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Kölner Rizin-Fall: Ermittler müssen gewaltige Datenmengen auswerten
DPA

Der Fall eines Islamisten, der an einer Rizin-Bombe gearbeitet haben soll, stellt die Ermittler vor Probleme. Die Handys des Verdächtigen sind voller Bilder, Chats und Videos, die sie nun begutachten müssen.

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panamalarry 07.07.2018, 08:18
1. Interessant!

Wenn man ein Ermittlerteam mit 2 Handys überfordern kann,
dann kann man die Ermittlerei auch gleich lassen.

Wobei: Ich dachte, da gibts so Hilfstechnologien,
wird glaube ich EDV abgekürzt.

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dcobain 07.07.2018, 08:32
2. zu wenig Speicher

Kann die Datenmenge stimmen? Alleine die Bilder hätten bei 1Mb pro Bild schon 176 GB an Speicher verbraucht. Da stimmt etwas nicht.

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phermana 07.07.2018, 09:24
3. Neue Jobs

Einst haben die deutschen Sicherheitbehörden mindesten 100 Personen aus syrisch-irakischem Raum Asyl gewähren lassen (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/bnd-bamf-interventionsfaelle-befragungen). Wer waren diese Leute? Wasfür ein Dienst für BRD geleistet haben? Dann müssen sie jetzt dran.

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bluemetal 07.07.2018, 09:32
4. Problem

Vor diesem Problem steht die Polizei seit Jahren schon bei jedem der hunderttausende von kleineren Deliken. Wenn dann alle Chats auch noch wie so oft in Fremdsprachen sind ist man aufgeschmissen. Einen wichtigen Kontext zu Personen und Sachverhalten kann keine Software herstellen. Das muss jemand alles übersetzen und durchlesen und bewerten !. Und zwar innerhalb kürzester Zeit, nach 6 Monaten muss Anklage erhoben sein, sonst droht Freilassung.

Man hätte mit Erfindung des Internets und Smartphones eigentlich die Zahl der Kriminalbeamten in Deutschland verdoppeln müssen um dem Herr zu werden.

Hat man nicht, soll mal eben so nebenbei mit gemacht werden.
Stattdessen werden in Bayern dubiose Grenzpolizeien und eine neue Kavallerie eingeführt.

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yetanotherdude 07.07.2018, 09:43
5.

Zitat von dcobain
Kann die Datenmenge stimmen? Alleine die Bilder hätten bei 1Mb pro Bild schon 176 GB an Speicher verbraucht. Da stimmt etwas nicht.
256GB-Micro-SD-Karten existieren. Meme- oder Spruchbilder sind auch viel kleiner.

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killhill 07.07.2018, 09:49
6. @dcobain

So ein Quatsch. 1MB pro Bild sind viel zu viel im Schnitt. Vor allem auf dem Smartphone.

11.000 Kontakte machen mich eher stutzig, genau wie 9.000 Chats. Klingt für mich danach, dass hier absichtlich so viele Daten aufs Gerät geladen wurden und Spuren zu verschleiern. Es ist jedenfalls alles andere als normal.

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yetanotherdude 07.07.2018, 10:02
7.

Zitat von bluemetal
Vor diesem Problem steht die Polizei seit Jahren schon bei jedem der hunderttausende von kleineren Deliken.
Das ist irgendwie hausgemacht. Die Ermittler wollen ja erstmal jeden Fitzel an Daten unbedingt haben. Braucht man das wirklich? Früher konnte man Polizeiarbeit machen, ohne jede Konversation der letzten 5-10 Jahre nachvollziehen zu können.

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robert.hammer 07.07.2018, 10:51
8.

Zitat von panamalarry
Wenn man ein Ermittlerteam mit 2 Handys überfordern kann, dann kann man die Ermittlerei auch gleich lassen. Wobei: Ich dachte, da gibts so Hilfstechnologien, wird glaube ich EDV abgekürzt.
Gut auf den Punkt gebracht. Das ist ja schon viel verlangt, vielleicht sollte man einen Azubi bei der NSA fragen ?

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Horch und Guck 07.07.2018, 11:41
9. Machen Terroristen das so?

Im Jahre 2018? Wo auch der grösste radikalisierte Volltrottel irgendwo mitbekommen haben müsste, dass Terrorismus + Internetnutzung ohne besondere Sicherheitsmassnahmen gleich Auffliegen bedeutet?

Wenn die ganze Geschichte so stimmt wie man sie uns erzählt, dann muss der Mann irgendwie unter einem Stein gelebt haben, trotz seiner wohl intensiven Internetnutzung. Denn sonst hätte er doch wohl irgendwann, irgendwo mal mitbekommen müssen, dass Terroristen wegen dieser Internetnutzung, in Bezug auf einen geplanten Anschlag, auffliegen und ihnen dann alles mögliche nachgewiesen werden kann.

Entweder wurde da ein gestig schwacher Mann manipuliert, von wem auch immer. Oder aber Terroristen wollen gerne medienwirksam als minderintelligente Versager auffliegen, bevor ihnen ein Anschlag gelingt. Anders ist diese dämliche Verhalten doch gar nicht zu erklären.

Alles im Internet recherchieren, alles Benötigte für den Bau einer angeblichen "Bio"-Bombe gleichzeitig bei Amazon oder E-Bay bestellen, jede Menge eindeutiger Beweise anhand von Chats, Suchanfragen etc hinterlassen. Fehlt ja nur noch das selbstverfasste Geständnis/Testament, seit zurückgelassene Ausweise an Tatorten ja aus der Mode gekommen zu sein scheinen. Ist aber auch schwer einen Ausweis als Beweis zu hinterlassen, wenn man ja immer kurz vorher, in letzter Sekunde, geschnappt wird.

Ich denke mal echte Terrosien werden sich hüten mit elektronischen Wanzen in der Tasche herumzulaufen und erst Recht diese zu benutzen. Oder sie dort zu horten und zu nutzen wo man den Anschlag vorbereitet. Sie werden auch bestimmt nicht erst im Internet nach einer "Biobomben-Bauanleitung" forschen müssen und sich zudem auch noch dort mit allem Benötigten eindecken.

Wäre ich der "IS", ich würde ja jemanden schicken der schon ausgebildet ist und nicht auffliegt, während er sich selber im ach so sicheren Internet "ausbilden" und ausrüsten muss. Irgendwas ist komisch an solchen Vorfällen wie dem in Köln, die Logik fehlt komplett.

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