Forum: Netzwelt
Spotify, Netflix, Amazon: Wir streamen, statt zu kaufen - wird sich das rächen?
Erica Parise/ Netflix

Viele Deutsche streamen die Lieblingsserie und das Lieblingsalbum, statt zu kaufen. Leihen wir uns mit solchen digitalen Abo-Modellen langfristig arm? Darum geht es in dieser Folge des Podcasts "Netzteil".

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taylor26 05.09.2017, 11:23
1.

zu allererst spart es wege und abfall hüllen, folie ect und die Anbieter müssen doch was an die produzierenden Studios /labels zahlen also so hab ich das verstanden das Abo ist nur bequemer sonst ändert sich doch nix..

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crazy_swayze 05.09.2017, 11:32
2.

Die Alternative zum Streamen ist nicht der Kauf, sondern das klassische Pay-TV-Abo.
Man kann nicht alles kaufen, was diese Dienstleister an Medien bieten.
Der Vorteil im Vergleich zum Pay-TV ist immens. Man entscheidet selbst, wann man welche Serie schaut. Und wie oft. Man kann je nach Nutzer unterschiedliche Watchlists anlegen, und auch Gästen etwas bieten. Man muss keine komische Box an den Fernseher hängen, um verschlüsselte Daten sehen zu können, weil die Apps bereits bei den meisten Fernsehern vorinstalliert sind.

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Tr1ple 05.09.2017, 11:32
3. Fragen sie mal ihre VHS Kassette wieviel die noch wert ist

Medienkonsum war schon immer eine Vera***ung des Konsumenten. Nach ihrer These müssten die Anbieter von Filmen jedes mal wenn es ein Wechsel von einem Medium gibt dieses kostenlos upgraden. Das war aber noch nie der Fall. Erst VHS dann DVD dann Blueray und jetzt 4k streaming.

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forenuser 05.09.2017, 11:39
4.

Ohne den Podcast gesehen zu haben:
Warum sollte ich mich mit Netflix armleihen? 9€ im Monat fuer jede Menge Filme und Srien. Auf der anderen Seite gibts da die Zwangsbeglueckung der ÖR die das Doppelte(wohne nicht mehr in DE deswegen kenn ich die Preise nicht) kostet. Und groesstenteils Mist zeigt.
Amazon Prime gibts gar umsonst wenn man Primemitglied ist.

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bluejuly 05.09.2017, 11:41
5. Okay...

Ich hab zugegebenermaßen nach der Hälfte abgeschaltet...aber ich verstehe das Problem überhaupt nicht über das diskutiert wird.
Man zahlt bei Spotify oder Netflix ja eindeutig für das Abo, also für das "Entleihen" der Medien. Das mir das nicht gehört wird schon daran klar, dass bei Netflix häufiger das Angebot wechselt.
Warum das aber so schlimm sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Selbst wenn bsp. Netflix zumachen würde müsste ich dann ja nicht weiterbezahlen und es würde mich niemand davon abhalten die Filme nachträglich zu kaufen. Ich bin mir also nicht so wirklich sicher wo hier der Nachteil für mich liegt momentan meine Sachen zu streamen. Ich kann ja ohne Probleme jederzeit wechseln und wieder anfangen Kram zu kaufen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Ich muss mir keine Gedanken über die Weiterentwicklung der Medien machen und kann meine VHS/DVDs wegschmeißen, da inzwischen BlueRays angesagt sind.

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observerlbg 05.09.2017, 11:44
6. Die Zeit der Jäger und Sammler ist wie lange vorbei?

Viele Serien und Filme haben eine begrenzte, kurze Halbwertzeit. Wozu diese mit viel Aufwand dauerhaft aufbewahren. Beim Schubladenaufräumen fand ich vor Kurzem noch paar 3,5" Disketten, paar DCC-Kassetten und meine 6mm-Tonbänder, Compact-Kassetten und DAT-und VHS-Bänder habe ich auch gleich entsorgt. Und so wird es weiter gehen. Für die vielen DVD- und Bluray-Scheiben wird es auch bald keine Abspieler mehr geben. Digitale Inhalte kann man aber immer wieder an neue Mediaplayer anpassen, wenn sie es denn wert sind aufbewahrt zu werden. Man sollte sich nur dem Risiko des Contentverlustes bewusst sein und vorsorgen.

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burlei 05.09.2017, 11:56
7. Also ich finde diese ganzen Streamingdienste toll

Maxdome, Amazon, Netflix, Sky.... Jederzeit die Unterhaltung, die ich mir wünsche. Klar, ich zahle für jedes Angebot extra, hier 8.- Euro, dort 8.- Euro, dahinten 16.- Euro und ehe ich mich versehe, sind im Monat mal eben 70, 80 Euro weg. Schließlich zahle ich auch noch für diese und jene Filme extra, weil sie nicht im Abo enthalten sind. Ändert sich das Geschäftsmodell, ändert sich dann auch mein Geschmack oder meine Zahlungsbereitschaft? Wird wohl so sein, denn die Alternative ist, auf andere Angebote des Dienstes zu verzichten. Und wenn der Streamingdienst dicht macht? Werde ich wohl nie erfahren, wie es mit meinem Serienhelden weiter geht. Tolle neue Unterhaltungswelt. Nur die Zwangs-GEZ stört. Die muss weg. Die 17 .- Euro bringen einen ja an den Rand der Privatinsolvenz

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monocultur 05.09.2017, 12:08
8. Schallplatten

...sind mE der einzige Wert, der A) nicht überspielt werden und B) nicht verlustfrei überspielt (kopiert) werden kann. Dieses Medium hat für mich als einziges einen Wert.
Einen Downloadcode gibts meist noch obenauf.
Wenn dann eines Tages noch mp3/m4a durch flac ersetzt wird, hat das Ganze noch einen guten Wert.

Streamingdienste für Film und Ton zu vergleichen ist mE ein bißchen schwierig. Es gibt wohl Erhebungen, wieviel selbst Weltstars bei Spotify und Co wirklich per Stream verdienen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spotify

Das Modell von Netflix und Co kenne ich nicht, bin mir aber sicher, dass es ein bißchen anders aussieht als bei Ton.

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Steve.Joe 05.09.2017, 12:11
9. Blödsinn

Die Streaming-Dienste sind die Zukunft ... hier gibt es ausreichend Anbieter. Einen Pay-TV-Anbieter werde ich demnächst kündigen, da sich der Beitrag nach zwei Jahren von 25 Euro auf 47 Euro erhöhen soll. Netflix und Amazon haben ein ausreichendes Angebot. Und dann kann man auch noch auf "pay-per-use" Basis streamen ...
Die DVD verstauben doch im Regal ... wann schaut man sich die alten Filme überhaupt noch einmal an?
Und falls doch, dann doch über Streaming-Dienste ... Die Audio-Qualität (THX Atmos) wäre vielleicht ein Argument für Daten-Träger; aber die technische Entwicklung wird weiter voranschreiten und Bild/ Audio wird in Zukunft bei Streaming zeitgerecht sein.

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