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Multi-Millionen-Erlös: Intel-Chef verkaufte Aktien, kurz bevor Sicherheitslücken beka
REUTERS

Brian Krzanich, Chef des Chipherstellers Intel, hat im November Unternehmensanteile im Wert von 24 Millionen Dollar verkauft. Da wusste Intel längst, dass zwei Sicherheitslücken Millionen seiner Prozessoren betreffen.

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steinbock8 04.01.2018, 12:43
1. Ist klar

Der Verkauf hat nichts mit den internen Problemen zu tun diese Kerle sind an Skrupellosigkeit nicht zu überbieten glasklar eine Form von Insidergeschäft die Manager auf der Welt auch in Deutschland sind alle gleich warum auch nicht denn das Risiko beläuft sich auf circa 1 Prozent

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kurt-aus-kienitz 04.01.2018, 12:54
2. Der arme Tim Cook ...

... verdient nur 12 Mio. Doller im Jahr.
Dann darf er aber auch ein wenig Insider-Handel betreiben, dass muss man ihm zugestehen

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Cluedo 04.01.2018, 13:04
3. So sind sie eben, unsere sogenannten "Wirtschaftsführer" ...

.... völlig selbstlos und konsequent nur der eigenen Brieftasche verpflichtet. Anstand, Ruf, Verantwortung? Nur was für Verlierer .....
So etwas wird in Management-Studiengängen an sogenannten Elite-Unis herangezüchtet.

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ludna 04.01.2018, 13:05
4. Diese Pläane gelten bestimmt auch,

wenn man sie rückwirkend einreicht.

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gammoncrack 04.01.2018, 13:12
5. Das ist doch immer so bei diesen "Managern":

Wer das Kreuz hat, segnet sich nun einmal zuerst.

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Outdated 04.01.2018, 13:18
6. Tim Cook

Zitat von kurt-aus-kienitz
... verdient nur 12 Mio. Doller im Jahr. Dann darf er aber auch ein wenig Insider-Handel betreiben, dass muss man ihm zugestehen
ist nur leider nicht der um den es hier im Artikel geht.
Allerdings sind solche Aktienpaket Bezahlungssysteme wirklich kritisch zu sehen, denn natürlich ist ein so wichtiger Mitarbeiter immer ein Insider.

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curiosus_ 04.01.2018, 13:31
7. Stimmt

Zitat von ludna
Diese Pläane gelten bestimmt auch, wenn man sie rückwirkend einreicht.
Seit Juni ist der bug bekannt, am 30.10. wird der Plan eingereicht und Ende 11 wird verkauft.

Wenn das durchgeht, dann "gelten Pläne auch, wenn man sie rückwirkend einreicht".

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humble_opinion 04.01.2018, 13:38
8. Insiderhandel

Insiderhandel ist leider völlig normal und kaum zu verhindern. Das bedingt doch die Sache selbst an sich. Wenn man weiß, dass eine Aktie nach oben bzw. unten gehen wird, wird man dementsprechend handeln. Die Börse ist schließlich dazu da, Geld zu verdienen. Allerdings darf man davon ausgehen, dass sich die Beteiligten normalerweise geschickter verhalten und ihre Transaktionen über Dritte (Vierte, Fünfte) tätigen lassen. Dass Krzanichs Verkäufe auf einen Standard-Verkaufsplan zurück gingen kann man bei genauer Betrachtung nur als Witz bezeichnen. Eine plausiblere Ausrede ist schließlich kaum ausdenkbar.

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hausfeen 04.01.2018, 13:42
9. In Deutschland nennt man das "Lindnern".

Die dürfen fast alles und noch nicht genug. Weg mit den staatlichen Fesseln. Den Habenichtse werden Arbeitsplätze geweissagt, damit sie auf die neue Bedeutung von "liberal" anspringen. Immerhin in der Auswahl zum Unwort des Jahres. 2018 dann bestimmt.

Mal gucken, was in den USA mit Intel nun passiert. Eigentlich auch dort ein Straftatbestand, aber einer, der Trump ganz und gar nicht schmeckt.

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