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Panne bei Google-Lautsprecher: Testgeräte lauschten unbemerkt mit
DPA

Noch bevor Google seinen smarten Lautsprecher Home Mini ausliefert, muss der Konzern eine Kernfunktion des Geräts deaktivieren. Testgeräte neigten dazu, ständig zu lauschen.

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hansulrich47 12.10.2017, 13:05
1. Wer's braucht, soll's nutzen.

Ich brauch niemand, der im Wohnzimmer lauscht und deshalb bleiben solche Geräte auf Dauer draussen! Wie auch Fernseher mit Kamera und konstanter WLAN-Verbindung..

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floersche 12.10.2017, 13:18
2.

so mal grundsätzlich: die dinger MÜSSEN ständig zuhören. wie sollen sie sonst die anweisung "ok google" oder "hello google" verarbeiten wenn sie nicht dauerhaft alle geräusche nach eben diesen, andere funktionen auslösenden sprachbefehlen scannen?

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shardan 12.10.2017, 13:25
3. "am Vertrauen in entsprechende Produkte von Amazon, Apple.... nagen"

Und es nagt zu Recht. Man erinnere sich bitte daran, dass ein Gericht einen der genannten Betreiber im Rahmen einer Mordermittlung gezwungen hat, die Sprachaufzeichnungen aus dem Wohnzimmer des Opfers herauszugeben. Trotz aller Versicherungen, die Geräte würden nur bei Stichwort aktiv und es würde nicht aufgezeichnet konnte der Betreiber den Sprachmitschnitt herausgeben. Nun mag man sagen "Na, bei einer Mordermittlung, das ist doch was anderes". Nein, ist es nicht. Denn es bedeutet, dass zumindest einer der Betreiber ALLE (!) Sprachprotokolle über längere Zeiträume speichert und auch den entsprechenden Personen und/oder Lokationen zuordnen kann. Für mich als Berufs-ITler liegt der Verdacht zumindest extrem nahe, dass alle diese Betreiber und ihre Schwafeldosen, sei es Siri, Cortana, Alexa oder Hey-Google nicht nur dauernd mithören sondern auch aufzeichnen. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass diese Dosen nur auf Stichwort zuhören. Denn um überhaupt auf das Stichwort reagieren zu können, müssen die Dinger vor allem eines - zuhören! Die Spracherkennung nimmt das Rechenzentrum des jeweiligen Betreibers vor. Also muss so ein Gerät, um auf Stichwort zu reagieren, permanent zuhören und an den Betreiber übermitteln - Anders funktioniert die Sprachaktivierung leider nicht. Um möglichst viele Stimmprofile zu haben, muss der Betreiber aufzeichnen. Es liegt nahe, dass die übertragenen Daten dazu verwendet werden, schließlich fährt keiner zu Google oder Apple, um ein Stimmprofil anlegen zu lassen. Also wird ständig übertragen - und aufgezeichnet. Bis zur Personellen Indentifizierbarkeit ist es dann nur noch ein winziger Schritt - schließlich möchte man den Kunden ja auch an der Stimme am Telefon erkennen. Fazit für mich: Mir kommt so eine Dose nicht ins Haus. Egal, wer der Hersteller ist. Das können die mir kostenlos schenken, es findet sich ein 10-Zoll-Nagel und ein Vorschlaghammer.

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J. Hotzenplotz 12.10.2017, 14:23
4. #2: Genauso ist das...

...gleiches Prinzip wie bei jeder Fernsteuerung: wenn das zu steuernde Gerät ausgeschaltet, also nicht standby ist, empfängt es auch keine Signale der Fernsteuerung. Die Grundannahme beim TV ist, daß man immer fernsteuert, daher gibt es auch nicht den "google" Knopf zum ausschalten der Fernsteuerungsfunktion. Und es gibt ja auch kein Problem, da IR uns weder sehen noch hören kann. Beim google Gerät ist IR = Sprache, und hier beginnt das Problem. Entweder man läßt google immer mithören, oder google müßte alternative Schalter zur Steuerung ans Gerät bauen, so wie jedes TV zumindest Lautstärke und Programm Schalter hat, falls die Fernbedienung mal defekt oder verlegt ist. Also, entweder google immer mithören lassen oder gleich auf so einen Schrott verzichten...google zu trauen, daß das Mikro nur den Einschaltbefehl hört und alles andere ignoriert und nicht sendet wäre sehr naiv...das ganze Teil hat nur den einen einzigen Sinn, uns zuhause auszuspionieren, sonst gar nix

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Loosa 12.10.2017, 14:37
5.

Zitat von shardan
Und es nagt zu Recht. Man erinnere sich bitte daran, dass ein Gericht einen der genannten Betreiber im Rahmen einer Mordermittlung gezwungen hat, die Sprachaufzeichnungen aus dem Wohnzimmer des Opfers herauszugeben.
Für einen IT-ler finde ich ihre Aussage erstaunlich undifferenziert.

Nein, zu einer erzwungenen Herausgabe kam es nicht. Der Anbieter gab seinen Widerstand aber auf, nachdem der Verdächtige selbst der Herausgabe zustimmte (es war im übrigen sein Wohnzimmer).
Es ging auch nicht um Alexa als dauerlauschende Zeugin sondern nur darum, ob sie jemand in der Tatnacht aktiviert hatte (und womöglich auch etwas hilfreiches mitzeichnete). Wobei sowas zugegebenermaßen auch mal aus Versehen auslösen kann.
Nein, Spracherkennung von fest vorgegebener Phrasen braucht kein Rechenzentrum. Das ging schon lange bevor es digitale Assistenten gab.
Und damit zum Beispiel "Hey Siri" möglichst gut funktioniert muss man nach der Aktivierung mehrfach Sprachproben abgeben. Eben weil der Abgleich erstmal nur im Gerät passiert.

Über potentielle Spione im Wohnzimmer sollte man sich durchaus kritische Gedanken machen. Aber panische Schnappatmung ist dabei genausowenig hilfreich wie auf Fachkompetenz hinzuweisen ohne die Materie zu kennen.

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valmel 12.10.2017, 14:41
6. Ein Firmwareupdate...

...kann alles mögliche ab- oder anschalten. Mein Vertrauen zu einer Wanze von einer Firma, die mit meinen Daten ihr Geld verdient, wäre jedenfalls viel zu gering, als dass ich mir ein solches Ding ins Haus holen würde. Nein, mein Handy ist nicht online. Bevor wieder ein Schlaumeier mit dem Einwurf kommt.

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Bell412 12.10.2017, 14:48
7. Tja.

"Ach!", möchte man mit Loriot sagen.
Und jeder Echo/Alexa/Siri/Bixby Jünger, der sich nun erbost am Kopf kratzt, hat das Handy seiner Lieblingsmarke in der Tasche.
Natürlich lauscht das genauso wenig, wenn es nicht soll. Natürlich ist der Akku entnehmbar. Natürlich ist der "Mikrofon Aus" Schalter genauso wirksam beim Mikrofon, wie bei der Anzeige, die er steuert.
Natürlich ist das ganze Handy komplett abschaltbar und lauscht dann nicht mehr. Ganz sicher. Wait..

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scottbreed 12.10.2017, 15:24
8. solche alexa oder Google Wanzen sind der Grund

Das ich einige Leute nicht mehr Zuhause besuche.. sondern nur noch draußen mich mit denen verabrede...

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Abel Frühstück 12.10.2017, 15:38
9.

Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten! Diese Geräte lieben euch doch alle!

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