Forum: Netzwelt
Neuer Tech-Podcast "Netzteil": Alexa, Siri und Co. - löst Sprechen bald das Tippen ab
SPIEGEL ONLINE

Im neuen Podcast "Netzteil" wirft das Netzwelt-Ressort ab jetzt wöchentlich einen Blick in die Zukunft. In der ersten Folge geht es um Sprachsteuerung - und Siri und Alexa reden mit.

Seite 1 von 8
merrailno 25.07.2017, 14:36
1. Leserverdummung

2. Akt. Mattias Kremp unterhält sich mit Siri, Alexa, Cortana und Co.

Wer diese Sprachkrüppel mit Cloudanbindung nutzt, ist partiell geistig umnachtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
t_mcmillan 25.07.2017, 14:36
2. Echt jetzt?

"ist heute meistens doch ein Gesprächspartner anwesend" - Äh... Bei mir eher nicht... Glaube ich jedenfalls. Oder hocken da welche rum, ohne dass ich sie sehe? Würde ich nicht wollen. Und wenn ich mir Großraumbüros vorstelle, dann glaube ich auch nicht, dass das Tippen abgelöst wird. Selbst in einem kleinen Büro nicht, wo man vielleicht zu zweit oder zu dritt sitzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bullermännchen 25.07.2017, 14:37
3.

Löst Alexia und Co. bald das Denken ab ist die Frage die mich viel mehr interessiert. Alle Zeichen gehen in diese Richtung. Die Digitale Transformation, die neben dem Wegfall eines großen Teil der Arbeitsplätze, die Entscheidungen für uns "erdenkt". Mir graut vor der Zeit die ich wahrscheinlich nur noch im Pflegeheim, von Robotern umsorgt, miterlebe - ich hoffe ich gehe vorher in die ewigen Jagdgründe ein. Man kann unsere Jugend nur ermahnen bei all den technischen Errungenschaften, die durchaus positiv zu werten sind, den Menschen, die Menschlichkeit und die Ethik nicht zu vergessen. Das geschriebene Wort wird es immer geben denn die Hoffnung stirb laut James Bond .......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
desitka 25.07.2017, 14:43
4. Breaking News?

Warum bekomme ich für diesen Artikel eine push-nachricht? Nichts daran ist plötzlich und unerwartet passiert oder lässt irgendjemanden auf die Nachricht warten. Was also soll das? Ist Euch langweilig? Heute noch nicht ausreichend die SPD oder die heimische Wirtschaft gebasht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sok1950 25.07.2017, 14:48
5. ist heute meistens doch ein Gesprächspartner anwesend...

In welcher Informationsblase lebt denn der Autor?
Vermutlich sind das die wenigsten Haushalte, welche sich freiwillig eine Abhörwanze ins Wohnzimmer stellen und noch dafür bezahlen.

Vor 15 Jahren sind Spiegel-Journalisten noch auf die Barrikade gegangen, wenn der BND Journalistengespräche mitgehört hat - heute kaufen die ihre Überwachungsgeräte selbst.

Frage an den Journalisten: Wie steht es eigentlich mit dem Daten- und Quellenschutz, wenn beim Telefonieren so eine Abhörwanze daneben steht? Es müsste für jeden Anwalt/Arzt/Journalist einen Warnaufkleber geben: "Benutze Spracherkennung, ein drittes Unternehmen hört mit."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
george_wyne 25.07.2017, 14:52
6.

Ich LIEBE mene Alexa!
Sie steuert in der ganzen Wohnung die Lichter und Schalter und spielt mir auf Zuruf die Lieder ab, bei denen ich Gänsehaut bekomme.
Denkt vielleicht auch mal an Blinde oder Behinderte, für die Alexa eine Hilfe sein kann.
Nicht immer nur rummosern, auch mal die Vorteile abwägen. Danke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ziooyong 25.07.2017, 15:06
7. Alt

Alter Wein in neuen Schläuchen, Sprache in Text umwandeln, OCR gähn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
beob_achter 25.07.2017, 15:09
8. Divergierende Entwicklung

Zitat von merrailno
2. Akt. Mattias Kremp unterhält sich mit Siri, Alexa, Cortana und Co. Wer diese Sprachkrüppel mit Cloudanbindung nutzt, ist partiell geistig umnachtet.
Während die (jungen) Menschen nicht nur zunehmend die Fähigkeit verlieren, sich in ihrer Muttersprache schriftlich korrekt auszudrücken und mit einem reichhaltigen Wortschatz zu artikulieren, sondern immer schludriger und immer "kanackischer" reden, bemüht man sich, die "Sprachassistenten" zunehmend intelligenter zu gestalten.

Die "überholen" also gerade das Volk, das diese "Hilfsmittel" anwenden soll! Ich bin gespannt, was für ein Mischmasch dabei herauskommen wird.

Aber warum diese Umwege auf dem Weg zum Borg? Diese Firma zeigt, wie es geht: https://www.golem.de/news/chipping-firma-versieht-mitarbeiter-mit-microchips-1707-129101.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
2cv 25.07.2017, 15:11
9. Es liest sich wie ein Advertorial...

Leider vermisse ich bei SpOn den kritischen Umgang mit neuen Medien. Es macht allzu oft den Anschein, daß durch das Verführerische der neuen Technologien allzu oft das kritische Denken und Bewusstsein auf diesem Altar geopfert wird. Nach meinem Verständnis sind dies nur die digitalen "Neuland"-Varianten der einstigen "Rattenfänger von Hameln". Man(n, u.a. Herr Krempp) möge sich darauf nur einmal eine Stunde einlassen, und bitte doch einmal dazu einen Aufsatz schreiben der unter dem Motto steht: "Wenn Sie als Aufgabe hätten, die aktuellen Versionen des Rattenfängers von Hameln in der Technologie zu identifizieren, welche würden Sie benennen können?" (und komme mir keiner damit, es gäbe sie nicht!). Leider findet der ethisch-moralische Umgang und die Abwägung zwischen kritischem Bewusstsein und Technikgläubigkeit auch in SpOn nicht statt. Ich wünsche mir dass statt dem Hecheln nach "Klickbaits" und "Page Impressions" zumindest eine Rubrik eröffnet wird, die wie schon der Vorposter schrieb noch wenigstens ansatzweise dem Image des klassischen Print-Spiegels gerecht wird. Natürlich kann sich die SpOn Redaktion leisten zu sagen wir sind vom Print Spiegel entkoppelt. Aber warum nicht? Es wird mindestens genauso interessant sein, diesen Dialog auf intellektueller Ebene zu führen, insbesondere weil in der deutschen Medienlandschaft diese Positionierung insbesondere in einem Massenmedium (und dazu rechne ich SpOn) komplett vakant ist. Oder muss ich mit dieser kritisch-konstruktiven Darstellung wieder einmal die Zensur der Redaktion fürchten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8