Qualität", "Detail Kontrast"). Die Vorschau lässt sich in weiten Grenzen ein- und ausszoomen. Die Rechenzeiten sind im (gefühlten) Bereich von 10 Sekunden bis 1 Minute und danach sieht man ein Ergebnis, das vielversprechende Ansätze zeigt. Ich hätte gerne noch weiter experimentiert, allerdings ist bei der dritten Anwendung Photoshop gecrasht und das Plugin lässt sich seitdem nicht mehr starten.
Fazit gesamt: nach Jahren der Abstinenz mal wieder neue Plugins ausprobiert, mit den gleichen Resultaten und Problemen wie in den 90ern. Verbugte Programme und die vollmundigen Versprechungen können einfach nicht gehalten werden. Ich denke die Hauptstrategie der Plugin-Entwickler besteht darin auf die "Buyers remorse" zu zählen: die Wahrnehmung einer Person, die Geld für etwas ausgegeben hat tendiert dazu Ergebnisse zu sehen, die objektiv betrachtet nicht vorhanden sind. Bin mal wieder kuriert.

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sikasuu 07.01.2018, 12:29
2. Zeit=Kehrwert/Brennweite, Offenblende, hohe ASA/ISO = Korn/Rauschen

Stimmt alles, hab in einem historischen Photobuch von 1956 nach geprüft:-) Ist aber beruhigend, das die Grundlagen der Physik/Photografie auch für Digital-Kameras noch zu gelten scheinen. Hatte manchmal schon das Gefühl, die wären durch die IT ausgehebelt worden.
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Mal ernst:-) Ohne Licht nix los, aber z.B. bei Dämmerungs-&Nachtaufnahmen muss es nicht immer späte Dämmerung bzw. Nacht sein. Wenn man gezielt die frühen Zwischenphasen nutzt, kann man in der "Blauen Stunde", bei "bürgerlicher Dämmerung" brauchbare Ergebnisse erzielen, ohne massiv in die im Artikel angesprochenen Problemzonen rein zu rauschen.
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Vermisst habe ich die Sätze: Plane die Aufnahmezeiten gut vor, oft hast du für ein paar Minuten ein "Fenster" wo der Dämmerungs-, Nachteffekt schon das ist, aber die Rahmenbedingungen noch erträglich sind, & benutze Brennweiten, bei denen die Blende auch beim ZOOMEN auf dem "gleichen Wert" bleibt, in der Regel geht die nämlich massiv zu, wenn das Zoom zu "üppig" ist. 3-Fach optisch war mal die Faustregel, oder nehme Festbrennweiten-Optiken mit Blenden > 1.4 oder besser!
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Ist nett, mal wieder lesen zu können, das Fotografieren immer noch ein Handwerk auf technischen Grundlagen&Wissen ist:-)
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Als nächstes wäre mMn. der mit Funkauslöser "entfesselte" sparsam (unterbelichtet) eingesetzte "Fill-in Blitz & das Blitzstativ auf 2 Beinen (aka BegleiterIn) mal vorstellenwert:-)
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Auch Lichtwert Rechnerei& Mehrzonenpunktmessung sind in solchen Grenzsituationen hilfreich, aber das grenzt ja schon an manuelle "Arbeit" & wer kann die "Automatk" schon so abschalten, das sich moderne "Cams" voll manuell bedienen lassen :-)
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BTW. Offenblende verringert massiv die Tiefenschärfe/erhöht die Abbildungsfehler .. wenigstens bei allen was > 50 mm (KB-Vergleich) ist.
Auch da ist ein Kompromiss zw. Abblenden/Empfindlichkeit angesagt!
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