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Hauptsache einfach - sind Minimal-Konzepte der Weg zum Erfolg?

Von EeePC bis "Wer kennt wen?": einfache Konzepte und reduzierte Funktionen sind der Technik-Trend des Jahres. Eine flüchtige Mode - oder einfach nur der richtige Weg?

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huebi 14.08.2008, 12:22
1.

Zitat von sysop
Von EeePC bis "Wer kennt wen?": einfache Konzepte und reduzierte Funktionen sind der Technik-Trend des Jahres. Eine flüchtige Mode - oder einfach nur der richtige Weg?
Für mich der richtige Weg. Schon unter Unix galt: one task, one tool. Ich habe ein Handy, um zu telefonieren. Nicht um Bilder zu schiessen, nicht im Videos zu drehen und auch nicht um Musik zu hören. Um dieses ganzes Brimborium muss ich aber im Setup andauernd herumschiffen, blos weil ich mal einen neuen Kontakt hinzufügen will.

In der Küche haben viele Herde ein Uhr, mit dem Zeitgesteuert die Platten schalten kann. Ich frag mich ernsthaft, wer dieses feature jemals benutzt hat uns es kam auch noch was essbares heraus.

Internetsuchmaschinen: was haben die nicht alles auf ihre Portalseite geklebt, Aktienkurse, B-Prominenz-Nachrichten, Email, Messenger, Freemailaccounts, Wettervorhersagen und und und. Und wie sehen die heute aus? Im Vergleich zu damals sind die heute so nackt wie es Google einmal war. Leider rüstet auch google immer weiter auf, aber es hält sich in Grenzen. Der Erfolg von Google ist nicht nur durch gute Suchergebnisse gekommen, sondern auch durch die schnelle, schnörkellose Webseite.

Computer: man schaue sich mal die ganzen Programme an, wieviel overhead die haben. Jeder bringt wieder Uhrzeit und Datum mit, viele EMailmöglichkeiten, mit anderen kann man wieder ins Internet, neben ihren ganzen Hauptfunktionen natürlich. Das Betriebssystem schiebt sofort an, wenn ich einde CD einlege, dabei will ich entscheiden, ob, wann und was abgespielt oder installiert wird.

Diese Featureitis ist soweit, das man ewig suchen muss, bis man das tun kann, was man eigentlich will. Und bezahlen will ich die ganzen Gimmiscks die ich doppelt und dreifach im Hause habe, auch nicht.

Sinnvolle Sachen bleiben auf der Strecke, jedes Modell bringt sein eigenes Ladekabel mit, USB Stecker sind zwar genormt, aber für viele Hersteller wieder nur auf einer Seite, die andere Seite ist wieder Herstellerspezifisch, wegen Design oder weil die Ingeniuere mal wieder nicht nachdenken wollten.

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tokhan 14.08.2008, 12:23
2.

Zitat von sysop
Von EeePC bis "Wer kennt wen?": einfache Konzepte und reduzierte Funktionen sind der Technik-Trend des Jahres. Eine flüchtige Mode - oder einfach nur der richtige Weg?
Ich finds richtig. War schon immer ein Fan davon. Beispiel Handy, ich will damit telefonieren, SMSen und dann sollte vielleicht noch der Terminkalender brauchbar sein. Wenn ich unterwegs ins Internet will hol ich mir nen Laptop mit UMTS, wenn ich was fotografieren will ne Digicam, usw. Dafür sollte es stabil sein und ne lange Akku-Laufzeit haben.

Halte nicht viel von diesen all-in-one Geräten bei denen nach ner halben Stunde der Akku alle ist.

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DJ Doena 14.08.2008, 12:33
3.

Kommt drauf an. Die Programme die ich private schreibe sind auch oftmals "One Tool, one Purpose", allerdings hasse ich Geräte, die mich nicht alles machen lassen, weil sie meinen, sie könnten es besser als ich.

Ich möchte die Fähigkeit haben, auf Autopilot zu stellen. Wenn ich aber selbst fliegen will, dann soll das gefälligst auch gehen.

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sfb 15.08.2008, 15:11
4.

Zitat von sysop
Von EeePC bis "Wer kennt wen?": einfache Konzepte und reduzierte Funktionen sind der Technik-Trend des Jahres. Eine flüchtige Mode - oder einfach nur der richtige Weg?
Das wird der Mega-Trend der nächsten Jahre.
Technik für Menschen, nicht für Techniker und Bastler.

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number12 15.08.2008, 15:59
5. Der beste Weg wäre ...

Der beste Weg wäre, wenn die Technik macht, was der Mensch will .. aber nach dem Spiegel-online-Artikel lässt sich die Seite von „wer-kennt-wen.de“ nicht mal aufrufen, weil sie überlastet ist .. und da fängt die Misere schon mal an

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Dylan1941 15.08.2008, 15:59
6.

Zitat von sysop
Von EeePC bis "Wer kennt wen?": einfache Konzepte und reduzierte Funktionen sind der Technik-Trend des Jahres. Eine flüchtige Mode - oder einfach nur der richtige Weg?
Je nach Anwendungsgebrauch,technischen Verständis,Größe des Geldbeutels wird jeder anders entscheiden.

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Realo 15.08.2008, 17:45
7. Verdummung inklusive !

Nein, ich bin nicht der Meinung, alles sollte einfach sein!

Wenn das Mensch-Systeminterface zu einfach wird, und alles an Technik / Hardware / Programmierung dahinter versteckt werden kann, dann steigt die Möglichkeit der Manipulation ins Unendliche.
Man benötigt für jeden Fehler einen "Fachmann" (höhöhö) weil man selber keine Ahnung mehr hat was sich überhaupt in einem System wie: PC / Anwendung / Auto / Solarzellen / Stromverteiler abspielt.

Das ist doch die gewünschte Verdummheit der Anwender (User).
Wer bitte, der nur etwas Ahnung hat ist denn so blöd und beteiligt sich an Online-Banking, gibt seine Kontodaten am Telefon preis, oder kauft im Internet mit Angabe seiner Kreditkarte ?
Ja es ist bequem, aber sicher ?
O.K. ich verdiene mein Geld damit, aber auf Dauer kann dieser Verlust an Wissen und Kontrolle über die eigenen Daten aus meiner Sicht nicht wünschenwert sein !!
Wenn das "Google-Strassen-Erfassungsauto" durch meine Strasse fährt, dann haben die Jungs ein Problem. Es gibt in Deutschland "das Recht auf das eigene Bild".....

Nein, wir dürfen uns nicht verdummen lassen WkW ist Müll, bleibt Müll und wird immer nichts weiter als eine schreckliche Datenbank bleiben !

Liebe Grüsse
Realo

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-akw- 15.08.2008, 18:58
8.

Zitat von tokhan
Ich finds richtig. War schon immer ein Fan davon. Beispiel Handy, ich will damit telefonieren, SMSen und dann sollte vielleicht noch der Terminkalender brauchbar sein. Wenn ich unterwegs ins Internet will hol ich mir nen Laptop mit UMTS, wenn ich was fotografieren will ne Digicam, usw. Dafür sollte es stabil sein und ne lange Akku-Laufzeit haben. Halte nicht viel von diesen all-in-one Geräten bei denen nach ner halben Stunde der Akku alle ist.
Naja, ich würd mich schon freuen, wenn ich alle Geräte in einem VERNÜNFTIGEN Gerät vereinen könnte - würde die Anzahl Krimskrams in meiner Handtasche reduzieren. Leider scheint aber bislang zu gelten, je mehr Funktionen, desto störanfälliger, langsamer, weniger intuitiv die Bedienung,... Da braucht's noch etwas Forschung und Entwicklung, schätz ich...

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sfb 15.08.2008, 19:02
9.

Zitat von huebi
Diese Featureitis ist soweit, das man ewig suchen muss, bis man das tun kann, was man eigentlich will.
Da bin ich aber echt froh, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht. Die Zeit, die man mit diesem Murks verschwendet, ist das größte Problem.
Aber davon scheinen die meisten Benutzer genug zu haben.

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