Forum: Netzwelt
Internetwährung: Chinas Notenbank verbietet Banken Bitcoin-Geschäfte
DPA

Chinesische Banken dürfen nicht mehr mit der virtuellen Währung Bitcoin handeln. Die Zentralbank des Landes fürchtet, das digitale Geld könnte zu kriminellen Zwecken genutzt werden. Auch in Europa warnen Zentralbanken vor Bitcoin - aus ganz anderen Gründen.

Seite 1 von 9
epic_fail 05.12.2013, 14:58
1.

Zitat von sysop
Chinesische Banken dürfen nicht mehr mit der virtuellen Währung Bitcoin handeln. Die Zentralbank des Landes fürchtet, das digitale Geld könnte zu kriminellen Zwecken genutzt werden. Auch in Europa warnen Zentralbanken vor Bitcoin - aus ganz anderen Gründen.
Wenn Bitcoins mit Euro oder Dollar gekauft werden können, ist die Währung doch eigentlich an reales Geld gebunden, oder sehe ich das falsch?
Nach meiner jetzigen Interpretation meines Wissens bzgl. Bitcoin sehe ich die Warnung von Notenbanken eher im strategischen Sinne eigener Interessen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolffpack 05.12.2013, 15:00
2.

Zitat von sysop
Chinesische Banken dürfen nicht mehr mit der virtuellen Währung Bitcoin handeln. Die Zentralbank des Landes fürchtet, das digitale Geld könnte zu kriminellen Zwecken genutzt werden. Auch in Europa warnen Zentralbanken vor Bitcoin - aus ganz anderen Gründen.
Wieso wird eigentlich nie erwähnt, das Bitcoin einfach nur ein geniales Betrugssystem ist? Die Geldmenge ist begrenzt (auf 21Millionen), dh über die Zeit werden alle Bitcoins wertvoller. Und ganz zufällig halten die "Gründer" von Bitcoin einen nicht kleinen Anteil der ersten Bitcoins. Wie reich die dadurch jetzt geworden sind, kann man sich ja denken.
Brauch man nur noch einen Anreiz für ein paar Idioten, da mit zu machen. Die gewinnt man einmal durch diffuse links-ideologische Propaganda ("gegen das System", etc) und auf der anderen Seite durch Drogenhandel, der sich dadurch sehr gut den Behörden entziehen kann (siehe Silkroad).
Mal ganz abgesehen davon, das damit ein Wirtschaftssystem nicht funktionieren kann, denn niemand gibt sein Geld heute aus, wenn es morgen mehr Wert hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bahnix 05.12.2013, 15:08
3. kein reales Geld?

Als ob denn der Euro real wäre: Keine Währung ist heute mehr das, was sie einst war: entweder durch den Metallwert der Münzen, oder durch Ausgabe von Noten, die vollständig durch Metallwerte gedeckt sind.

Der einzige Unteschied ist, dass der Bitcoin in dieser Hinsicht ehrlicher ist.
Und mir ist es gleich, ob das Geld virtuell gestohlen wird, oder ob es durch die von Eurokraten geschürte Inflation entwertet wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000061989 05.12.2013, 15:10
4. optional

haha, reales Geld. Ist ja ein toller Witz. Unser "Geld" ist seit Anfang der 70er durch NICHTS mehr gedeckt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
happy2010 05.12.2013, 15:13
5.

Zitat von Bahnix
Als ob denn der Euro real wäre: Keine Währung ist heute mehr das, was sie einst war: entweder durch den Metallwert der Münzen, oder durch Ausgabe von Noten, die vollständig durch Metallwerte gedeckt sind. Der einzige Unteschied ist, dass der Bitcoin in dieser Hinsicht ehrlicher ist. Und mir ist es gleich, ob das Geld virtuell gestohlen wird, oder ob es durch die von Eurokraten geschürte Inflation entwertet wird!
Wenn einer den Code knackt (jaja, das ist unmöglich, zumindest solange, bis es passiert), dann ist schleichende Geldentwertung ein Witz gegenüber dem, was dann passiert

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Yami 05.12.2013, 15:21
6.

ist wie ein schneeballsystem
die am anfang machen fetten reibach und dann wird versucht immer neue leute reinzuholen.für einen einstieg um mit abzusahnen ist es jetzt wohl schon zu spät .
die vermögensverteilung bei bitcoins ist noch ungleichmäßiger als bei echten währungen.der hype wird das wohl noch mehr puschen,bis es abstürzt, um dann vor sich hinzudümpeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 05.12.2013, 15:30
7. Ein Schneeballsystem mit Trick

Immer neue Käufer führen bei beschränkter Gesamtmenge zu immer steigenden Preisen. Klar. Die "Halter" von Bitcoins machen einen Reibach bis zu vielen der Spaß am Kauf vergeht. Ob ein Bitcoin beim Wert von 10000 Euro noch zum Kaufen einlädt oder auch zum Tausch gegen Ware, ist wohl mehr als fraglich. Also Leute kauft. Irgendwer wird daran bestimmt verdienen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Osura 05.12.2013, 15:35
8. Fiat-Geld ist das Betrugssystem

@Wolffpack Eine in der Menge gedeckelte Währung als Betrug zu bezeichnen, ist eher weit hergeholt. Überlegen wir doch mal, was Geld eigentlich sein soll: Nichts weiteres, als ein Tauschmedium, um Transaktionen zu vereinfachen. Durch Geld muss ich mein Huhn nicht mehr erst in einen Stuhl umtauschen, um an Weizen zu kommen. Der "Wert" eines Geldes wird also immer dadurch bestimmt, welchen Wert die Geldnutzer einer Währungeinheit zusprechen. Bitcoin werden sicher im Wert mittelfristig weiter zunehmen. Aber nur solange, bis alle, die Bitcoin nutzen wollen, dies auch tun. Das betrügerische System ist das System, in dem Nachfrage künstlich hergestellt wird, indem Geld entwertet wird, den Leuten real Vermögen entzieht. Diese Rolle übernehmen heutzutage die staatlich geregelten Währungen Euro, Dollar, etc.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
potolo 05.12.2013, 15:35
9.

Ich glaube die eigentliche Furcht ist das man bei Bitcoin keine Banken (im traditionellen Sinn) mehr braucht. Plus man kann das Geld "aus dem nichts" erzeugen.

Garantiert alles Dinge die einen Bankster schlecht schlafen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9