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Identitätsprüfung bei Asylbewerbern: Bamf hat 15.000 Handys ausgewertet
DPA

Das Bamf nutzt mittlerweile diverse technische Hilfsmittel, um die Identität von Asylbewerbern zu klären. 15.000 Handys wurden durchsucht, 9000 Sprachproben per Software analysiert. Der Erfolg ist bescheiden.

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zeisig 06.11.2018, 13:25
1. Der Zweck heiligt die Mittel.

Es ist begrüßenswert, daß man dem BamF weitegehende Mittel in die Hand gibt, um Asylmissbrauch zu verhindern. Ich jedenfalls unterstütze dies ausdrücklich und lasse hier auch keine Datenschutzrechtlichen Bedenken gelten. "Der Zweck heiligt die Mittel" , wie es so schön heißt.

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ein-berliner 06.11.2018, 13:50
2. Asylbewerber ohne Papiere?

Dann haben alle erkennungsdienlichen Massnahmen zu erfolgen, wirklich alle. Somit selbstverständlich das komplette DNA-Pofil dieser Nonames. Es können deshalb auch keine Datenschutzgründe begründet werden, die Gesellschaft muss sich dauerhaft schützen.

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der_rookie 06.11.2018, 13:53
3. Hm

Wenn solche Programme helfen die Asylentscheidungen korrekter zu treffen, dann helfen Sie den berechtigten Asylbewerbern: Dann können wir uns besser um sie kümmern und verschwenden weniger Ressourcen an Andere.

Zu der Quote ‘’Programme triggern Fragen in 10% der Fälle‘‘. Die Zahl alleine sagt wenig aus. Wichtiger wäre in wie viel Prozent der Fälle ein normaler Prüfungsprozess ein anderes Ergebnis ergeben hätte.

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bstendig 06.11.2018, 13:54
4. Also warum immer die negative Berichterstattung

"Der Erfolg ist bescheiden".
Aber es gibt ihn. Und jeder abgelehnte Bewerber spart dem Steuerzahler eine Unmenge Kohle ein.

Auf Dauer weniger, als die Software kostet. Also gerne weitermachen.

Ich würde sogar noch weiter gehen. Wozu gibt es Maps?

Fragt die Jungs doch bei der Befragung, wo sie herkommen. Wie die Parallelstraße heißt. Wo der Bäckerladen war, links oder rechts vom Haus. Ja wie das Haus überhaupt aussah.
Wie kommt man zum Marktplatz, zum Rathaus etc. Wenn ich jahrelang irgendwo gewohnt habe, weiß ich das.

Und sehr schnell wird man feststellen, wo jemand herkommt. Aber vielleicht wäre das zu einfach.

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pauli96 06.11.2018, 13:54
5. Warum Identitätsprüfung?

Wer seine Identität in einem fremdem Land nicht belegen kann hat vielleicht Anspruch auf Unterstützung, i.S. von Nahrung, Unterbringung, medizinische Hilfe. Weitergehende Ansprüche wie Aufenthaltsrecht oder gar Asyl und Familiennachzug bestehen m.E. nicht.

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mhock 06.11.2018, 13:56
7. Gen-Analyse

Man kann heute feststellen, wo eine 5000Jahre alte Gletschermumie aufgewachsen ist, bei Asylbewerbern sollte das auch funktionieren. Wenn dann auch noch mögliche Verwandschaftsverhältnisse mit anderen, verifizierten Idenditäten untersucht werden, könnte man sogar festellen aus welchem Dorf der Betreffende kommt. So einfach könnte es gehen. Leider illegal.

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blabla55 06.11.2018, 14:06
8.

Sobald es um das Flüchtlingsthema setzt bei den deutschen Michel das Gehirn aus.
Nochmal,die meisten Flüchtlinge sind keine Kriminellen.Mein Erfahrungswert aus 30 Jahren Arbeit mit Asylbewerbern.

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giftzwerg 06.11.2018, 14:32
9.

Zitat von bstendig
Fragt die Jungs doch bei der Befragung, wo sie herkommen. Wie die Parallelstraße heißt. Wo der Bäckerladen war, links oder rechts vom Haus. Ja wie das Haus überhaupt aussah. Wie kommt man zum Marktplatz, zum Rathaus etc. Wenn ich jahrelang irgendwo gewohnt habe, weiß ich das.
Sie haben mitbekommen, dass wir hier von Asylbewerbern reden und dass die in der Regel nicht aus wohlsituierten mitteleuropäischen Städten kommen, die über Bäcker, Rathaus, Marktplatz und kleinbürgerliche Idylle verfügen?

Davon ab, grundsätzlich will ein Asylbewerber ja was von uns, da sollte er auch bereit sein, seine Identität und Daten offen zu legen.

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