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Smart Home im Eigenbau: Die Sensorenresidenz
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Die Wohnung von Marco Maas ist ein echtes Smart Home. Alles ist vernetzt, von der Heizung bis zur Lampe, von der Wohnungstür bis zur Waage. Das schafft Komfort, aber auch eine Menge Daten. Und manchmal kommt die Wohnung durcheinander.

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darkmattenergy 12.11.2015, 16:51
10. Wer erst lüftet wenn der CO2-Sensor alarmiert...

...verdankt sein subjektives Wohlbefinden nicht auszuschließender Weise einem pathologisch markant mindersensitiven Riechorgan.

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strauch 12.11.2015, 16:52
11.

Zitat von les2005
früher haben solche Leute wahrscheinlich als Erwachsene mit der Eisenbahn gespielt. Jetzt wird halt die Wohnung verdrahtet. Beides weitgehend sinnfrei aus meiner Sicht.
Da ich selber Smarthomekram mache, kann ich dir nur zustimmen. Für mich ist das einfach ein Hobby und mir machts Spaß mir Dinge zu überlegen wie man die Geräte anders verbinden kann.... Dann kann ich so ein Quatsch mal machen, das wenn jemand an Helloween klingelt alles Licht grün wird. Sinnfrei halt, aber macht Spaß.

Das einzige was wirklich Geld spart ist die Heizunggeschichte mit den Fenstersensoren. Alles andere ist Spielerei und kostet sogar Geld.

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loplop2344234 12.11.2015, 16:53
12. Smarthome?

eher Smartbastelbude. Auf ein Smarthomesystem muss ich mich bei Abwesenheit 100% verlassen können ein "meistens" langt da bei weitem nicht. Und proprietäre Hardware unterschiedlichster Hersteller in ein Boot prügeln muss eines Tages schief gehen. Warum nicht direkt eine Arduino oder RasPi Lösung alles frei unabhängig und extrem günstig.... ach halt nichts für den Apple User der für jeden Mist eine App benötigt

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kioto 12.11.2015, 16:55
13. Ich bin Ü60 und gehöre nicht mehr zur Zielgruppe

Das Hauptproblem sehe ich darin, dass die gesamte Elektronik und vieles der Software in Asien produziert wird nach dem Motto mehr Funktionen, höherer Preis. Die Asiaten sind sehr verspielt. Habe letztens die neue Mikrowelle zurückgegeben, weil man zum Erwärmen einer Tasse Milch 15 Tasten drücken musste. Die alte, Milch rein, Drehknopf auf 1 Flamme, 2.ter Drehknopf auf 3Min, Tür zu, auf Ping warten.
Ein weiteres, ich habe kein Smartfon.
Und zuletzt, der Mehrwert muß größer sein als Preis, Wartung und Aufwand für Handbuchstudium. Ansonsten nur für Hobbyisten geeignet.
Kioto

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strauch 12.11.2015, 16:55
14.

Zitat von haifasuper
dass bei mir nur der Kühlschrank strom zieht wenn ich ausser Haus bin.
Also je nachdem was das für ein Haus ist.... Multiswitch für Satelittenschüssel, Gastherme, Internetrouter, Herd, Dunstabzugshaube, Spülmaschine, Waschmaschine, meist ist es dann doch mehr als nur der Kühlschrank. Aber in einer Wohnung mit Zentralheizung und Kabelfernsehen, kann man ja durchaus fast alles ausstecken.

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joerg109 12.11.2015, 16:58
15. bisher überwiegend Spielerei

ja, homeautomation macht Spass und sorgt bisweilen auch für Comfort. Solange man da nicht mit Taschenrechner und Kostennutzendenken dran geht ist alles gut. Bei unserem jugendlichen Sohn blinkt neuerdings die Schreibtischlampe rot, wenn die Freundin vor der Türe steht.
Viel mehr Nutzen haben wir allerdings davon, dass wir in einem Passivhaus wohnen. Da brauchen wir keine Heizungssteuerung. Und ebenfalls nützlich, komfortabel und sicher ist eine Haustüre mit Motorschloss. Nie mehr Schlüssel.

Aber: der wirkliche Nutzen von Homeautomation, auf den warten wir noch. Wenn dann beispielsweise mein Stromzähler an der Strombörse einen guten Deal für mich aushandelt, weils grad windig ist und Überschuss produziert wird, und die Wärmepumpe hochfährt um einen Warmwasservorrat anzulegen.

Das braucht hierzulande noch 2 oder 3 E.on Bilanzen mit Megadefizit, bis dann der regulatorische Rahmen dafür geschaffen ist. Und es muss bei den Verantwortlichen noch etwas Hirn regnen. Dann lohnt sich Homeautomation.

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eldoloroso 12.11.2015, 17:00
16. Es kommt auf die Anwendung an

Tach,

Nach ca. 15 Jahren Erfahrung in einem neudeutschen "Smarthome" (Altbackenes EFH mit LCN-Installationsbus) ergab sich folgende Brauchbarkeitsstatistik:

- Licht remote dimmen/schalten:

Sehr praktisch. Insbesondere Anwendungen wie die Nachtschaltung (Zwischen 23:00 und 06:00 Aufblenden auf 50% Helligkeit, bei 2. Tastendruck auf 100%), Lichtkontrolle am Hauseingang (Irgendwo brennt noch ein Licht = LED an, Langer Tastendruck löscht alle Lichter), Präsenzmelder löschen vergessenes Licht im Keller nach x Minuten oder auch mal die Fernbedienung übers Handy (Oma hat die Hauptauschalttaste zu lange gedrückt).

- Heizungssteuerung:

Praktisch. Raumtemperatur wird gemessen und die Heizung durch Magnetventile gesteuert. Bei offenem Fensterkontakt wird die Heizung des entsprechenden Raums runtergefahren. Bei winterlicher Ferienrückkehr kann übers Handy vorgeheizt werden.

- Umweltsteuerung:

Praktisch. Bei Regen/Wind wird die Markisse eingezogen und/oder Rolläden gesteuert. Je nach Aussentemperatur und Tageszeit werden ebenfalls die Rolläden zur Klimatisierung bedient.

- Gimmicks:

Nett, aber nicht nötig. Der Anschluss der Waschmaschine/Trockners (über deren Münzzählerausgang :)) an den Bus ermöglicht die Signalisation im Wohnbereich, wann der Wäschegang fertig ist ohne nutzloses in-den-Keller-Gehen. Der Zustand des Garagentors (offen/geschlossen) tut dsasselbe. Anzeigen von Wetterwerten auf Wanddisplays und ähnlicher Schnickschnack ist möglich, wird aber eh schon durch Dutzende Gadgets erledigt. Das Fernbedienen des Gartenschlauchs ist ein Uber-Gimmick aber witzigerweise finde ich das wirklich praktisch wenn ich die 20m zum Wasserhahn nicht laufen muss. Etwas spannender sind natürlich Fenstersensoren (für Offenmeldungen und Alarmierungen) oder Stromwächter die im Wohnbereich bzw. dem Handy in den Ferien melden würden, dass die Tiefkühltruhe schon 2 Stunden keine Strom mehr gezogen hat...


Unnötiges:

Völlig überflüssig sind Weiss/Braunwaren welche nutzlose Daten über WLAN ins Netz senden (Milch ist alle...)


Just my 0.02$

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kc85 12.11.2015, 17:07
17. Mir genügen ...

... für unsere gesamte Wohnung 4 simple programmierbare Heizungsthermostate (ohne APP-Anbindung oder sonstigen Firlefanz) und ein paar olle Funksteckdosen samt uralter Philips Pronto-FB völlig.

Fehlfunktionen seit Jahren bei absolut Null - bei gleichzeitig völlig ausreichendem Komfort und Nutzwert.

Aber wer sonst keine Probleme hat, der kauft sich halt einen Grund dafür, oder gleich zwei, oder drei ...

kc85

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Axel Schön 12.11.2015, 17:10
18. Smart geht anders

Die Bilder sprechen allesamt eine andere Sprache: alles irgendwie müllig, nerdig, viele Kabel überall, vollgestopft - schon mal was von Ambiente gehört? Wohndesign? Geschmack kann man nicht kaufen - wie man an diesem Beispiel nur zu gut sehen kann. So viele Gadgets, dass darüber deren eigentlicher Nutzen in den Hintergrund gerät. Dieses "sogenannte" Smart-Home als Selbstzweck? Nein Danke!!!

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spon-facebook-1814608076 12.11.2015, 17:12
19. Smart Home zu gut deutsch

Gibt es in Zukunft keine Häuser mehr, sondern Smart Homes? Gibt es Spiegel elektronisch als ePaper und keine Zeitung mehr. Ist es so anstrengend, als Redakteur sich dt. Begriffe einfallen zu lassen? Oder ist es (offensichtlich) einfacher, sich einfach dem Trend anzuschließen jede neue Errungenschaft mit engl. Ausdrücken zu bezeichnen. Traurig für ein Magazin, dass auf gute Schreibe Wert legt, dachte ich..

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