Forum: Netzwelt Internet - Schutz vor der Datengier der Konzerne?
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Grenzenlose, schnelle Internet-Kommunikation und soziale Netzwerke haben das virtuelle Miteinander komfortabler gemacht. Doch die Betreiber von Facebook, Google und Co. wollen mehr: Harte Nutzer-Daten sind heißbegehrt! Wie kann, wie soll der User mit der Datengier der Konzerte umgehen? Antworten
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#1 08.01.2011, 16:07 von toskana2

falsche Anklage

Zitat von sysop
Grenzenlose, schnelle Internet-Kommunikation und soziale Netzwerke haben das virtuelle Miteinander komfortabler gemacht. Doch die Betreiber von Facebook, Google und Co. wollen mehr: Harte Nutzer-Daten sind heißbegehrt! Wie kann, wie soll der User mit der Datengier der Konzerte umgehen?
"Die Unersättlichen
Milliarden-Geschäfte mit privaten Daten",
so der Titel des neuesten SPIEGEL-Heftes.

Damit aber stellt der SPIEGEL die Falschen auf die Anklagebank!
Nicht "die Unersättlichen" tragen Schuld an dieser gigantischen Datenflut,
die sich auf jeden Fall als Bumerang erweisen wird,
sondern die Unbekümmerten und Dümmlichen,
die ihre Daten frei Haus liefern!

Zur Gier gehören immer zwei:
der Gierige und der "Fütternde"!

Was die bemühte "Kommunikation" angeht:
die gab es auch früher,
allerdings nicht ... auf der Weltbühne!
Exhibitionismus wäre hier der passendere Begriff.

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#2 08.01.2011, 17:20 von Hans aus Jena

Richtig

Zitat von toskana2
"Die Unersättlichen Milliarden-Geschäfte mit privaten Daten", so der Titel des neuesten SPIEGEL-Heftes. Damit aber stellt der SPIEGEL die Falschen auf die Anklagebank! Nicht "die Unersättlichen" tragen Schuld an dieser gigantischen Datenflut, die sich auf jeden Fall als Bumerang erweisen wird, sondern die Unbekümmerten und Dümmlichen, die ihre Daten frei Haus liefern! Zur Gier gehören immer zwei: der Gierige und der "Fütternde"! Was die bemühte "Kommunikation" angeht: die gab es auch früher, allerdings nicht ... auf der Weltbühne! Exhibitionismus wäre hier der passendere Begriff.
Ich muss Ihnen recht geben. Zuerst seine Unterhosengröße
per Paybackkarte weitergeben, später seine Bilder der letzten Fete auf Facebook hochladen und dann auf die Datenkraken (und den bösen Staat, der einen nicht davor schützt) schimpfen und sein Haus verpixeln lassen... So ist der deutsche Michel.

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#3 08.01.2011, 17:35 von notty

US-Kilroy ist immer dabei.....

Zitat von sysop
Grenzenlose, schnelle Internet-Kommunikation und soziale Netzwerke haben das virtuelle Miteinander komfortabler gemacht. Doch die Betreiber von Facebook, Google und Co. wollen mehr: Harte Nutzer-Daten sind heißbegehrt! Wie kann, wie soll der User mit der Datengier der Konzerte umgehen?
Leute, ich hoffe, jeder hat diesen bemerkenswerten Bericht im heutigen "Spiegel Online" gelesen, wonach ein US-Gericht verfuegt hat, dass alle Twitter-Daten, hier im Zusammenhang mit WIKILEAKS, auszuliefern sind. Die Aktion war verdeckt und nur Twitter ist es zu verdanken, dass es herauskam....
Dies kann meines Erachtens jederzeit mit ALLEN US-Applications passieren, Apple eingeschlossen, die sich auch als Info-Abzocker hervorgetan haben.
In den USA liest Kilroy wohl systematisch mit...
Passt besonders auf Facebook auf, grosszuegige Datengabe kann sich negativ auswirken.

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#4 08.01.2011, 17:40 von Michael_Wiesbaden

Öffentliche und private Daten

Facebook ist kein gemeinnütziges Unternehmen, sondern möchte Gewinne machen. Das sollte man wissen, wenn sich dort anmeldet.
Hat schon jemand für die Mitgliedschaft dort bezahlt? Ich glaube es nicht. Ist jemand gezwungen worden, dort Mitglied zu werden? Ich hoffe es nicht.
Wo also ist das Problem? Wer Daten und Informationen über sich preis gibt, sollte das nur tun, wenn er auch keine Probleme damit hätte, darüber morgen in SPIEGEL oder BILD zu lesen. Welche Probleme gibt es sonst noch? Personalisierte Werbung? Ist mir ehrlich gesagt lieber als SPAM und Popups.
Und noch mal: Wer Daten von sich preis gibt, muss in der vernetzten Welt damit rechnen, dass sie öffentlich werden. Punkt.

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#5 08.01.2011, 18:03 von Skade

oberflächliche Freunde

ich hatte mich auch mal angemeldet, zwangsweise um das Fotoalbum eines Freundes zu sehen.
War überrascht wie schnell man plötzlich Kontakte zu verschollenen Freunde hat bzw. wie gesprächig dort der Arbeitskollege ist, mit dem man sonst keinen Kontakt pflegt.

Nach dem der Freund, nach meinem Anraten seine Fotos auf Picasa stellte, meldete ich mich ab, was vor über 6 Monaten gar nicht so leicht war.

Um die "verschollenen" Freunde tuts mir nicht leid, wenn jemand Kontakt mit mir pflegen will dann kann er das per Mail tun, wenn er das nur über Facebook tun kann, dann ist es wohl nur Spielerei und kein Pflegen der Freundschaft.

Wie "Hans aus Jena" schon geschrieben hat, oftmals sind es die Leute die laut nach Privatspähre und gegen den Überwachungsstaat rufen, aber wirklich jeden Furz in Facebook veröffentlichen.

Auch schade ist es, das das Facebook eine Art zweites Internet wird. Ich habe schon oft interessante Links/Angebote/Informationen gesehen, die man nur über Facebook anschauen konnte.

Manche Firmen pflegen auch keine Webseite sondern verweisen nur auf einen Facebooklink.
Wahrscheinlich ist es so einfacher die Kunden zu identifizieren. Klicke ich nur auf eine Webseite, weiß man nur welche IP sich Informationen von der Webseite holte. Klicke ich auf den Facebooklink, weiß man genau das jetzt "Hans Mustermann" sich für das Produkt interessiert hat.

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#6 09.01.2011, 10:33 von DerÜblicheVerdächtige

Facebook zwingt mich bei jedem Flug durch nen Körperscanner.
Google führt die Daten, die bei verschiedenen Ämtern über mich gesammelt sind, zusammen und ich kann dagegen nichts tun.
Apple möchte zusätzlich alle meine Verbindungsdaten von Telefongesprächen speichern.

Ach nein, moment. Das waren nicht die drei... Wer war das noch?

und naja.. Das is ja nur die Spitze des Eisbergs, gegen den ich nichts tun kann.

gegen Facebook kann man sich wehren, indem man's nicht nutzt. Google. Ok, das wird schwer :P
Apple... nutzt das jemand? Geht auch ohne :)
Aber gegen die Gesetze, die unsere überwachungsgeile Regierung erlässt, muss man richtig aktiv kämpfen und kann letztlich doch wieder nur wenige Salamiescheiben wegschmeissen. Von daher sehe ich den Fokus des Artikels falsch gesetzt.

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#7 09.01.2011, 11:18 von bijankoch

Schutz vor Google & Facebook

Gibt es eigentlich keinen Schutz vor Konzerne wie Google & Facebook? Allmählich ÜBERlassen die Menschen das Denken den Facebook. Nach dem Motto "Das Denken überlassen wir ab jetzt den Pferden - die haben größere Köpfe als wir!
Die menschen sind eben süchtig nach virtuellen schwachlaber Räume.

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#8 09.01.2011, 11:32 von keinzeitungsleser

vorsichtig sein

Zitat von sysop
Grenzenlose, schnelle Internet-Kommunikation und soziale Netzwerke haben das virtuelle Miteinander komfortabler gemacht. Doch die Betreiber von Facebook, Google und Co. wollen mehr: Harte Nutzer-Daten sind heißbegehrt! Wie kann, wie soll der User mit der Datengier der Konzerte umgehen?
Ganz einfach - so weinig wie möglich preisgeben. Dennoch kann man dabei gut kommunizieren.

Ich persönlich hätte keine Probleme mit Datenfreigabe für personalisierte Werbung, aber wer weiss, was noch alles damit getan wird?

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#9 09.01.2011, 11:50 von HKo

Spitze des Zuckerbergs

Zitat von sysop
Wie kann, wie soll der User mit der Datengier der Konzerte umgehen?
Ganz einfach: Facebook und andere Phishing-Veranstaltungen nicht besuchen.

Brecht hat doch vollkommen Recht: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.

Mit anderen Worten: Wer solchen zwielichtigen Typen wie Zuckerberg allzu viele persönliche Daten freiwillig überlässt, ist selber schuld.

Und dass auf allen Foren, somit auch auf SpOn, CIA- und andere Schnüffler Daten "abgreifen", dürfte doch wohl jedem klar sein.

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