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Royal Wedding: Profitipps für Hochzeitsfotos

In*die Westminster Abbey wird man Sie am Freitag wohl nicht lassen, um die Trauung zu dokumentieren. Doch fast jeder Hobbyfotograf kommt irgendwann in die Verlegenheit, ein*Brautpaar ablichten zu müssen. Der Profi Scott Kelby gibt Tipps für ungewöhnliche, wunderschöne*Hochzeitsbilder.

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Sphynx 28.04.2011, 11:56
1. für ein titelfreies Forum!

Ernsthaft jetzt?

Ist der Artikel u. v.a. die Bilder Satire und ich schnalls nicht, oder ist das ernst gemeint?

"...Tipps für ungewöhnliche, wunderschöne Hochzeitsbilder"
Noch langweiliger und gewöhnlicher könnten die Bilder doch kaum sein, oder?

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nobbek 28.04.2011, 11:59
2. ist ja toll...

das jetzt, nach diesen "tollen" Tips, noch mehr Kamera-Analphabeten mit digitalen Spiegelreflexkameras der Meinung sind:
Jetzt werd ich Hochzeitsfotograf und verdien mich dumm und dämlich...

Die Enttäuschung für die Hochzeitspaare ist dann vorprogrammiert.

Tut nicht immer so, als ob man mit ner Kamera für 1000,- Euro, nem Aufsteckblitz und einem Freeware-Programm wie Gimp, als Profi glänzen kann.
Etliche Fotografen müssen tatsächlich von Hochzeiten leben und teilen sich neuerdings den Markt mit Amateuren, die nichts tun als nur Versprechungen abgeben und Mist abliefern...

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hman2 28.04.2011, 13:05
3. Noch 'ne Möglichkeit für Bewegung: Blitzen auf den hinteren Verschlussvorhang

Gut ausgestattete Spiegelreflexkameras haben oft eine Blitzbelichtungsmethode REAR zum Blitzen auf den zweiten Vorhang. Damit zu arbeiten will aber geübt sein. Das klappt auch nicht beim Foto einer Gruppe von Tänzern (manchmal aber doch, dann sieht das sogar recht spektakulär aus). Aber es klappt bei Solisten oder wenn eine Person deutlich im Vordergrund ist.

Der Trick ist halt, dass das Foto länger belichtet wird als mit der Standard-Blitzsynchronzeit, der Blitz aber nicht gleich nach dem Öffnen des Verschlusses kommt, sondern kurz bevor sich der Verschluss schließt.

Wer's nicht weiß: Die Wirkung ist die, dass die bewegten Objekte in der nicht geblitzen Phase ja verwischen, und das wird mit dem scharfen Bild beim Blitz kombiniert. Wird wie üblich nach dem Öffnen geblitzt, dann zeigt der Wischer in Bewegungsrichtung - sehr unnatürlich. Bei REAR zeigt der Wischer "nach hinten" - das erzeugt den, wenn's klappt, eindrucksvollen "Geschwindigkeits"effekt wie man's von Autorennfotos kennt.

Aber wie bei allen Effekten: Sparsam einsetzen.

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bluearoma 28.04.2011, 13:34
4.

Zitat von nobbek
das jetzt, nach diesen "tollen" Tips, noch mehr Kamera-Analphabeten mit digitalen Spiegelreflexkameras der Meinung sind: Jetzt werd ich Hochzeitsfotograf und verdien mich dumm und dämlich... Die Enttäuschung für die Hochzeitspaare ist dann vorprogrammiert. Tut nicht immer so, als ob man mit ner Kamera für 1000,- Euro, nem Aufsteckblitz und einem Freeware-Programm wie Gimp, als Profi glänzen kann. Etliche Fotografen müssen tatsächlich von Hochzeiten leben und teilen sich neuerdings den Markt mit Amateuren, die nichts tun als nur Versprechungen abgeben und Mist abliefern...
getroffene Hunde bellen.. Monopole halten nicht für immer.

Preise fallen automatisch bei Konkurrenz. Und welches Brautpaar holt sich bei dem Anlass schon einen unerfahrenen Amateur? Zumindest schonmal gemachte Bilder werden sich da vorher mit Sicherheit angesehen. Von daher sind die Tipps hier doch super!

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robert_meyer 28.04.2011, 13:54
5. .

Tatsache ist doch, dass die Technik immer billiger wird - nicht nur die DSLR sondern auch die entsprechende Software ... Da sitzt dann der Semi Photograph lieber fuer Stunden am Rechner und versucht per Software zu retten was noch zu retten ist...
Ich fuer meinen Teil bin der Meinung, dass es sich immer auszahlen wird, Photos gleich ordentlich zu machen und sich damit die Arbeit am PC zu ersparen - Diesen Unterschied wird man sehen und erkennen...

Ich bin froh ueber die Semis, da diese dafuer Sorge tragen, dass echte Photographen wieder ins rechte Licht gerueckt werden und damit auch sehr wohl entsprechende Auftraege erhalten (fuer die man dann auch entsprechendes Geld verlangen kann) :D

Macht weiter so - beschert Profis Auftraege :D :D :D

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hman2 28.04.2011, 15:31
6. Noch'n Tipp

Wenn man öfter Portrait macht, lohnt sich evtl. die Anschaffung eines 85-mm-Objektivs, falls möglich und erschwinglich mit möglichst großer Öffnung...

Das leichte Tele macht kleine Nasen, was die meisten Menschen als schön empfinden, und die große Öffnung sorgt dafür, dass der Hintergrund in Unschärfe versinkt.

So habe ich, als Semipro, mal auf der Hochzeit eines Freundes fotografiert. Standesamt war neben einem Park, Brautpaar auf eine kleine Brücke gegen den grünen Hintergrund postiert, Blende aufgerissen, und dann hatte ich noch einen speziellen Porträtfilm drin...

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csar 28.04.2011, 18:37
7. Scott Kelby

Der Meister der weitschweifigen Banalitäten ...

... immerhin, seine Liste ist recht komplett, aber mit dem "Wissen" aus dem Artikel allein sollte man nicht eine Freundschaft riskieren. Nichts ist peinlicher als den ganzen Tag den Leuten auf die Nerven zu gehen, wenn das beste Photo dann von Tante Erna mit einer €99 Kamera geschossen wird.

Jeder kann mit jeder Kamera ein gutes Photo machen, Profis zeichnen sich dadurch aus, dass sie in jeder Situation gute Ergebnisse liefern. Das erfordert Erfahrung und gutes Material.

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aga100 29.04.2011, 07:08
8. Fotografen ...

Zitat von bluearoma
getroffene Hunde bellen.. Monopole halten nicht für immer.
Denk ich mir jedesmal, wenn ich die Fotografen heulen höre. Komisch ist, dass es praktisch keine andere Branche gibt, wo die 'Könner' soviel Angst vor frischen Amateuren haben. Mein Profession ist die Elektronikentwicklung, ich habe keine Angst vor Bastlern, die sich auch einen Lötkolben und ein Messgerät kaufen!

Und ehrlich, die langweiligsten Fotos sehe ich immer noch in den Schaufenstern vieler (nicht aller!) "alt eingesessenen Fotoateliers seit 18dunnemal". Das sind die, die die Auflösungen der Kameras schon beim Fotografieren runterschrauben, weils sonst der alte PC nicht mehr packt, nie Orginale rausgeben und für weitere 13x18 Abzüge je 4€ verlangen ... nein danke. Der frische Wind in der Branche ist toll für den Kunden und wirklich gute Fotografen müssen sich ganz sicher nicht vor dem Heer der Amateure fürchten, nur weil die sich nun auch eine DSLR leisten können.

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hochzeitsfotograff 24.05.2011, 09:57
9. Hochzeitsfotograf Vadym Plyushchakov

Das Problem heulen oder nicht heulen fuer die Hochzeitsfotografen besteht gar nicht. Daran wird nur das Brautpaar leiden, wenn manche Amateure solche Artikel gelesen haben und sofort als Hochzeitsfotografen los gezogen.
Es gibt noch ein Problem - alle denken, dass gute Hochzeitsfoto besteht jetzt nicht mehr aus dem Kopf des Hochzeitsfotografen, sondern aus Photoshop. Das ist wirklich zum Heulen.

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