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Mähroboter und mehr: Auf dem Weg zum smarten Garten
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Sie wollen einen Golfrasen, haben aber keine Lust auf Gartenarbeit? Matthias Kremp probiert im Podcast "Netzteil" aus, wie man sich von Automaten und Apps beim Gärtnern helfen lassen kann.

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liquimoly 10.07.2018, 14:09
1. Lieber schnell lesen als langsam hören

Bis das Intro und die Einleitung abgespielt sind, hat ein geübter Leser den Artikel bereits gelesen. Mehr Zeit muß nicht sein.
Was das Rasenmähen selbst betrifft: Man schaue sich nur den Film 'Wall E' an.

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geri&freki 10.07.2018, 16:50
2. Rasenwahn

Schon die frenetische Ankündigung lässt befürchten, dass hier ein seelenloses, maschinengenormtes "Garten"-Leitbild propagiert wird, das im Ergebnis auch nur noch Robotern und Avataren einen Lebensraum bietet. Ob in diesem Plastik-"Biotop" zwischen Nullen und Einsen noch Platz bleibt für lebendige Natur, namentlich für Tiere und richtige Pflanzen, steht zu bezweifeln...

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latimer 10.07.2018, 18:06
3. Schleichwerbung für Industrie

Gerade die Arbeit im Garten ist der Gegenpol zum stressigen Alltag. Belohnung sind entweder bunte und manchmal auch kunstvolle Räume, oder Obst und Gemüse. Der Rasen ist da meist nur die kleine Zugabe. Wer sich einen pflegeärmeren Gartentraum erfüllen will, braucht keinen Roboter oder die tote Kieselorgie aus dem Baumarkt, sondern einen guten Gartenplaner!
Wer aber den Garten von Robotern pflegen lässt und für diesen Mist entsprechend Geld ausgibt, kann einem nur leid tun.

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berndasbrot 11.07.2018, 05:34
4. Kommt drauf an...

Zitat von latimer
Gerade die Arbeit im Garten ist der Gegenpol zum stressigen Alltag.
Es kommt drauf an wie stressig der Alltag ist.
Wenn man noch genug Zeit und Energie hat, um im Garten zu arbeiten und ihn anschließend zu geniessen, haben Sie recht.
Wenn es aber ganz arg wird mit der Berufstätigkeit und dem Alltagsstress, dann fehlen Ihnen schlicht Zeit und Energie, auch noch im Garten zu "arbeiten". Denn Sie "müssen" ja auch noch Sport machen, gesund essen, gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommnen, .......
Dann möchten Sie einfach nur noch irgendwie auf irgend etwas Grünem auf Ihrer Liege liegen und wollen nicht auch noch dafür arbeiten müssen.
Die Mähroboter werden sich daher (ausser bei Rentnern und Privatiers) absolut durchsetzen!

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franxinatra 11.07.2018, 06:19
5. Wer so einen sterilen Garten will soll sich eine VR-Brille besorgen...

denn es ist die Gartenarbeit, die für die innere Harmonie sorgt, die Betrachtung des Ergebnisses die Bestätigung ihrer; das begreife ich mit der Erfahrung eines erst mit ende 50 an einen Garten gelangten...

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gartenkram 11.07.2018, 07:59
6. Was

Ein blödsinn mit diesen mähdingern. Ich habe kunden in einer strasse, da laufen die dinger im dauertakt. Allein der energieverbrauch ist enorm, alle rasen werden geschnippelt dass es kratzt wenn man m nackten füssen drüber läuft. Bei aktueller wetterlage trocknen die rasenflächen noch schneller aus und - ganz übel - das geschnittene gras wird teilweise in die beete gepustet u schlägt dort neu aus. Mehr wildnis im garten ist so viel schöner und so viel besser als die kurzrasen. Anderer vorteil: mähen m normalem rasenmäher hält maulwürfe sehr viel besser weg weil die vibration in den boden geht. Diese mähdinger sind wieder ein marketinge gag. Wer gartenarbeit nicht mag o keine zeit dafür hat, der braucht keinen garten.

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suseberlin 11.07.2018, 09:35
7.

Zitat von berndasbrot
... Denn Sie "müssen" ja auch noch Sport machen, gesund essen, gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommnen, .......
Großartig. Ich bin so frech und unterstelle dann gleich noch Sport im Fitness-Center. Meine Wiese mähe ich mit einem Handmäher, das ist ordentlich Sport. Vor allem, wenn man Kräuter wachsen lässt, sich dort durcharbeiten muss und keine sterile grüne Wüste pflegt. Wenn ich jetzt meine Pflaumen ernte, dann ist das auch anstrengend, trainiert den Gleichgewichtssinn... Und gesund essen kann ich im Anschluss auch! In den Obstbäumen sitzen übrigens derzeit der Nachwuchs der Meisen und Rotschwänzchen. In den robotertauglichen Nachbarsgrundstücken ist dafür kein Platz.

Ich muss mir dann noch anhören, wie ungepflegt mein Garten sei. Es freut mich aber zu lesen, dass es noch Menschen gibt, die eine ähnliche Weltsicht haben.

Im Übrigen, lieber Beitragsersteller, was bitte ist denn Alltagsstress? Einkaufen gehen, Kinder betreuen, Haus renovieren? Andere nennen so etwas "Leben". :-).

Liebe Grüße,
M.

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cruiserxl 11.07.2018, 10:18
8. der Mensch...

...träge, fett und immer mehr unfähig einfachste Dinge des täglichen Lebens selber zu übernehmen. Das ist EUER Weg - Glückwunsch liebe Gesellschaft!

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det42 11.07.2018, 10:48
9. das Vorurteil musste ja kommen....

Zitat von cruiserxl
...träge, fett und immer mehr unfähig einfachste Dinge des täglichen Lebens selber zu übernehmen. Das ist EUER Weg - Glückwunsch liebe Gesellschaft!
nein... man macht einfach das, worauf man Lust hat. Damit ist man aber keinesfalls träge oder fett, wie Sie behaupten. Heute macht man selbstbestimmt das, was einen wirklich interessiert.
Nicht immer ist der Garten und damit die stupide Rasenmäherei erwünscht, nein... er ist häufig notwendiges Übel neben dem Haus. Mich erfüllt das Rasenmähen jedenfalls keinesfalls, dafür mache ich lieber ungefähr tausend andere DInge. Das ist so ähnlich wie bei der Geschirrspülmaschine... oder machen Sie sich auch da Sorgen um die Gesellschaft, dass man nicht selber per Hand abspülen mag ?

Und wenn man dann noch ökologisch gutes dabei tut, finde ich daran überhaupt nichts Schlimmes. Der elektrische Mäher schluckt bei weitem weniger Energie, als das fossile Monster, welches extrem laut die gesamte Nachbarschaft in Unruhe bringt und einfach nur eine Luft- und Lärmverschmutzung darstellt...

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