Forum: Netzwelt
Russische Antivirensoftware: NSA-Datenleck bringt Kaspersky in Bedrängnis
AP

Das Verhältnis zwischen dem Antivirensoftware-Hersteller Kaspersky und der US-Regierung ist zerrüttet. Jetzt sorgt ein Medienbericht über ein NSA-Datenleck für neuen Wirbel - und wirft viele Fragen auf.

Seite 2 von 5
asimo 06.10.2017, 15:04
10.

Also insgesamt sehe ich wenig Veranlassung Kaspersky weniger zu vertrauen, als den US-amerikanischen Softwarefirmen, bei denen die US-Dienste gern mitreden.
Insgesamt geht meine Fanatsie sogar soweit, dass ich mir vorstellen kann, dass eine Rufschädigung von Kaspersky lanciert wird, um "america noch greater" zu machen,d.h. der US-Softwarekonkurrenz weitere Verkäufe zu sichern und NSA & Co leichteren Zugriff auf andere Rechner zu gewähren.

Beitrag melden
lupenrein 06.10.2017, 15:09
11. Gerade und

insbesondere in Geheimdienstkreisen sind gezielte Falschmeldigungen an der Tagesordnung.
Deshalb muss man Veröffentlichungen von Geheimdiensten und sog
.'Nichtregierungsorganisationen' oder 'Parteistiftjungen' sehr skeptisch betrachten bzw. negieren oder das
genaue Gegenteil annehmen.
Nirgends wird soviel gelogen wie vor Gericht und in der Politik bzw. von politischen Parteien.

Beitrag melden
nachfrager2015 06.10.2017, 15:12
12. Menno, wann hört das endlich wieder auf...

...fast jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben - unbestätigt, sollte, könnte, vertrauenswürdige Quelle als Unbekannter usw. Besonders finde ich immer wieder diese Sätze "Dabei sehen sich die Russen immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, für die Regierung zu arbeiten." ohne jeglichen Nachweises konkreter Vorwürfe, geschweigen denn eines Beweises. Was soll ich den sonst benutzen, wenn ich mich schon für ein solches Programm entschieden habe? Welches von den größeren Businessprogrammen telefoniert nicht in irgendeinerweise nach Hause? Oder ist das nur Konkurenzschädigung und Rufmord wie bei den angeblich massive Hackangriffen auf die Bundestagswahl 2017 - Oupps es war ja kein Einziger, wie schade....

Beitrag melden
wuehli 06.10.2017, 15:45
13. Soll man das glauben?

Winki schreibt genau das was ich auch denke. Aber Hauptsache, es geht mal wieder gegen die Russen. Deswegen - kann man Euch überhaupt irgendetwas glauben?...

Beitrag melden
bali70 06.10.2017, 15:52
14. nicht alles glauben

Es sollte bekannt sein, dass eine russische Firma ein gutes Ziel für Hacker ist, wenn diese von amerikanischen Firmen beauftragt werden. Wenn stattdessen alle User amerikanische Software benutzen würden, könnten diese sicher sein, dass eine Kopie ihrer Daten bei der NSA vorliegt. Viele der Angriffe werden also im Auftrag von Konkurrenten ausgeführt. Damit soll bewiesen werden, dass die eigene Software sicherer ist.

Beitrag melden
Teigkonaut 06.10.2017, 15:55
15. Erfahrungen

Ich selbst habe die Produkte (Anti-Virus und Internet Security) von Kaspersky Lab jahrelang genutzt. In dieser Zeit hatte ich keine gravierenden Probleme auf meinem Rechner. Allerdings wurde mir das Ketten-Abonnementmodell zum Verhängnis, die die Kündigung erschwert. Ich war dadurch gezwungen die Software länger als geplant zu nutzen. Seit nunmehr 2 Jahren nutze ich Sophos Home und fahre damit sehr gut (und günstiger).

Beitrag melden
missourians 06.10.2017, 16:04
16.

"Als das US-Heimatschutzministerium Mitte September die Software öffentlichkeitswirksam ächtete, weil Kaspersky angeblich von der Regierung in Moskau gesteuert sein soll, wehrte sich die Firma vehement und mit klaren Worten gegen diesen Vorwurf.'"

...und US IT- und Internetfirmen stehen nicht unter dem Einfluss von US Behörden, oder? Google, Facebook... wehren sich auch nicht gegen Anfragen von US Behörden direkten Zugang zu bekommen oder in der Sichheitsoftware, von sagen wir mal, Apple Handys ein Hintertürchen aufgemacht zu bekommen!

Nein, natürlich nicht, sowas machen nur die bösen Russen und vielleicht noch Chinesen. - Sarkasmus -

Beitrag melden
taglöhner 06.10.2017, 16:25
17. Zwitschervögelchen

In Russland sind nach Angaben eines Rechtsanwalts zwei ranghohe Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes FSB sowie ein Abteilungsleiter des Softwareherstellers Kaspersky festgenommen worden. Den drei Männern werde Verrat vorgeworfen, sagte am Mittwoch Rechtsanwalt Iwan Pawlow der Nachrichtenagentur AFP.
SPON 01.02.2017

Beitrag melden
westerinen1967 06.10.2017, 16:34
18. Telefoniert ständig nachhause

Zitat von mwroer
... Unzweifelhaft kann auch das Programm von Kasperksy die Lücke sein, unbenommen, allerdings wäre mir noch keine legal gekaufte......
Ich habe Kaspersky seit ein, zwei Jahren nicht mehr selber installiert, aber bis dahin hat das sehr wohl nachhause telefoniert und zwar um nach Updates zu suchen. Und das tut es - wie heutzutage die meisten anderen Scanner auch - ziemlich ungefragt.

Es ist ja leider seit Langem gang und gäbe, dass eine Unmenge an Client-Software sich ständig beim Hersteller meldet und irgend etwas an Informationen austauscht.

Beitrag melden
laberbacke08/15 06.10.2017, 16:42
19.

Die Software hat genau das gemacht was sie machen sollte. Der Fehler liegt hier eindeutig bei der NSA selber, egal wie lange und mit wievielen Leuten sie da auf "die Russen" zeigen. Am Besten waere es jetzt ganz schnell ruhig zu sein, denn mit allem was sie jetzt machen werden sie nur ihre eigene Inkompetenz zeigen.

Beitrag melden
Seite 2 von 5
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!