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Online-Anzeigen: Wie Postbank-Werbung auf eine Islamisten-Seite kam
Report München

Google hat erneut Ärger mit schlecht platzierter Online-Werbung. Nach Recherchen eines Politikmagazins landeten Banner von Unternehmen wie Postbank, Fielmann und Deichmann auf Websites mit extremistischem Inhalt.

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r.pfeilsticker 13.02.2018, 12:06
1. KI gehört die Zukunft

super, die Werbung wird automatisch per KI eingeblendet, die selbe KI, die unsere autonome Autos steuern wird/will...

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oaonorm1 13.02.2018, 12:06
2. Ich schau viel über das Dampfen

deshalb bekomme ich Nicorette Werbung...
Nicht das es Sinn macht, jemandem der Coilbuilding Tutorials schaut, solche Werbung zu zeigen.
Mir egal was ich da skippe :)
Da waren die Islamisten wohl an Geldanlage interessiert.
Das lässt sich mit der Postbank bestimmt nur schwer mit dem Islam in Einklang bringen, aber vielleicht wussten das die Islamisten nicht. :)

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SponSpammer 13.02.2018, 12:07
3. SPON ist davon auch betroffen...

Vor ein oder zwei Nächten war bei einigen Artikeln auf Spiegel Online eine Weiterleitung zu einem YouTube Video zu sehen, dass offensichtlich von der polinischen Regierung im Rahmen des umstrittenen Gesetzes zur staatlich gelenkten deutung der Geschichte, produziert und hochgeladen wurde.

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Dr.Fuzzi 13.02.2018, 12:17
4. Och Joh!

Da ist vermutlich deutlich hinterfragenswerter, wie es ein Mickie Krause "Titten-Lied" auf die offizielle Hymnenliste der Olympiade von Seoul geschafft hat und dort aktuell regelmässig ertönt!

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zerega 13.02.2018, 12:20
5. Böse Werbung

Macht man Firmen zum Beispiel über ihre Facebook Seite mit einem Screenshot auf ihre fehlplatzierte Werbung aufmerksam, reagieren die meisten - egal ob Großkonzern oder kleiner Mittelständler - dankbar und prompt. Die große und oft diskutierte Ausnahme ist Amazon, die ihre Anzeigen wirklich auf jeder Drecksseite platzieren und jedes Stuhlgewitter diesbezüglich stumm aussitzen.

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uzsjgb 13.02.2018, 12:44
6.

Zitat von r.pfeilsticker
super, die Werbung wird automatisch per KI eingeblendet, die selbe KI, die unsere autonome Autos steuern wird/will...
Seien Sie versichert, dass es mehr als nur ein Computerprogramm auf der Welt gibt. Und nicht ein einziges, welches gleichzeitig Werbung und Autos steuert.

Diese Probleme mit der Werbung sind ein grundsätzliches Problem, welches damit zusammenhängt, wie Werbung im Internet betrieben wird und haben weniger etwas mit Google zu tun. Wie soll Google automatisiert weltweit in allen Sprachen alle Webseiten mit radikalem Inhalt erkennen? Ich halte das für unmöglich.

Der einzige Weg das zu verhindern, ist eben nicht Werbung breit zu streuen, sondern sie gezielt einzusetzen.

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ktomy69 13.02.2018, 12:52
7. Mich ärgen diese Werbeeinblendungen eh nur

Ich könnte auf die Werbung komplett verzichten. Die erreichen mich nicht, nachweislich. Würde lieber für ein paar gescheite Artikel zahlen. Was ich auch übrigens mache.
Wenn die Industrie und Dienstleister auf solche Werbung verzichten würde, dann wäre so mancher Miss auch nicht mehr im Netz einschliesslich Facebook.

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David K. 13.02.2018, 13:01
8. Sagt mehr über die Nutzer als über google und Co.

Der Artikel hätte erklären sollen, was dahinter steckt. Hier wurdem mittels "Programmatic" Werbung geschaltet. Dabei geht es mehr um die Kategorisierung der Nutzergruppen als um die Medien. Wenn auf rechtsextremen und islamistischen Umgebungen Werbung ausgeliefert wird, bedeutet dies, dass eine beträchtliche Anzahl von Personen auf diesen Seiten surft. Wenn sogar die Werbung großer Marken zu sehen ist, dann ist dies ein Hinweis darauf, dass extremistische Seiten bei immer mehr Menschen anklang finden. Dass sollte Sorgen machen...

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geotie 13.02.2018, 15:03
9.

Zitat von ktomy69
Ich könnte auf die Werbung komplett verzichten. Die erreichen mich nicht, nachweislich. Würde lieber für ein paar gescheite Artikel zahlen. Was ich auch übrigens mache. Wenn die Industrie und Dienstleister auf solche Werbung verzichten würde, dann wäre so mancher Miss auch nicht mehr im Netz einschliesslich Facebook.
Bemerkensert finde ich die Werbeeinblendungen zum Beispiel zu einem Objektiv für meine Kamera. Ich hatte mich damals im Internet darüber informiert und es dann, wie ich es lieber mag, im Einzelhandel beim Händler meines Vertrauens gekauft. Ein halbes Jahr später bekam ich immer noch die Werbung zu dem Objektiven um die Ohren gehauen. Tapfer sein und trotzdem nicht dort kaufen, weil die einfach nerven!

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