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Problematische Suchergebnisse: So will Google gegen Hass und Falschmeldungen vorgehen
DPA

Googles Prüfteams sollen laut einer neuen Richtlinie verstörende, beleidigende oder falsche Inhalte genauer markieren. Die Qualität der Suchergebnisse soll so steigen.

vox veritas 17.03.2017, 15:33
1.

Ich verstehe ja, was damit beabsichtigt wird.
Ich befürchte jedoch, daß wir eines Tages aufwachen werden und feststellen müssen, daß wir uns selbst ein goldenen Käfig gebaut haben, aus dem wir nicht mehr rauskommen.

So hat zuletzt Frau Künast bemängelt, daß das Gesetz von Herr Maas gegen Hatespeech auf Social Media nur gegen strafbare Inhalte gerichtet ist und dies nicht noch lange nicht ausreichend sei.
Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/gesetz-gegen-hasskommentare-kuenast-beklagt-fokussierung.1939.de.html?drn:news_id=721566

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latrodectus67 17.03.2017, 15:36
2. Ausgezeichnet

ich hoffe damit kann man dann auch Parteien und alle deren Mitglieder auf Zeit und Ewigkeit ausblenden, die mit Alternative Facts wie der "0+2=3" Steuerlüge 2005 hausieren gingen. Schliesslich sind Unwahrheiten während des Wahlkampfes ja des Teufels und werden von Blendern, Demokratiefeinden und Populisten verbreitet.
Oder sind Fake News und Alternative Facts nur dann schlimm wenn sie von Trump kommen?

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Spiegelwahr 17.03.2017, 15:54
3. Google als Manipulator

Durch das vorsetzliche Unterdrücken von Informationen werden die Menschen mit unzureichenden Information versorgt. Somit können die Menschen keine Wahlentscheidung mehr auf Tatsachen richtig in ihren eigenen Intresse treffen. Wenn ich meine demokratischen Rechte auf Grund des Fehlen von Information wahrnehmen will, warum soll ich wählen, wenn ich nicht abschätzen kann, was die Folgen meiner Wahlentscheidung sind. Demokratie ohne den absolut freien Zugang zu allen Informationen ist keine Demokratie mehr. Denn kein Wähler ist in der Lage eine begründete Wahlentscheidung zu treffen. Noch gilt bei Wahl in Deutschland kein Fraktionszwang wie im Bundestag, auch wenn sich manche Partei sowas wünscht. Wahlen sind keine Lotterie, wo es nur wenige Gewinner und viele Verlierer gibt.

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peterpeterweise 17.03.2017, 17:02
4. Wo anfangen und wo enden?

Natürlich sind Beiträge die ganze Volksgruppen herabwürdigen problematisch. Aber konsequent umgesetzt, müsste dann auch der neue Werbespot der Bahn, in dem die Deutschen als dumme Menschen voller Vorurteile, und Moslems als kluge tolerante Menschen ohne Vorurteile, gezeigt werden, aus den Suchergebnissen verschwinden.
Was ist mit kritischen Beiträgen über Sekten? Über Kaptialisten? Über Politiker? Gibt es wirklich objektive Kriterien, oder liegt die Grenzüberschreitung immer nur im Auge des Zensors? Müssen jetzt Journalisten, die ostdeutsche Kleingartenanlagen als Hort des Rechtsextremismus bezeichnen, mit juristischen Konsequenzen rechnen? Oder wird es wie in Nordkorea, dass die Regierung bestimmt, wer beleidigt werden darf, und wer nicht?

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go-west 18.03.2017, 01:11
5. Grundsätzlich nicht schlecht,

aber wo zieht man die Grenze? Wenn ich zum Beispiel auf der Suche nach kritischen Beiträgen oder Informationen über eine bestimmte Religion und deren Gründer suche, möchte ich nicht nur mit beschönigenden Informationsquellen konfrontiert werden sondern mit der nackten Wahrheit. Egal, ob diese nun politisch korrekt sein möge oder nicht.

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dantheman77 18.03.2017, 10:04
6. naja...

Zitat von go-west:"*heute, 01:11 Uhr

5. Grundsätzlich nicht schlecht,

aber wo zieht man die Grenze? Wenn ich zum Beispiel auf der Suche nach kritischen Beiträgen oder Informationen über eine bestimmte Religion und deren Gründer suche, möchte ich nicht nur mit beschönigenden Informationsquellen konfrontiert werden sondern mit der nackten Wahrheit. Egal, ob diese nun politisch korrekt sein möge oder nicht."____________________________ Im obigen Artikel geht es ja um Hetze und Lügen... Ich denke, wenn Sie auf der Suche nach kritischen Informationen sind werden Sie weiterhin fündig. Da Sie augenscheinlich an Religion interessiert sind, was ein ziemlich komplexes Thema ist, empfehle ich sowieso die nächste Universtitäts- oder gut ausgestattete Stadtbibliothek. Naja, und nehmen sie es mir nicht übel, unter dem Schlagwort politisch inkorrekt finde ich bisher nur Seiten die vor Fakenews, verkürzten Schlussfolgerungen und Hetze ohne Wahrheitsgehalt nur so strotzen.

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