Forum: Netzwelt
Sitz der Afrikanischen Union: Chinas Geschenk war angeblich verwanzt
REUTERS

Das Hauptquartier der Afrikanischen Union war ein 200-Millionen-Dollar-Geschenk Chinas. Einem Medienbericht zufolge stellte sich nach fünf Jahren heraus, dass es verwanzt war. Chinas Botschafter dementiert.

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ruhepuls 30.01.2018, 12:36
1. Und wen wundert das?

Alle Regierungen der Welt versuchen herauszufinden, was die anderen so planen. Das war immer so und wird immer so sein, solange es noch Staaten gibt.

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ontic 30.01.2018, 12:37
2.

Ist das Standardargument nicht "wer nichts Verbotenes tut hat auch nichts zu verbergen"?

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Korken 30.01.2018, 13:03
3. Bilder

Gibt es irgendwelche Bilder der Mikrofone? Ich meine, unter dem Schreibtisch... das fiel nie auf? Vielleicht eingebaut. Oder eben eingebaut in Wänden, schon eher möglich, aber ich würde mal davon ausgehen, dass man bei solchen Behauptungen diese mit Beweisen unterlegt. Eine aufgestemmte Wand vielleicht... Nicht, dass ich das nicht glaube aber bisher liest und hört man nur von Behauptungen.

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auweia 30.01.2018, 13:16
4. Interesant ist doch eher....

...warum dauert es *FÜNF* Jahre bis sowas auffliegt?
Liegt das nur an dem von den Chinesen gelieferten "Sorglos-Paket"? (BTW: gab es chinesische Service-Techniker bzw.. -Firmen?) IT-Sicherheit betrifft ja nicht nur Afrika (Datenabflüsse im Bundestag nach Russland, Abhören der Funktelefone von deutschen durch US-Dienste...)
Andere Frage: Ist es Absicht, dass dieser Vorfall publik wurde und wenn ja, was ist das Ziel?

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hoeffertobias 30.01.2018, 13:38
5. Ganz klar, ....

.... weil Personen, die so etwas ausplaudern bei den Chinesen nicht als Helden gefeiert, sondern als Volksverräter hingerichtet werden.

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HeisseLuft 30.01.2018, 13:38
6. Gut, das beruhigt mich

... bedeutet es doch, dass es Institutionen dieser Welt gibt, die noch weit schlafmütziger als unser geehrter Bundestag mit dem digitalen Neuland und dessen Spionagemöglichkeiten umgehen.

Wir haben nicht die rote Laterne, immerhin. Außer beim Flughafenbau.

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vulcan 30.01.2018, 13:44
7.

Naivität im Umgang mit Chinesen empfiehlt sich grundsätzlich nicht. Und schon mal gar nicht, wenn so großzügige Angebote wie dieses vorliegen. China tut nichts, ohne den eigenen Vorteil dabei im Blick zu haben. Auch mit solchen Mitteln.

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cum infamia 30.01.2018, 13:50
8. Gegenmaßnahme

Als harte Gegenmaßnahme schlage ich dieselbe vor, welche Frau Merkel bei den Handyabhöraktionen der NSA einsetzte :
Das scharfe Wort " Abhören unter Freunden, das geht gar nicht " Und schon konnte Herr Pofalla die Angelegenheit als beendet erklären und niemand hat mehr davon gehört... ( schwarzer Humor aus )

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UnitedEurope 30.01.2018, 13:50
9.

Komisch, ich dachte immer die Chinesen machen sowas aus reiner Nächstenliebe. Zumindest erklären uns das die China Freunde hier im Forum immer so.

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