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Sicherheitslücke: Hacker klonen Tesla-Autoschlüssel in 1,6 Sekunden
AFP

Belgische Sicherheitsforscher haben einen Weg gefunden, einen Tesla Model S zu klauen, ohne Spuren zu hinterlassen. Sie müssen dafür nur kurz am Besitzer des Wagens vorbeigehen.

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fritze_bollmann 11.09.2018, 16:38
10. gäähn...

Na dann kauft man sich eben einen HF-dichtes Behältnis und steckt seinen Startschlüssel rein. Wenn dann immer noch einer um einen rumläuft, dann ist es der, der gerade den Tesla klauen will...

Leute ,habt ihr mal was neues?

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w.diverso 11.09.2018, 16:51
11. Und ich dachte,

Tesla hat Autos die nicht nur elektrisch sonder auch noch selber fahren und sonst auch noch viel besser als alle andern sind. Jetzt lassen sie sich aber noch recht einfach stehlen, so wie auch die Autos von anderen Herstellern halt auch. Wo bleibt jetzt die außerirdische Vormachtstellung von Tesla? Kochen die auch nur mit Wasser? Zumindest von der technischen Seite her, ist das eindeutig der Fall. Beim Marketing sind sie aber schon, dank Herrn Musk, schon noch etwas besser. Nur wenn er so weiter macht wie bisher, dann wird auch da der Vorsprung langsam verschwinden. Es wird spannend, ob es Tesla in der jetzigen Form in zwei oder drei Jahren überhaupt noch gibt. Hypes haben manchmal die unangenehme Eigenschaft so schnell zu verschwinden wie sie aufgetaucht sind, oder gar noch schneller. Man darf ja nie vergessen, dass Tesla nichts in seinen Autos hat, was nicht andere Firmen nicht auch können. Aber tiefer gehende Forschung und Entwicklung war ja nie das Interesse von Herrn Musk.

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sischwiesisch 11.09.2018, 17:13
12. Tesla

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Schon meine Oma brachte mir bei, niemals einem Katholiken zu trauen. Die stehen und müssen nur beichten, dann ist alles vergeben. An was forscht diese Universität? An Techniken für Dieben? Ich fasse es nicht!
ist wahrscheinlich dankbar für Hinweise auf Sicherheitslücken.
Wieso sollte es bei Tesla anders sein als bei anderen Automarken ?
Dort gibt und gab es ständig solche Meldungen.

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lupenreinerdemokrat 11.09.2018, 17:15
13.

Zitat von michi_meissner
Ich würde genau den umgekehrten Schluß aus diesem Artikel ziehen: Es ist deutlich aufwendiger, als ich bisher dachte, ein Model S zu knacken. Auf Youtube gibt es diverse Videos die zeigen, wie leicht man einen VW, BMW oder DB klauen kann und die Wgfahrsperre überlisten kann. Man kann einen Empfänger neben dem Auto verstecken und ein kurzes Signal des echten Schlüssels reicht schon aus. Keine 600,- Euro Technik, kein zweites Signal vom Auto notwendig. Und es gibt auch kein Patch, für die Eingabe einer PIN am Display, was den Diebstahl komplett verhindern sollte. Warum nimmt Ihr Redakteur diesen Vergleich nicht vor ?
Weil es für einen Autodieb völlig egal ist, ob er noch eine PIN am Display tätigen muss oder nicht.
1,6 Sekunden sind nun mal 1,6 Sekunden und kürzer gehts auch bei anderen Herstellern nicht.

PS: wer die Zukunft in E-Autos sieht, setzt eh auf's falsche Pferd, das ist bestenfalls eine Brückentechnologie für die nächsten 5 oder max. 10 Jahre. Dann kommt die wirkliche Alternative zu fossilen Brennstoffen, woran die Premium-Autohersteller auch bereits arbeiten: H2!

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scoopx 11.09.2018, 17:26
14. Gut daß es Tesla gibt!

Zitat von fritze_bollmann
Na dann kauft man sich eben einen HF-dichtes Behältnis und steckt seinen Startschlüssel rein. Wenn dann immer noch einer um einen rumläuft, dann ist es der, der gerade den Tesla klauen will... Leute ,habt ihr mal was neues?
Das Unternehmen und der Unternehmer sind eine unerschöpfliche Quelle sogenannter künstlicher Nachrichten - ebenso wir Donald Trump, NSU, der Klimawandel, Wladimir Putin, das selbstfahrende Auto, die Digitalisierung, die Populisten und vieles andere.

Moore's Law hin oder her - in der Technik tut sich nicht mehr viel Neues. Auch auf diesem Gebiet können die Medien von den 1960er Jahren nur träumen. Was gab es damals alles an Erfindungen und Entwicklungen: Farbfernsehen! Nachrichtensatelliten! Atomkraftwerke! Mikroelektronik! Weltraumfahrt! Oder auch nur so Dinge wie Scheibenbremsen in Serienautos.

Als Ersatz hat man Elon Musk, den Hansdampf in allen Gassen. Von Hyperloop über SpaceX bis zu Neuralink. Heraus kommt dabei nix außer für "Artificial News Items". ANI - wäre das nicht auch ein Projekt für Elon Musk?

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sven2016 11.09.2018, 17:29
15.

Hightech vom Feinsten, die Teslas.

Jeden Donnerstag ein Sicherheitsupdate?

Ich dachte, nur die Produktion klappt nicht, Spaltmaße und Dichtigkeit seien Probleme. Aber auch die Computertechnik ist schwach?

Zum Glück sind ja noch nicht so viele auf den Straßen.

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Zauderer 11.09.2018, 17:34
16. Komfortfunktion ohne Komfort

Alle vorgeschlagenen Behelfslösungen - Keyless Entry ausschalten, Schlüssel in RF-„dichter“ Hülle, Pin eingeben - führen diese Komfortfunktion doch ad absurdum. Ich will meinen Schlüssel irgendwo am Körper oder in einer Tasche haben können, einsteigen und nach Druck auf den Startknopf sofort losfahren.
Falls die Hersteller das nicht hinbekommen, erscheint mir die Pin-Lösung noch als die sinnvollste. Vielleicht geht es ja auch zusätzlich mit einem Fingerabdruck auf dem Startknopf, wie beim Smartphone. Das dann nur möglichst nicht mit dem Finger, mit dem man auch den Touchscreen bedient...

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_derhenne 11.09.2018, 18:07
17.

Die selben Entwickler, die nichtmal ein elektronisches Schloss hinreichend sicher bkommen, wollen uns also "demnächst" vollautonom durch die Gegend kutschieren. Finde das Paradox!

Dies bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf Tesla. Wer ein aktuelles Fahrzeug fährt, bei dem täglich ein anderes Steuergerät spinnt/abstürzt/rebooted, weiß was gemeint ist.

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tijo 11.09.2018, 18:48
18. #6 - ethical hacking

Die Softwareentwicklung war schon immer ein Wettrennen zwischen zwei Hackergruppen im Bereich des ethical hacking. Ich benutze hier Hacker ausdrücklich als Lob im Sinne des CCC. Auf der einen Seite stehen die "Angreifer" welche versuchen in Systeme einzubrechen um Schwachstellen zu finden. Auf der anderen Seite die "Verteidiger", die von den Angreifern auf die Schwachstellen hingewiesen werden und versuchen, die Lücken zu schließen. Angreifer müssen immer kreativer werden, die Sicherheit steigt. Problematisch sind nicht Hacker, sondern Cracker. Cracker benutzen oftmals von Hackern entwickelte Tools, um damit Unfug zu treiben - wie z.B. eben nicht Schlüssel kopieren und Schwachstelle an Hersteller melden, sondern Auto klauen.

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TS_Alien 11.09.2018, 19:19
19.

Eine Schlüssellänge von 40 Bit ist wirklich kurz. Das ist bereits in den 90ern zu kurz gewesen.

Das Problem ist aber die Bequemlichkeit der Kunden. Wer seinen Schlüssel nicht in ein Zündschloss stecken möchte, warum auch immer, muss dem Hersteller vertrauen. Wie man sieht, ist dieses Vertrauen nicht gerechtfertigt.

Keyless-Entry oder Keyless-Start braucht eigentlich niemand. Schlimm, dass sich Automobilhersteller mit solchem Kram herumschlagen müssen. Das bindet Ressourcen und kostet viel Geld bei der Entwicklung.

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