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Smartphone-Überwachung: Grünes Licht für den gekauften Staatstrojaner
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Einem zufolge Medienbericht darf das BKA seit einigen Tagen die kommerziell vertriebene Überwachungssoftware FinFisher/FinSpy einsetzen. Die Behörde hatte sie schon 2013 angeschafft.

pahrump 02.02.2018, 14:36
1. Bei Microsoft anrufen

und den Inhalt des gewünschten Gespräches erfragen. Da braucht es keinen Trojaner!

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permissiveactionlink 02.02.2018, 15:09
2. Genau da

liegt der Hund begraben. Würde der Staat konsequent alle ihm bekannt gewordenen Sicherheitslücken in den Geräten konsequent den Herstellern mitteilen und auf Beseitigung dieser Infiltrationsgefahren drängen, so hätte er nicht mehr die geringste Chance, stark verschlüsselte Kommunikation, auch von (Wirtschafts-)Kriminellen, Pädophilen, Terroristen, der organisierten Kriminalität usw. mitzulesen. Die Rechenleistung deutscher Großcomputer würde dafür bei weitem nicht ausreichen. So macht man es dann durch die Hintertür, sozusagen durch Hausfriedensbruch und Diebstahl von fremden Informationen. Ob dazu ein Anfangsverdacht erforderlich ist, oder ob der Staat in Orwell'scher Paranoia allen Bürgern, die verschlüsseln, a priori misstraut und ihre Endgeräte infiziert, können wir nicht wissen. Die oben genannten Kriminellen werden schnell auf wirklich sichere Kommunikation für Sensibles ausweichen. Ausgehorcht werden dann nur noch harmlose Bürger, oder aber unbrechbar stark Verschlüsseltes, womit das BKA dann wieder am Anfang steht. Verlieren kann nur der normale Bürger, da Sicherheitslücken nicht nur Staaten eine Infiltration ermöglichen.

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cosmose 02.02.2018, 17:14
3.

Zitat von permissiveactionlink
liegt der Hund begraben. Würde der Staat konsequent alle ihm bekannt gewordenen Sicherheitslücken in den Geräten konsequent den Herstellern mitteilen und auf Beseitigung dieser Infiltrationsgefahren drängen, so hätte er nicht mehr die geringste Chance, stark verschlüsselte Kommunikation, auch von (Wirtschafts-)Kriminellen, Pädophilen, Terroristen, der organisierten Kriminalität usw. mitzulesen. Die Rechenleistung deutscher Großcomputer würde dafür bei weitem nicht ausreichen. So macht man es dann durch die Hintertür, sozusagen durch Hausfriedensbruch und Diebstahl von fremden Informationen. Ob dazu ein Anfangsverdacht erforderlich ist, oder ob der Staat in Orwell'scher Paranoia allen Bürgern, die verschlüsseln, a priori misstraut und ihre Endgeräte infiziert, können wir nicht wissen. Die oben genannten Kriminellen werden schnell auf wirklich sichere Kommunikation für Sensibles ausweichen. Ausgehorcht werden dann nur noch harmlose Bürger, oder aber unbrechbar stark Verschlüsseltes, womit das BKA dann wieder am Anfang steht. Verlieren kann nur der normale Bürger, da Sicherheitslücken nicht nur Staaten eine Infiltration ermöglichen.
Viel zu kompliziert...
Die Terroristen von Paris haben sich stinknormale SMS geschrieben. Sowas geht im Grundrauschen unter und wird niemals gefunden.

Bei der ganzen Überwachung geht es nur vordergründig um Terroristen, das sollte mittlerweile jedem klar sein...

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palef 02.02.2018, 18:03
4. ...hat das Verfassungsgericht dem Innenminister...

das ok gegeben? Ich meine, der laufende Trojaner deMaiziere würde doch gerne alles und jeden durchschnüffeln.
Wie ist der Anlass begründet? Wer überprüft das anschließend? Wird der Überprüfte später informiert?

Musste das letztlich durch den Bundestag? Oder geht sowas im Wege der 'An-/Verordnung?

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rapto18 05.02.2018, 10:45
5. 2013

Versteht man eigentlich unter "eingekauft" = gewappnet für die moderne Zeit?

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