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Krisen-PR auf der CES: Intel-Chef redet Sicherheitslücken klein
AFP

Wie reagiert der wichtigste Prozessor-Hersteller auf die Lücken Meltdown und Spectre? Bei einem Auftritt auf der CES hätte Intel-Chef Brian Krzanich um Vertrauen kämpfen können. Er hatte einen anderen Plan.

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gumbofroehn 09.01.2018, 09:15
1. Intel / AMD / ARM bleibt kurzfristig ...

... gar nichts anderes übrig, als auf Softwareupdates zu setzen. Ein neues Prozessordesign, welches die Schwachstellen behebt, hat einen mehrjährigen Vorlauf. Die Kunden dürfen sich schon einmal darauf einstellen, dass sie noch für einige Zeit Prozessoren kaufen, die für Meltdown und Spectre anfällig sind.

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AlbertGeorg 09.01.2018, 09:24
2. US Recht

Bei den öffentlichen Stellungnahmen der Chip-Hersteller muss man schon auch das US-Recht bedenken.
Kein CES wird eine Steilvorlage für Schadensersatzklagen liefern.

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meister_proper 09.01.2018, 09:48
3. Bitte stellt das Thema nicht ganz so verkürzt dar.

Es stimmt zwar, dass auch andere Hersteller zum Teil von Spectre betroffen sind, aber nur Intel-CPU's sind auch von Meltdown betroffen. Und während die Ausnutzung von Spectre ziemlich knifflig ist und in der Praxis meistens scheitern dürfte, ist Meltdown ein offenes Scheunentor.

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wordfix 09.01.2018, 09:48
4. Es muß Konsequenzen haben,

daß die Hersteller,spätestens seit Juli 2017 informiert, weltweit munter die CPU's weiterverkauften, die entweder unsicher bleiben oder nicht die versprochene Leistung bringen. Wenn die EU-Kommission jetzt nicht einschreitet, dann wohl nie.

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Spiegelleserin57 09.01.2018, 09:50
5. man zeige den It-Bereich der ohne Fehler ist...

ich werde da sehr nachdenklich wenn nun diese Firma angegriffen wird. Ist es nicht letztendlich ein Wirtschaftskampf...Angriffe Konkurrenz? Man zeige mal die Soft-oder Hardware die ohne Fehler ist.
Sicherheitslücken sind doch fast normal und werden gern mit Absicht offengelassen.
Schadensersatz kann auch nur der fordern der einen Schaden erlitten hat...bis heute ist aber keiner nachgewiesen worden!

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HeinzOtto 09.01.2018, 09:51
6. Nicht verstanden!

"Stattdessen spulte der Intel-Chef nach dem kurzen Exkurs zu den Sicherheitslücken routiniert sein wohl seit Monaten geplantes Programm ab. Er sprach zum Beispiel über virtuelle Realität und neue Entwicklungen, die es möglich machen, Sportveranstaltungen räumlich zu erfassen und den Zuschauern zuhause so ein intensiveres Erlebnis zu verschaffen."

Nein, Intel steht vor allem in der Kritik, weil nur sie von Meltdown betroffen sind. AMD ist eben nur von Spectre betroffen. Die Ausnutzung dieser Lücke ist deutlich schwieriger und das Problem einfacher zu fixen.

Bei Meltdown geht es auch um Geschwindigkeitseinbußen.

Hier können Sie das gern nochmal nachvollziehen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Analyse-zur-Prozessorluecke-Meltdown-und-Spectre-sind-ein-Security-Supergau-3935124.html

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santoku03 09.01.2018, 09:54
7.

Überrascht? Jeder der hier überrascht ist, sollte sich mal überlegen, wie er selbst in der Lage reagieren würde. Jede Äußerung, die als ein Schuldeingeständnis interpretiert werden könnte, würde zu Milliardenklagen führen.

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StefanXX 09.01.2018, 10:00
8. AMD nicht betroffen?

Auf Wikipedia steht, dass AMD-Prozessoren von der Meltdown-Sicherheitslücke nicht betroffen wären. In diesem Artikel hingegen wird kein Unterscheid zwischen Intel und AMD gemacht. Was stimmt denn nun?

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perplex31 09.01.2018, 10:01
9. Meltdown

Der Artikel ist äußerst schlecht recherchiert. Sie reden von Fehler, dabei gibt es mindestens - soweit bisher bekannt - 3 verschiedene Schwachstellen und die Chip-Architektur von Intel ist für jede dieser Angriffspunkte anfällig. Amd hingegen ist aufgrund der Tatsache, dass deren Chip-Architektur keine speculative execution zulässt, deutlich weniger anfällig. Bei Qualcomm sieht es ähnlich aus.

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