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Netzwelt-Ticker: Musikindustrie-Leak, neuer Staatstrojaner, Ärger auf der Silk Road
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Ein internes Papier zeigt, wie sich die Musikindustrie ihre Rettung vorstellt; eine russische Firma enttarnt einen potentiellen Staatstrojaner; australische Behörden warnen Nutzer des illegalen Online-Marktplatzes Silk Road vor rechtlichen Konsequenzen.

niska 30.07.2012, 16:57
1.

Zitat von sysop
Ein internes Papier zeigt, wie sich die Musikindustrie ihre Rettung vorstellt; eine russische Firma enttarnt einen potentiellen Staatstrojaner; australische Behörden warnen Nutzer des illegalen Online-Marktplatzes Silk Road vor rechtlichen Konsequenzen.
Die Musikindustrie bestätigt nicht nur immer artig alle Vorurteile gegen sie, sondern toppt diese noch.
Die einmalige Chance auch mal endlich im neuen Jahrtausend anzukommen und aus einer Neuausrichtung mit neuen Geschäftsmodellen als Gewinner hervorzugehen wird weiterhin leichtfertig verspielt.
Stattdessen macht man auf Publikumsbeschimpfung und Kriminalisierung der eigenen potentiellen Kundschaft und überlässt die fetten Pfründe Drittanbietern (iTunes, Amazon, etc.).
Sollen sie nur weiter so machen.
Bösen Firmen weint keiner eine Träne nach, wenn sie im Lokus der Geschichte verschwinden.

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ajf00 30.07.2012, 18:48
2. Wertlose Einschraenkung...

Zitat von sysop
Das in Mailand ansässige Unternehmen vermarktet seinen Trojaner als effektives, nicht auffindbares Tool für staatliche Spionage im Dienste der Verbrechensbekämpfung und betonte zum Beispiel letztes Jahr, nicht an Länder zu verkaufen, die von der EU oder den Vereinten Nationen mit einer Handelssperre belegt sind.
Diese Einschraenkung bringt nichts, solange verbrecherische Diktaturen wie Saudi Arabien und China unsere bevorzugten Handelspartner sind und auf solchen Listen nicht auftauchen.

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sixseven 31.07.2012, 13:37
3. optional

"Diese Einschraenkung bringt nichts, solange verbrecherische Diktaturen wie Saudi Arabien und China unsere bevorzugten Handelspartner sind und auf solchen Listen nicht auftauchen."
Die Chinesen können das auch alleine, und die Saudis würden es nicht in D. bestellen und nach Hause bestellen, sondern direkt hier (über Mittelsmänner) kaufen.

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