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Leistungsschutzrecht: Justizministerin legt Entwurf für Google-Abgabe vor

Mehr Rechte für Presseverlage im Internet: Künftig könnten Sammlungen von Artikelanrissen im Web wie Google News kostenpflichtig werden. So lässt sich ein Entwurf zum Leistungsschutzrecht interpretieren, den das Justizministerium vorgelegt hat.

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x33o 14.06.2012, 16:55
1. Die hellsten Köpfe der Republik erschaffen das Leistungsschutzrecht

.. aber wie setzen die Trottel dies in anderen Ländern durch, wenn der Server nicht in .de steht?

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Nonvaio01 14.06.2012, 16:55
2. und

damit schneidet sich die presse ins eigene fleisch.

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Hamberliner 14.06.2012, 17:08
3. FDP = illiberal

Zitat von sysop
Mehr Rechte für Presseverlage im Internet: Künftig könnten Sammlungen von Artikelanrissen im Web wie Google News kostenpflichtig werden. So lässt sich ein Entwurf zum Leistungsschutzrecht interpretieren, den das Justizministerium vorgelegt hat.
Damit stellt die FDP schon wieder unter Beweis, wie illiberal sie ist.

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ausländer33 14.06.2012, 17:18
4. Mit anderen Worten

Jeder Satz den ich schreibe gehört ein Jahr lang mir.

Schön... sehr schön...

Da kann ich ja richtig Geld verdienen damit.

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stimmvieh_2011 14.06.2012, 17:44
5. Suchmaschinen bestimmen unser Bild vom Netz

Ich empfehle Google News und Google einfach, Online-Zeitungen aus Deutschland aus den Aggregationen herauszunehmen.

Wenn die Verlage merken, dass sie keiner mehr in der Suchmaschine findet, werden sie schnell zurückrudern, da der Schaden den Nutzen übersteigen wird.

Google ist nicht verpflichtet, deutsche Angebote anzuzeigen. Daran sollten sich die Verleger rechtzeitig erinnern.

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pubsfried 14.06.2012, 17:47
6. PIRATEN wählen - und gut ist !

Die nächste Wahl kommt -- und ich bin Mitglied seit 8 Wochen. Leute, lasst euch nicht länger ausnehmen, geht wählen !!

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oenkoenkoenk 14.06.2012, 17:54
7.

Das wird so wundervoll, wenn google die Seiten aus dem Index schmeisst.

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blurps11 14.06.2012, 17:59
8.

Man hat offenbar immer noch rein gar nichts gelernt und versucht zum x-ten Mal, die potentiellen Kunden in die überkommenen Geschäftsmodelle zu pressen. Das wird selbstverständlich wieder nicht funktionieren.

Irgendwann werden die Verlage die veränderten Nutzungsgewohnheiten akzeptieren und sich entsprechend anpassen müssen. Je länger sie damit warten, desto schlechter wird ihre Position am Markt sein - gerade die interessanteste Zielgruppe bewegt sich schon längst nicht mehr nur im deutschsprachigen Raum und könnte mit einer Mischung aus lokalen Angeboten und europäischen bzw. gleich internationalen Presseerzeugnissen ganz gut leben.

Die sog. überregionale Presse in Deutschland schafft sich gerade selbst konsequent ab.

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soulless72 14.06.2012, 18:16
9.

Zitat von sysop
Mehr Rechte für Presseverlage im Internet: Künftig könnten Sammlungen von Artikelanrissen im Web wie Google News kostenpflichtig werden. So lässt sich ein Entwurf zum Leistungsschutzrecht interpretieren, den das Justizministerium vorgelegt hat.
Erst vergrault die Musikindustrie eine ganze Generation und jetzt machen manche Verlage das Gleiche.

Ich freue mich schon auf eine Abmahnwelle für Textschnippsel und Links ... eine bessere Wahlwerbung für die Piratenpartei kann es gar nicht geben.

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