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Online-Propaganda: Auch Google kämpft mit künstlicher Intelligenz gegen Terror-Inhalt
AFP

Nach Facebook geht auch Google in die Offensive: Der Konzern beschreibt in einem Zeitungsbeitrag, wie er künftig stärker gegen terroristische Inhalte auf seinen Plattformen vorgehen will.

vox veritas 19.06.2017, 15:19
1. Einerseits, andererseits

Ich weiß nicht, was ich von der Sache halten soll. Einerseits befürworte und begrüße ich, daß diese Maßnahmen, um Terrorpropaganda, u.ä. abzuwürgen, andererseits geht die auch nicht davon weg. Der Vorteil an den Social Media Platformen ist eben, daß man ganz leicht das ganze Ausmaß des Dramas erkennt und die Sicherheitsbehörden entsprechende Informationen abgreifen können. Zukünftig werden wir dann mehr wie ein Vogel Strauß sein, getreu dem Motto" Out of sight, out of mind".

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lotharbongartz 19.06.2017, 18:59
2. Menschliche Intelligenz reicht voellig

Den Nutzern muss nur das "Melden" nahegelegt werden. In der virtuellen Community "moove" haben wir dieses Prinzip schon vor vielen Jahren erfolgreich angewendet. Beitraege mit hoher Beanstandungs-Quote sollten vom Programm praeventiv geblockt und erst nach Ueberpruefung freigeschaltet werden. Beanstandungen von "Querulanten" koennen igoriert werden; andere Nutzer dagegen koennen eine hohe "Beanstandungs-Glaubwuerdigkeit" erlangen.

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andysamak70 19.06.2017, 22:21
3. Ihr solltet nicht immer auf den Google Hype hereinfallen

was die jetzt wieder versuchen mit einen neuen Header zu verkaufen hats schon vor 40 Jahren wesentlich praeziser unter dem Namen Relationale EDV Datenbank gegengeben. Was da auf IBM mainframes gelaufen ist davon ist Google auch heute noch "lightyears" entfernt. Der Unterschied lag nur im Harwarevolumen und im Marketing.

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ackermart 20.06.2017, 07:43
4. (Sp)online-Propaganda?

"Auch Google kämpft mit künstlicher Intelligenz gegen Terror-Inhalt"... steht direkt neben, bzw. wie auf einander Bezug nehmend in Folge, dem Kampf von Herrn Maas gegen "Hasskriminalität in sozialen Netzwerken". Die Gleichsetzung von "redlicher Hasskriminalität" und Terror-Inhalt ist da ja wohl nicht zufällig. Obgleich man doch Herrn M. in der Frage, ob gleich man dies denken darf, doch gerade die Grenzen seiner natürlichen intelligenz aufzeigte. Leute, Ihr könnt doch nicht Euren selbst mutig berichteten Inhalten kontrapropagandisieren.

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theroadtoutopia 20.06.2017, 11:30
5. Quantitatives Problem

Zitat von lotharbongartz
Menschliche Intelligenz reicht voellig. Den Nutzern muss nur das "Melden" nahegelegt werden.
Nein, das geht bei Google und Co. nicht mehr. Laut Statistiken (findet man nach kurzer Suche im Web) werden je Minute 300 Stunden Videomaterial hochgeladen. Eine derartige Datenmenge kann nicht mehr ohne maschinelle Hilfe klassifiziert werden.

Man muss ja irgendwie zusehen, dass mindestens auch 300 Videostunden je Minute klassifiziert werden können, da ansonsten die unbearbeitete Datenmenge weiter zunimmt.

Die dann als "verdächtig" klassifizierte Teilmenge an Videos ist dann hoffentlich so klein, dass sie wieder durch Menschen in Realtime bearbeitet werden kann. Da jedoch die Menge an gelieferten Daten stetig zunimmt bleibt die Frage offen, wann selbst das nicht mehr möglich sein wird.

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