Forum: Netzwelt
"Meine Talking Angela" und "Dog Run": Verbraucherschützer mahnen Spiele-Apps für Kind
SPIEGEL ONLINE

Eine virtuelle Katze aufziehen? Als Hund über Hindernisse springen? Verbraucherschützer betrachten zwei Handyspiele, die harmlos daherkommen, als Kostenfallen. Sie beanstanden teure In-App-Käufe.

m.m.s. 08.10.2018, 16:59
1. Danke, richtig so

Wer in Spiele für Kinder, gleich welcher Art, kostenpflichtige Spielteile einbaut, der gehört abgemahnt, bestraft, oder das Spiel verboten. Hier ist eben nicht das Land der grenzenlosen Werbungsfreiheit im Kinderzimmer mit finanzieller und betrügerischer Elternabzocke, wie es leider in den USA eingeführt worden war. Es gelten immer noch pädagogische Prinzipien der Fürsorge für die ungestörte seelisch-geistige Entwicklung des Kindes. Da haben Marken, Mode, Gruppenzwang, und geldabhängiger Status nichts zu suchen. Die Folgen derartigen Tuns kann man ausgezeichnet in den USA studieren, braucht man aber nicht, wenn man nur etwas wenig gesunden Verstand mit Erfahrung anwendet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie 08.10.2018, 17:28
2.

Sind die Kleinen überhaupt geschäftstüchtig, oder ist das alles von den Eltern abgesegnet? Ist das überhaupt so erlaubt? Ich kann mir das nicht vorstellen, dass der Vater Staat da nicht gegen an geht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m82arcel 08.10.2018, 17:30
3.

Also ich muss vor jedem In-App-Kauf mein Passwort eingeben. Ein bisschen Verantwortung ist da auch den Eltern zuzuschreiben, wenn sie ihren Kindern ein Smartphone in die Hand geben.
Zwar finde ich solche "Spiele", die nahezu ausschließlich dazu dienen, zu Käufen zu verleiten auch nicht gut, aber Erwachsene können das selbst entscheiden und Kinder sollten eben das Passwort dafür nicht bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m.m.s. 08.10.2018, 18:06
4.

Die Telekom hatte bei meinem Kind das einfach so eingestellt, dass ohne mein oder des Kindes Wissens Geld direkt abgehoben wurde. Wir wunderten uns, dass immer kein Geld auf dem Prepaid-Handykonto war, und das Kind im Notfall auch mehrfach nicht zu Hause anrufen konnte. Erst nach zwei Jahren fanden wir heraus, dass da ein Abo lief. Natürlich sagte die verantwortungslose Telekom, dass es den Eltern ihre Schuld sei. Seitdem habe ich keine Bereitschaft den Betrügern von der Telekom in irgendeiner Weise entgegen zu kommen, und es wird schon noch der Fall eintreten wo das schlagend wird. Sie haben nicht nur Eltern, sondern einen Elternteil vergrault, der über sein Stehen in der Wirtschaft dann seine Entscheidungen treffen wird. Ein Unternehmen, das im Kleinen keine wirtschaftlich-moralische Einstellung hat, wird das auch nicht im Großen haben. Und: es ist sicher nicht den Eltern ihre Schuld, dass diese angeblich "zu doof" sind die Einstellungen bei dem Handy so vorzunehmen, dass keine Abbuchungen vorgenommen werden können. Da muss der Gesetzgeber heran, der ein solches Geschäftsgebaren untersagen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000154386 09.10.2018, 00:15
5.

Wer zur Bedienung eines Handys nicht fähig ist, sollte es nicht den Kindern geben und auch nicht auf den Anbieter schimpfen. Jeder, der sich über Mobilfunk informiert hat, weiß doch, dass man immer eine Drittanbietersperre gegen das mobile Bezahlen setzen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren