Forum: Netzwelt
Sicherheitslücke: Hacker klonen Tesla-Autoschlüssel in 1,6 Sekunden
AFP

Belgische Sicherheitsforscher haben einen Weg gefunden, einen Tesla Model S zu klauen, ohne Spuren zu hinterlassen. Sie müssen dafür nur kurz am Besitzer des Wagens vorbeigehen.

Seite 1 von 4
michi_meissner 11.09.2018, 15:41
1. Ist aufwendiger, als ich dache

Ich würde genau den umgekehrten Schluß aus diesem Artikel ziehen: Es ist deutlich aufwendiger, als ich bisher dachte, ein Model S zu knacken.

Auf Youtube gibt es diverse Videos die zeigen, wie leicht man einen VW, BMW oder DB klauen kann und die Wgfahrsperre überlisten kann. Man kann einen Empfänger neben dem Auto verstecken und ein kurzes Signal des echten Schlüssels reicht schon aus. Keine 600,- Euro Technik, kein zweites Signal vom Auto notwendig. Und es gibt auch kein Patch, für die Eingabe einer PIN am Display, was den Diebstahl komplett verhindern sollte.

Warum nimmt Ihr Redakteur diesen Vergleich nicht vor ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gartenkram 11.09.2018, 15:45
2. Na super

Auto ist geklaut, aber ich könnte mir auf dem Smartphone angucken, wohin es fährt? Wie lange? Wie schnell wird diese Funktion dann auch gehackt udn abgeschaltet. Ziemlich schwache Leistung für ein angebliches HiTech Auto. was können die noch alles knacken? Auch die Selbstfahrfunktion demnächst? Die inneren Schaltung mit Zugriff auf Gas und Bremse? Da bleib ich lieber bei der guten alten Schlossvariante.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansglück 11.09.2018, 15:56
3.

Zitat von gartenkram
Auto ist geklaut, aber ich könnte mir auf dem Smartphone angucken, wohin es fährt? Wie lange? Wie schnell wird diese Funktion dann auch gehackt udn abgeschaltet. Ziemlich schwache Leistung für ein angebliches HiTech Auto. was können die noch alles knacken? Auch die Selbstfahrfunktion demnächst? Die inneren Schaltung mit Zugriff auf Gas und Bremse? Da bleib ich lieber bei der guten alten Schlossvariante.
Sie kennen sich mit Software nicht so gut aus, oder ? Wie kommen Sie darauf, dass die Schlüssel Software über die gleichen Schnittstellen, Server und Encryptions läuft wie die z.B. autonomes fahren ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lobinj 11.09.2018, 15:57
4. Alter Hut

Ist ja schliesslich schon länger bekannt, dass mit der Funkstreckenverlängerungsmethode jedes aktuelle Auto mit solchen Schlüsseln knackbar ist.
In diesem Fall kommt noch dazu, dass SPON aus Sensationsgeilheit natürlich die interessanten Details verschweigt:
- Die Lücke wurde August 2017 entdeckt und dem Hersteller mitgeteilt
- Es dauerte trotzdem bis April 2018 bis die Lücke demonstriert werden konnte, scheint also doch nicht so ganz einfach gewesen zu sein
- Der Hersteller hat mittlerweile reagiert und die Lücke gestopft
Aber eine Headline "Hacker klonen Tesla Schlüssel in 1.6 Sekunden" liesst sich natürlich geiler als "Tesla Sicherheitslücke vom Hersteller gestopft".
Wer einen sachlicheren Artikel darüber lesen möchte, möge seinen Browser auf heise.de zeigen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vaikl 11.09.2018, 16:00
5. "..zum Aufschließen einen physischen Knopf drücken"

Aha. Das kann man im Workflow doch bestimmt noch flüssiger machen. Nennt sich dann "Autoschlüssel mit Schloss". Kommt mir irgendwie bekannt vor... Funkgedöns aus Faulheit ist Unsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 11.09.2018, 16:04
6. Katholische Universität

Schon meine Oma brachte mir bei, niemals einem Katholiken zu trauen. Die stehen und müssen nur beichten, dann ist alles vergeben. An was forscht diese Universität? An Techniken für Dieben? Ich fasse es nicht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mike-H 11.09.2018, 16:15
7.

Zitat von michi_meissner
Ich würde genau den umgekehrten Schluß aus diesem Artikel ziehen: Es ist deutlich aufwendiger, als ich bisher dachte, ein Model S zu knacken. Auf Youtube gibt es diverse Videos die zeigen, wie leicht man einen VW, BMW oder DB klauen kann und die Wgfahrsperre überlisten kann. Man kann einen Empfänger neben dem Auto verstecken und ein kurzes Signal des echten Schlüssels reicht schon aus. Keine 600,- Euro Technik, kein zweites Signal vom Auto notwendig. Und es gibt auch kein Patch, für die Eingabe einer PIN am Display, was den Diebstahl komplett verhindern sollte. Warum nimmt Ihr Redakteur diesen Vergleich nicht vor ?
Wenn man beim Tesla den Empfänger neben dem Auto versteckt, hat man auch beide Codepaare und fürs nächste Mal den Nachschlüssel.
Und die 600€ Technik hat eh jeder Hacker und Autoknacker in der Bastelkiste. 600€ Hardware ist heute nichts.
Bei ihren Videos hat man aber nur einen Einmalschlüssel, sprich das Auto ist offen und man kann es weg fahren, wenn man es aber abstellt verriegelt es sich und geht nicht mehr an, die Diebe müssen dann Wegfahrsperre und Öffnungssystem umbauen.
Bei Tesla haben sie einen funktionsfähigen Nachschlüssel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g1cs2009 11.09.2018, 16:16
8. Aufgrund Negativer Börsennachrichten Effekthascherei

unpassender kann die Überschrift nicht sein.
@gartenkram
so Recht wohl nicht kapiert das das Physische Schloß am Auto nicht die Hürde ist oder? Ein mechanisches Schloß bei VAG (Porsche ist auch VAG) ist mit einer Rückbewegung und passendem Werkzeug sofort geknackt, die Wegfahrsperre ( die auch Ihr Fahrzeug haben sollte, außer es ist vor 1980 gebaut) ist wie schon beschrieben bei Europäischen PKW kein teures und langes Hindernis. Dafür muss ich ja nicht mal dem Original Schlüssel und Besitzer kennen. Alles schon im TV zu sehen gewesen. Schlimmer sind die leichten Möglichkeiten den Tacho zu manipulieren ohne daß es Spuren gibt. Auch da versagen die Europäer. Genau so bei alternativen Antrieben, aber Tesla ist immer "doof". Tesla hat die Technik zusammen gesetzt und dann ein Auto herum geschaffen, Europäer versuchen Tonnenschwere Benziner und Diesel mit Elektro auszustatten und alle wundern sich das die Reichweite so gering ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mike-H 11.09.2018, 16:18
9.

Zitat von hansglück
Sie kennen sich mit Software nicht so gut aus, oder ? Wie kommen Sie darauf, dass die Schlüssel Software über die gleichen Schnittstellen, Server und Encryptions läuft wie die z.B. autonomes fahren ?
Wie kommen sie drauf das das bei Tesla über verschieden läuft ?
Tesla ist ja gerade stolz darauf das nicht wie bei den "alten" Autos alles über verschiedene zusammen gestückelte Systeme läuft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4