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Mal-Software: Microsoft beendet Weiterentwicklung von Paint

Abgesehen von Photoshop ist wohl kein Grafikprogramm so bekannt wie Microsofts Paint. Doch nun steht der Klassiker vor dem Aus: Nach drei Jahrzehnten betrachtet Microsoft die Software als veraltet.

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stalkingwolf 24.07.2017, 15:36
1. Kleine Alternativen

Es geht um kleine Alternativen.
Wenn ich mit Snipping Tool einen Screenshot gemacht habe und dort noch was markieren will, dann geht es mit Paint am schnellsten. Dafür Gimp zu installieren und zu starten ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Wenn MS dann diverse Werkzeuge ins Snipping Tool packt dann gerne.

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swnf 24.07.2017, 15:41
2. Fall Creators Update

Heißt das jetzt zusätzlich "Fall", weil MS es einfach nicht gebacken bekommt das Update endlich auch wirklich an alle Kunden zu verteilen, oder ist das schon wieder ein neues Update für Win10, das manche anscheinend sogar noch früher bekommen, als andere das "(Spring) Creators Update", auf das ich immer noch warte...?
Die Update-Politik bei MS ist mir ein Rätsel!

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streifenpuppe 24.07.2017, 15:42
3. Was für ein Verlust....!

Zu DOS-Zeiten gab es Paintbrush nur, wenn man eine Microsoft-Maus kaufte (und die war richtig teuer!). Dass das jetzt schon lange veraltet ist, weiß jeder, m.E. war es nur noch aus Nostalgie an Bord. Mit Irfan-View kann man inzwischen schon ein wenig PhotoShop für Arme, kostet aber nichts und ist nicht so gewöhnungsbedürftig wie GIMP

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TimurB 24.07.2017, 15:44
4. Paint.NET

Die sinnvollere Alternative zu GIMP dürfte für viele ehemalige Paint Nutzer die Software Paint.NET sein. Wie der Name schon suggeriert orientiert es sich zu guten Teilen an Paint, nur bei den fortgeschrittenen Funktionen teilweise an Photoshop.

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akkrt 24.07.2017, 15:46
5. Strg-Druck - Paint - Strg-V - Zuschneiden - Speichern unter.

Gut trainierter Ablauf & fertig ist die Bildschirmkopie.
Und das täglich, viele viele Male. Natürlich werde ich Paint vermissen.

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Newspeak 24.07.2017, 15:55
6. ...

" Zur Bildbearbeitung bekommt man im Netz viele bedeutend bessere und leistungsfähigere Programme, wie beispielsweise GIMP, kostenlos."

Bis die gestartet sind, hat man die einfache Aufgabe in Paint schon erledigt.

Paint mag nicht viel koennen, aber z.B. Bildschirmkopien schnell abspeichern, dafuer ist es unerreicht.

Irgendwie fehlt eine Software auf einem mittleren Level. Eine, die mehr als Paint kann, und weniger als die hochgezuechteten Superprogramme, in die man sich erst einmal ein halbes Jahr einarbeiten muss.

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Sibylle1969 24.07.2017, 16:20
7. Weiterentwicklung?

Das Programm hat sich, seitdem ich es kenne (rund 20 Jahre) kaum verändert, es wurde also eigentlich sowieso nie weiterentwickelt.

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elgarak 24.07.2017, 16:46
8.

Paint? Das gibt's noch? Hab' ich schon vor Jahrzehnt(en) mit aufgegeben...

Ernsthaft... Mein Problem mit Paint war nicht das Fehlen von Funktionen. Es war ein Arbeitsablauf-Problem. Paint war ein einfaches Malprogramm, und sah immer wie ein Malprogramm aus. Es wurde aber nicht als ein Malprogramm eingesetzt, sondern als Photobearbeitungsprogramm (zuschneiden, Farbe/Kontrast einstellen, Format konvertieren usw.). Wenn schon malen, dann höchstens mal ein Kringel oder Pfeil hier (z.B., um auf Screenshots irgendwas hervorzuheben). Und auf diesen Arbeitsablauf hin ist Paint nie hin optimiert worden. Es erschien immer als ein 16-Farben-Schmier-Programm. Es war viel professioneller, ein Programm zu nehmen, das für diese Funktionen und Arbeitsabläufe hin optimiert war. Das muss ja nicht direkt GIMP oder Photoshop sein, das ist wirklich mit Kanonen auf Spatzen. Sondern sowas wie IrfanView.

Insofern wundert's mich nicht, dass die Entwicklung jetzt eingestellt wurde. Sondern eher, dass es so lange gedauert hat.

Im Übrigen hat Microsoft deutlich Probleme zu erkennen, was man als Benutzer braucht. Z.B. als Wissenschaftler an der Universität, wo ich meinem Team und Chef öfter mal einfach kleine Bilderserien (sagen wir mal, z.B. von allen Arten von Mikroskopen) zeigen musste. Windows hat schon seit längerem dafür kein gescheites Programm oder Explorer-Funktion, die wirklich gut, einfach, und professionell aussieht. Nahezu alle meine Kollegen sind daher auf Drittprogramme, wie eben IrfanView, ausgewichen.

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elgarak 24.07.2017, 17:23
9.

Zitat von akkrt
Gut trainierter Ablauf & fertig ist die Bildschirmkopie. Und das täglich, viele viele Male. Natürlich werde ich Paint vermissen.
Hier ist mein Problem mit diesem Arbeitsablauf: Wenn man Paint öffnet, öffnet man ein leeres Bild mit festem Pixelformat. Und dann fügt man seinen Screenshot in dieses Bild ein. Klappt, wenn das leere Bild mehr Pixel hatte als der Screenshot... Wenn nicht, muss man mehr arbeiten... oder sich merken, ein neues Bild in Paint mit den richtigen Werten zu öffnen...

Besser und einfacher geht's mit Programmen, die es erlauben, eine neue Bilddatei mit den Eigenschaften der Ablage zu erstellen. Dann spart man sich häufig auch noch das Zuschneiden, wenn man schon beim Screenshot-machen richtig ausgewählt hat.

Noch besser ist, den Screenshot direkt als Bilddatei irgendwo zu speichern. Dann hat man getrennte Arbeitsabläufe "Screenshot" und "Bilder bearbeiten", und kann sich den ganzen "Prt Scr - start Paint - neues Bild mit richtiger Pixelzahl - Strg-V - Speichern Unter" Ablauf für jeden einzelnen Screenshot sparen (wenn man viele Screenshots hintereinander machen muss, gerät man unweigerlich an den Punkt, wo der alte screenshot noch in Paint wieder auftaucht, und wenn man dann den neuen da reinkopiert, muss man sich die Augen aus dem Kopf starren um zu erkennen, won man denn jetzt zuschneiden muss...screenshots zur Programmdokumentation sehen sich sich nun mal immer verdammt ähnlich...).

Vor allem, wenn man das mehrmals am Tag machen muss....

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