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Programmieren lernen mit "Minecraft": So coden Kinder im Klötzchenland
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In der 3D-Welt von "Minecraft" fällt es selbst Kindern leicht, virtuelle Welten zu bauen. Das Spiel eignet sich aber auch zum Einstieg ins Programmieren. Wie genau, das erklärt hier ein Lehrer.

Simon2017 03.09.2017, 15:44
1. Next Step

Und wer mehr möchte und sich traut direkt in Lua zu programmieren der kann mit Wizards of Lua noch viel mehr anstellen :D

http://www.wizards-of-lua.net

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xineohp 04.09.2017, 12:51
2. Bitte frühestens ab Alter 12 Jahre ...

... und auch dann nur zeitlich streng reglementiert. Ansonsten läuft die haptische 3D-Integration im neuronal-physischen Bewegungskonzept aus dem Ruder und wir bekommen Real-World-Bewegungslegastheniker am Fließband. Sportvereine und Sportlehrer in der Schule können bereits jetzt schon ein Lied davon singen: Flachschirm-Pseudo-3D-Menschen, die kaum einen Fuß vor den anderen kriegen. Ergo: echtes Basteln und echte Legosteine bis 12 Jahre und dann langsam auf virtuelles 3D einstimmen - dann wird vielleicht ein vernünftiger Schuh d'raus - und der Vernunft sollte man sich doch nicht entgegenstellen, wenn es um unsere Kinder geht, oder? ;-)

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koem 04.09.2017, 15:32
3.

Danke für den Hinweis auf diese Möglichkeit. Scratch versucht ja ebenfalls mit diesem Ansatz das Programmieren näher zu bringen. Minecraft ist einfach ein tolles Medium um auch viele andere Dinge didaktisch zu vermitteln. Die Minecraft Education Edition wird ja bereits auch für Fächer wie Geschichte (historische Gebäude nachbauen) oder auch Erdkunde insbesondere in den USA eingesetzt. Imho ist das ein toller Ansatz. Wenn nicht immer nur alle auf die Gefahren der neuen Medien hinweisen würden, sondern auch mal die Chancen erkennen würden, wäre schon viel gewonnen. Kein Mensch erwartet, dass die Kinder das den ganzen Tag machen sollen, aber als Ergänzung ist das mehr als zukunftweisend.

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dr.greenthumb 04.09.2017, 16:29
4. @xineohp

Das muss nicht unbedingt der Fall sein, solange das Kind sich als Ausgleich oft genug sportlich betätigt und Zeit im Freien verbringt.

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drakoon 04.09.2017, 21:12
5. Open-World-Spiele

Open-World-Spiele sind eine vielversprechende Plattform für Lehrzwecke, nicht nur für Kinder, und nicht nur zum programmieren lernen.

Trotzdem erscheint mir dieser Artikel ziemlich unausgewogen. Inzwischen gibt es nicht nur Versionen für weitere Plattformen, sondern es wurde die Entwicklung der Raspberry-Pi-Version z.B. auch wieder eingestellt. Will man nicht abhängig sein von der zukünftigen Vermarktungsstrategie des Distributors, lohnt daher ein Blick auf offene Alternativen, beispielsweise Minetest. Gerade im Bereich der Lehre ist schließlich Unabhängigkeit ein Grundgedanke unserer Gesellschaft.

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InterFelix 05.09.2017, 17:36
6. @drakoon

Das ist zwar sicherlich richtig, allerdings ist es bei einem Open-Source-Projekt noch fragwürdiger, ob es in alle Ewigkeit weiterentwickelt wird als bei einem kommerziellen Programm

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SchlabberPlapper 07.09.2017, 13:02
7. Mal 'ne Frage

Erstens, was hat das oben erklärte mit programmieren zu tun?
Wir haben seit Kurzem so 'ne Pfeife (Lehrling/Azubi). Der redet auch von programmieren, kann nicht bis drei rechnen und kein bit von einem bite unterscheiden.
Zweitens, die Schulen sollen sich mal vernünftige Technik(das muß nicht das modernste und auch nicht teuer sein), und Lehrer, die wissen wovon sie reden zulegen und den Kindern was zeitgemäßes beibringen.

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