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Marktplätze im Darknet: Ich kauf mir einen Hackerangriff
DER SPIEGEL/ Michael Walter

Im sogenannten Darknet kann angeblich jeder einen Hacker buchen und Cyber-Angriffe einfach in Auftrag geben. Stimmt das? Unser Autor hat es ausprobiert.

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exxonvaldez 07.01.2018, 08:14
1. Sein Experiment zeigt nix!!

Sehr geehrter Herr Seibt, ihre finale Schlussfolgerung bleibt mir ein Rätsel. Nur weil sie es nicht bestellt haben... können sie doch nicht die These aufstellen es wohl auch nicht zu bekommen!! Ansonsten ein interessanter Artikel ;-)

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jkbremen 07.01.2018, 08:43
2. Nun wäre es ja interessant gewesen

zu erfahren, was die Angaben der Hacker über Schwachstellen des Servers der Universität getaugt haben.
War das alles Show oder mehr ?
Konnte man die Universität warnen ?
Wie wäre es den Hack eines optimal gesicherten privaten / eigenen Account des Autors hacken zu lassen? Erfolgreich ja / nein und was waren letztlich die Einfallstore ?

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rkinfo 07.01.2018, 08:47
3. Darknet = Produkt der Netzneutralität

Solange alle Daten gleichberechtigt durchs Internet laufen, wird obiges Darknet auch funktionieren.
Sobald unklare Server nur noch auf 56k (wie bei Mobilfunk-Flatrates nach Aufbrauch Datenvolumen) gedrosselt würden wäre der Spuk zu Ende.
Das Problem wird sich in der Gigabit-Gesellschaft massiv verstärken, wobei dann auch noch Botnet-Aktionen zigfacher Gewalt zuschlagen können. Daher weg mit der Netzneutralität und Drosselung aller nichtzertifizierten Datenströme auf 56k ... das reicht für seriöse, globale, private Kontakte.

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ja, Versteher :-) 07.01.2018, 08:48
4. Interruptus

gute Idee, aber schwache journalistische Leistung meines Erachtens. Zu wenig Forscherdrang.
Einen IT-Experten, der die angeblichen Schwachstellen anschaut und bewertet, hätte Ihnen der Bericht schon noch wert sein können. Auch könnte man sich mit der betreffenden Uni in Verbindung setzen und nachfragen.

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kai-ser210 07.01.2018, 09:12
5. Fazit

Ich sehe es so, wie andere Foristen. Man erwartet irgendwie noch eine Expertenmeinung und die Auswertung und vor allem aber BEwertung der angeblichen Schwachstellen. Das man solche (illegalen) Angebote im Darknet erhalten kann, ist vermutlich für keinen Leser wirklich überraschend. Wichtig wäre es doch zu wissen, wie "gefährlich" sie wirklich sind. So ist der Artikel jedenfalls irgendwie halb-gar und lässt zu viele Fragen offen.

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Spiegelleserin57 07.01.2018, 10:00
6. wieso eigentlich...?

Zitat von rkinfo
Solange alle Daten gleichberechtigt durchs Internet laufen, wird obiges Darknet auch funktionieren. Sobald unklare Server nur noch auf 56k (wie bei Mobilfunk-Flatrates nach Aufbrauch Datenvolumen) gedrosselt würden wäre der Spuk zu Ende. Das Problem wird sich in der Gigabit-Gesellschaft massiv verstärken, wobei dann auch noch Botnet-Aktionen zigfacher Gewalt zuschlagen können. Daher weg mit der Netzneutralität und Drosselung aller nichtzertifizierten Datenströme auf 56k ... das reicht für seriöse, globale, private Kontakte.
jeder der im Internet unterwegs ist sollte doch wissen wo er sich bewegt. Im ganzen Internet sind schwarze Schafe unterwegs wie auch im Leben außerhalb des Netzes.
Wer sich seine Leber durch Drogen ruinieren will kann dies auch tun , es ist seine eigene Entscheidung für die er auch die Verantwortung tragen muss.
Wir müssen uns davon verabschieden anderen ständig unseren Willen auf zu zwingen.
Letztendlich wird diese auch nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar sein.
Jeder trägt für sein Leben selbst die Verantwortung.
Hackertools wird man auch im normalen Netz kaufen können und es ist auch Aufgabe der User selbst, wie im Beispiel der Uni die Rechner ausreichend abzusichern. Außerdem verfügen doch viele Unis über Rechenzentren in denen IT-Leute arbeiten die die Netze überwachen.
Ob der Anbieter nicht einfach nur Geld will und dann ohne Handlung wieder verschwindet bleibt auch unbeantwortet. So ganz ganz kann ich das Angebot nicht glauben da ich auch ein Interna einer Uni kenne.
Was wichtig ist: Die Eigenverantwortung der User sollte mehr in den Vordergrund gehoben werden. Es wird eben schon etwas mehr verlangt als nur Tasten am Rechner oder einfach auf den Smartphons zu drücken ohne sich Gedanke zu machen was da eigentlich tut.

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sschuste 07.01.2018, 10:26
7.

Zitat von rkinfo
Solange alle Daten gleichberechtigt durchs Internet laufen, wird obiges Darknet auch funktionieren. Sobald unklare Server nur noch auf 56k (wie bei Mobilfunk-Flatrates nach Aufbrauch Datenvolumen) gedrosselt würden wäre der Spuk zu Ende. Das Problem wird sich in der Gigabit-Gesellschaft massiv verstärken, wobei dann auch noch Botnet-Aktionen zigfacher Gewalt zuschlagen können. Daher weg mit der Netzneutralität und Drosselung aller nichtzertifizierten Datenströme auf 56k ... das reicht für seriöse, globale, private Kontakte.
Selbst die Cam, die sich warum auch immer einer hinstellt, um seine leere Wohnung zu betrachten, ist ein Server. Was ist mit den Servern, die ich mir selber irgendwo hinstelle, um mal was zu testen, auszuprobieren oder the-next-big-thing zu bauen? Drosselung bedeutet nichts anderes als Verhinderung, und wenn die Drosselkom das Internet erfunden hätte, wäre es längst vergessen. Netzneutralität ist eines unserer zukünftig höchsten Güter und sollte geschützt werden à la "Die Geschwindigkeit des Netzes ist unantastbar."

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vitalik 07.01.2018, 10:33
8.

Zitat von rkinfo
Solange alle Daten gleichberechtigt durchs Internet laufen, wird obiges Darknet auch funktionieren. Sobald unklare Server nur noch auf 56k (wie bei Mobilfunk-Flatrates nach Aufbrauch Datenvolumen) gedrosselt würden wäre der Spuk zu Ende. Das Problem wird sich in der Gigabit-Gesellschaft massiv verstärken, wobei dann auch noch Botnet-Aktionen zigfacher Gewalt zuschlagen können. Daher weg mit der Netzneutralität und Drosselung aller nichtzertifizierten Datenströme auf 56k ... das reicht für seriöse, globale, private Kontakte.
Sie haben das Internet nicht verstanden. Ein Großteil des Internets besteht aus Servern, die nur ein kleiner Bekanntenkreis kennt. Hierbei handelt es sich um Firmennetzwerke. Würde man all diese Verbindungen drosseln, könnten diese Firmen direkt dicht machen. Weiterhin gibt es Millionen Privatservern.
Sie fordern die Freifahrt für die großen Konzerne, denn nur diese werden dann als relevant eingestuft. Damit ist das Internet tot.

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j.vantast 07.01.2018, 10:49
9. Viel zu kurz gedacht

Zitat von rkinfo
Solange alle Daten gleichberechtigt durchs Internet laufen, wird obiges Darknet auch funktionieren. Sobald unklare Server nur noch auf 56k (wie bei Mobilfunk-Flatrates nach Aufbrauch Datenvolumen) gedrosselt würden wäre der Spuk zu Ende. Das Problem wird sich in der Gigabit-Gesellschaft massiv verstärken, wobei dann auch noch Botnet-Aktionen zigfacher Gewalt zuschlagen können. Daher weg mit der Netzneutralität und Drosselung aller nichtzertifizierten Datenströme auf 56k ... das reicht für seriöse, globale, private Kontakte.
Und wer soll die Zertifizierung bitte übernehmen? Viele Dinge im Internet könnten aus technischer Sicht schon heute deutlich sicherer gestaltet werden. Das Internet endet aber nicht an der Landesgrenze und da fangen die Probleme an. Wenn sich ein Provider XY in Zentralafrika nicht an die Regeln hält, was wollen Sie dann unternehmen? Und Sie meinen tatsächlich das 56k ausreichen? Das ist doch lachhaft.

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