Forum: Netzwelt
Sprachsteuerung: Alexa hört mit im Wohnzimmer - na und?
AP

Das nächste Interface für die digitale Welt wird die Stimme, sagte Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne - und prophezeite weitreichende Folgen. Im Podcast reagiert er nun auf Kritik der Leser.

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Sensør 14.01.2018, 14:02
1.

Kann Herr Lobo nicht mehr schreiben? Ich habe keinen Lautsprecher am Rechner, und würde ich gern etwas hören wollen, würde ich mir ein Radio kaufen ....


- - - - - - - Geschrieben hat er bereits am Mittwoch...: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/sprachsteuerung-im-alltag-ohne-geht-es-nicht-mehr-kolumne-a-1187056.html - dies ist seine Replik auf die Kommentare zu seinem Text. MfG Redaktion Forum

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Alle_Rechte_vorbehalten 14.01.2018, 14:29
2. Es gibt viele Dinge auf der Welt, man kann sie bloß nicht alle brauche

Es gibt viele Dinge auf der Welt, man kann sie bloß nicht alle brauchen. Jedenfalls besteht hier einstweilen kein Bedürfnis, Alexa die Welt zu erklären oder auch nur mit der Kaffeemaschine zu reden. Was sich von dem ganzen Mist letztlich als sinnvoll erweist, wird man sehen. BTW, es gibt sogar ein Leben ohne Smart-Phone.

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inmado 14.01.2018, 14:47
3. Medienwechsel nervt!

Zitat von Sensør
Kann Herr Lobo nicht mehr schreiben? Ich habe keinen Lautsprecher am Rechner, und würde ich gern etwas hören wollen, würde ich mir ein Radio kaufen .... - - - - - - - Geschrieben hat er bereits am Mittwoch...: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/sprachsteuerung-im-alltag-ohne-geht-es-nicht-mehr-kolumne-a-1187056.html - dies ist seine Replik auf die Kommentare zu seinem Text. MfG Redaktion Forum
Genau. Und eben diese Replik gibt es eben nicht in schriftlicher Form, sondern nur als Podcast. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.

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der_unbekannte 14.01.2018, 15:06
5. Smarte Mikrofone

Smarte Mikrofone, die wegen Spracherkennung immer lauschen werden, werden in Zukunft Alltag sein. Man kann dies gut finden oder nicht. Aber Ängste wegen Privatsphäre finde ich übertrieben. Dann dürfte man sich auch nicht mehr in der Öffentlichkeit in einer S-Bahn usw unterhalten, könnte ja eine falsche Person irgendwas aufschnappen. Und wie ich immer sage, wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Darum sollte man einfach frei und unbekümmert leben, auch im Wissen dass man überwacht wird.

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danduin 14.01.2018, 15:20
6. Nur stark überwacht

Alexa sollte ich nur mit mir abgesprochenen Inhalten ins Netz verbinden dürfen und auch nur dort wo ich es will.
Ich lass ja auch nicht meinen Pizzaboten mit an den Familientisch sitzen, nur damit er mitbekommt wenn wir eine Pizza wollen.

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langenscheidt 14.01.2018, 15:21
7. Wonderful world

Nur noch sprechen und hören. Nie mehr schreiben und lesen. Während wir auf die Dritte Welt mitleidig herabschauen, weil Lesen und Schreiben die Bildung fördere für ein besseres und unabhängigeres Leben, freuen wir uns auf die Analphabetisierung und Legasthenisierung unserer eigenen Gesellschaft. Beginnen wir mit der bereits ausgestorbenen Gattung Podcast.

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tomkey 14.01.2018, 15:36
8. Da kann ich nur den Kopf schütteln

Zitat von der_unbekannte
Smarte Mikrofone, die wegen Spracherkennung immer lauschen werden, werden in Zukunft Alltag sein. Man kann dies gut finden oder nicht. Aber Ängste wegen Privatsphäre finde ich übertrieben. Dann dürfte man sich auch nicht mehr in der Öffentlichkeit in einer S-Bahn usw unterhalten, könnte ja eine falsche Person irgendwas aufschnappen. Und wie ich immer sage, wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Darum sollte man einfach frei und unbekümmert leben, auch im Wissen dass man überwacht wird.
Eine völlig absurde Meinung die Sie da haben. Gespräche in der S-Bahn sind nicht zu vergleichen mit den Gesprächen, die ich in den eigenen vier Wänden führe. Und wenn Sie nix zu verbergen haben, dann stellen Sie bitte Ihre gesamte Kommunikation von zu Hause bitte online. Alles bitte - 24h. Jeden Tag. Und warum nutzen Sie einen Nicknamen und nicht Ihren echten Namen? Haben Sie doch etwas zu verbergen?

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treime 14.01.2018, 15:43
9. Und wie immer...

Zitat von der_unbekannte
Und wie ich immer sage, wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Darum sollte man einfach frei und unbekümmert leben, auch im Wissen dass man überwacht wird.
... gibt es die Naiven, die nie in der Lage sein werden, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Ich wette, während der NS Zeit haben auch viele Deutsche gedacht "Oh, finde ich nicht soooo gut, aber ich schwimme mal mit, dann passiert mir auch nix...".

Wenn man auf der anderen Seite den Bürger wenigstens schützen würde und die Datenbeschaffungen immer wieder von mehreren unabhängigen Instituten überprüfen läßt... Aber sowas gibt es nicht. Nicht "Wir sind das Volk" - sondern: der Staat ist der Staat, und wir (!) zahlen nur die Steuer und müssen "das Maul halten".

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