Forum: Netzwelt
Rezepte-Apps: Handys helfen Hobbyköchen

Wer ein Smartphone hat, kann sich beim Kochen helfen lassen. Etliche Rezepte-Apps sollen traditionelle Kochbücher zu ersetzen - mit zigtausenden Rezepten, Community-Funktionen und*interaktiven Einkaufslisten.

Seite 1 von 2
Sapere aude 26.03.2011, 09:44
1. Hmm

Nur weil der Autor des Artikels ein iPhone heißt das nicht das das auch bei den Lesern so ist. Angesichts der Tatsache das das iPhone nicht mehr markbeherrschend ist würde man sich wünschen das wenigstens auch ein paar Android-Apps erwähnt würden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lensenpensen 26.03.2011, 10:32
2. Also ich habe...

den Artikel extra gelesen, um mich darüber lustig zu machen.
Was für ein Blödsinn, nötig wie ein Kropf.
Zitat:
"Und sie haben einen großen Vorteil: Eine solche Rezeptesammlung kann man immer dabei haben. Etwa, wenn man im Supermarkt nach einer zündenden Idee fürs Abendessen sucht. Oder unterwegs das Menü für den nächsten Besuch zusammenstellen will. Die Einkaufslisten hat man dann auch gleich parat und kann sie direkt am Bildschirm abhaken."

Wer plant bitte so sein Abendessen?
Und ich finde es deutlich praktikabler einfach 'nen Zettel zum Einkaufen mitzunehmen. Weniger Fumelei, er kann runterfallen und v.a. kann man ihn unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen lassen, wenn man schnell noch in einen anderen Gang muss.

Und im "normalen Internet" gibt es zu genüge Free-Content rund ums Kochen, von Supercommunities auch schön bebildert.
Wer braucht da bitte sein Handy.

Wenigstens in der Küche sollte der "moderne Mensch" ohne Handy überlebensfähig sein. Wäre schön blöd, wenn nicht.

Ist übrigens eine super Alliteration
"Handys helfen Hobbyköchen".
Klingt auch netter als "Neue Geschäftsidee um Küchenlegastenikern Geld aus den Rippen zu leiern".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wayniac 26.03.2011, 10:43
3. Apps für jeden Mist

Viel besser als diese unnützen Apps sind freie Rezeptsammlungen im Internet. Auch dort sind mittlerweile Angebote dabei, die optimierte Ansichten für mobile Browser anbieten und so immer dabei sind. Sei es im Supermarkt oder in der Küche (es besitzt ja nicht jeder einen Laptop). Ein schönes Beispiel ist chefkoch punkt de.

Solche Angebote halte ich für sinnvoller, als irgendwelche Apps. Immerhin erreichen solche Webseiten wenigstens alle mobilen Plattformen.

Wenn der Verfasser seinen Lesern eine ernsthafte Hilfe sein möchte, sollte er vielleicht erst einmal auf solche Angebote eingehen, anstatt gleich Werbeplatform für Apfelliebhaber zu spielen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EmmetBrown 26.03.2011, 11:14
4. Titel

Zitat von wayniac
Viel besser als diese unnützen Apps sind freie Rezeptsammlungen im Internet. Auch dort sind mittlerweile Angebote dabei, die optimierte Ansichten für mobile Browser anbieten und so immer dabei sind. Sei es im Supermarkt oder in der Küche (es besitzt ja nicht jeder einen Laptop). Ein schönes Beispiel ist chefkoch punkt de.
Stimmt. Ich verwende auch chefkoch.de ..... auf meinem iPad in der Küche. Apps benötigt man eher nicht. Viele sind zwar kostenlos aber bieten nicht die Fülle an Rezepten.

Aber vielleicht gibt es ja irgendwann die chefkoch-App, die auf die Daten der Webseite zugreift.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mariadiana 26.03.2011, 11:53
5. Das Thema gibt mehr her...

"Das Gute essen" unterscheidet sich ja nun wirklich von anderen Kochbuchapps: Ich erfahre sehr viel über die Nachhaltigkeitsstrategie von einigen Unternehmen unter dem Dach der Metro und es wird angekündigt, dass 1 Euro pro App an die TAFELN gespendet wird - auch das ist mal was Gutes. Ich hoffe, der appstore verzichtet in dem Fall auf die 30% Beteiligung und spendet auch mal... das hätten die TAFELN und die App verdient. ich bin jedenfalls gespannt auf die 500 Rezepte, denn die kostenlose Auswahl hat schonmal einen großen Spaß gemacht....und diskutieren kann man das Thema auch: http://on.fb.me/eqdgnI

Beitrag melden Antworten / Zitieren
avollmer 26.03.2011, 13:25
6. Erfahrungsbericht

Smartphone ausprobiert, nicht befriedigend das Ergebnis, Kochdunst, Gewürzpulver und Mehl kriechen unter die Abdeckung und verschmutzen das Display von innen. Gewöhnliche Geräte ohne Outdoor-Spritzwasser-Schutz sind nicht küchengeeignet. Zu fragil.

Zufrieden bin ich immer noch mit meinem 7" MID der ersten Generation, robustes Display, stabiles Gehäuse und wenn Schmutz sich breit macht kann man es problemlos aussaugen ohne anschließend Tastenknöpfe zu vermissen. Außerdem kann man ein derartiges Teil für 150€ auch vollständig der Küche widmen. Ich bin gerade dabei nach und nach die gesammelten Kochzeitschriften durch zu arbeiten und die Rezepte und Artikel ein zu scannen, die für mich interessant sind. Auf der 32GB-SDCard im MID hat wahrscheinlich alles Platz. Im Gegenzug wandern 30 Jahrgänge mehrerer Zeitschriften ins Altpapier.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
albert schulz 27.03.2011, 15:42
7. Schon wieder was für Gehirnamputierte

Daß ich ohne Eipad ein Fossil bin, wußte ich bereits. Erst neulich ist es mir gelungen, ein gebrauchtes Handy zu erwerben, was absolut konstruktionsgleich mit meinem ist, etwa zehn Jahre alt. Und der Verkäufer war auch in der Lage, mein altes zu reparieren, was sonst kein Mensch auf der Welt konnte, der Hersteller schon mal gar nicht, weil der an das benötigte Ersatzteil nicht drankam. Man kann damit nur telefonieren, in meinem Fall Telefonate annehmen.

Wie mir so ein neumodisches Scheißding beim Kochen helfen kann ist mir schleierhaft. Ich habe schon mit diesen bebilderten Dingern gewaltige Schwierigkeiten, weil sämtliche banalen Angaben fehlen, nämlich die Mengen bei Zutaten, die Garzeiten, die Methoden, was bereits Siebeck als wesentliches Merkmal von Rezepten eingeführt hat. Ich muß vorher einkaufen und ich muß vorher den Arbeitsablauf organisieren. Und das mache ich ohne Zettel, früher mit eigenhändigen Stichworten, kurz und knapp. Das einzige Kochbuch, was ich noch benutze ist das von Henriette Davidis, nicht ein Bildchen drin, ansonsten bewährte Rezepte aus der Verwandtschaft.

Das Handy benutze ich übrigens, wenn ich für meine entfernt lebende Mutter in einem servicefreien Laden einkaufe. Sie lotst mich durch die Gänge zu den Produkten, die ich nie und nimmer finden würde.

Und weil der Spiegel heute eine konzentrierte Reklametour für die Eidinger macht, noch eine Anekdote. Mit einem Leihsohn hatte ich den Michelin nach unten erweitert, sechs Noten, mit verständlichen Bezeichnungen wie na ja oder geht so. Bis eines Tages seine kochbegeisterte Frau Mutter auf die Idee kam, ein Siebeckrezept an Weihnachten zu zaubern. Es war wirklich voll daneben, und zwar Vor-, Haupt- und Nachspeise. Und wir haben unsere Skala erweitert: bei Siebeck I kann man das Essen notdürftig bei sich behalten, bei Siebeck II sind alle Tore offen, man reihert und kackt sich die Seele aus dem Leib, und bei Siebeck III ist selbst die ärztliche Kunst vergebens, Exitus. Irgendwie schafft man es immer sich unbeliebt zu machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulf_der_freak 30.03.2011, 18:59
8. Naja

Also ich finde, daß sich ein Smartphone nicht zum Kochen eignet. Es kann zu wenig, und schmecken tut es auch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
albert schulz 30.03.2011, 21:54
9. die Nagelsuppe

Zitat von ulf_der_freak
Also ich finde, daß sich ein Smartphone nicht zum Kochen eignet. , und schmecken tut es auch nicht.
Man könnte vielleicht etwas Salbei und Thymian drangeben, dazu Oregano, Basilikum, Majoran. Und natürlich Rotwein und Milch, es muß nicht Creme fraiche sein. Dazu angebratene Zwiebeln und Speck und gedünstetes Gemüse und etwas Fleisch oder Fisch. Zum Essen einfach das Smartphone wieder rausnehmen und entsorgen. Natürlich fachgerecht, schließlich ist es Sondermüll, allerdings ist es das bereits beim Kauf. kein Mensch weiß bisher, wozu es nutze sein könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2