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Streit um Marktmacht: Gabriel erwägt Schritte gegen Googles Monopolstellung
DPA

In den Streit um die Marktmacht Googles schaltet sich nun auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel ein. In einem Gastbeitrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" fordert der SPD-Politiker eine stärkere Regulierung des US-Internetkonzerns.

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kp229 16.05.2014, 01:05
1. Ttip

gibt es zum Glück (noch) nicht, sonst würde sofort eine Klage von Google vor einem "unabhängigen" schiedsgericht erfolgen wegen entgangener Gewinne, die dann wir alle bezahlen!

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mustafa20 16.05.2014, 01:15
2. Farm der Tiere

Zitat von sysop
In den Streit um die Marktmacht Googles schaltet sich nun auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel ein. In einem Gastbeitrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" fordert der SPD-Politiker eine stärkere Regulierung des US-Internetkonzerns.
Bei Gabriel muss ich immer an Macht der Politiker denken - "Manche sind gleicher als andere" - wie mit Scheinheiligkeit natürlich nur "Monopole reguliert" werden müssen ...
Man sollte keinem Monopolist sowas überlassen - denn Google hat seine Dominanz deswegen, weil es die beste Dienstleistung zum Kleinsten Preis anbietet ... Es ist KEIN Monopol.
Sobald jemand ein besseres Produkt auf den Markt bringt, schrumpft Google.
Ganz einfach.
Herr Gabriel schrumpft nicht - er muss sich keiner Konkurrenz und keinem Wettbewerb stellen, weil man ihm sein Geld nicht freiwillig und für seine Leistung gibt - man muss die Steuern zahlen, sonst kommt am Ende die Polizei.
Diese Gewalt ist der kleine, aber wichtige Unterschied zwischen Dominanz des Staates und Dominanz des Marktes ...

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Celestine 16.05.2014, 02:12
3.

Die deutschen Zeitungsverlage verlangen Geld dafür, dass sie dank Google täglich zu Tausenden und Abertausenden von Clicks kommen, zu denen es ohne Google nie gekommen wäre. Interessant. Als meine Buchveröffentlichungen aktuell waren und ich die zig Tausenden Einträge für meine Wenigkeit bestaunen konnte, war ich für die kostenlose Werbung überglücklich.

Also vermutlich funktioniert mein Gehirn andersherum. ;-)

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daten.waesche@gmail.com 16.05.2014, 02:34
4. Und Satelliten und Roboter und und und

Unser Ordnungssystem läßt es nicht zu, das ganze Bild zu sehen, bei jedem Belang ist gefordert, man möge sich nur auf eine Sache konzentrieren. Da ist das Monopol der Suchmaschinennutzung, aber gleichzeitig übernimmt Google, auch mehrheitlich, den Feuermelder Giganten. Er schwingt sich auf Augenhöhe mit einem Staatsgebilde. Das ist ja weit mehr schon, als ein Monopol, das ist Regierungsmacht, ohne gewählt zu sein.

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quark@mailinator.com 16.05.2014, 04:15
5. Visionen bitte !

Was wir brauchen, ist weniger eine Regulierung Googles als vielmehr eine gemeinsame massive Anstrengung ganz Europas um das US-Monopol auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung grundlegend zu durchbrechen. Es handelt sich um eine Kernkompetenz von strategischer Bedeutung. Grob gesagt weiß Google bei ordentlicher Auswertung seiner Daten schon weit im voraus, welche Firma demnächst expandiert und welche einbricht, wo die Mitarbeiter alle nach neuer Arbeit suchen und wo das Geld knapp ist. D.h. wenn Google mit dem Wissen an der Börse handelt, ist es besser dran als mit Insiderwissen. Das gilt auch für militärische oder ökonomische Kriegführung gegen Staaten, für die Einflußvektoren der Medien ... ganz zu schweigen vom Manipulationspotential durch die Suchergebnisse ... etc. etc. ... Das KANN man so nicht stehen lassen. Es wird HÖCHSTE Zeit, daß komplette Systeme wieder in Europa gebaut werden können ... elektronische Bauteile, Betriebssysteme, etc. ... bis hin zu sozialen Netzwerken und Suchmaschinen. Genug kluge Leute gibt es hier auch. Man sollte das als eine Art nationale Befreiung betreiben und nicht nur als Geschäftsmodell. Es wäre mit Sicherheit wichtiger als die sog. Energiewende.

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kommodenmaus 16.05.2014, 07:05
6. Sinnlose Erwägungen

Diese ganzen Erwägungen können sich die Minister, ganz besonders Herr Gabriel, sparen. Die Regierung soll handeln, dafür wird sie bezahlt, für den Rest sind andere da!

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Rezet 16.05.2014, 07:19
7.

Es müsste nur jemand eine gute Suchmaschine programmieren die aktuell und zuverlässig arbeitet, leider hinken die meisten Alternativen mit ihren Treffern ein wenig hinterher. Wobei aber eben auch Google in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden ist.

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DocMoriarty 16.05.2014, 07:26
8. Öffentlich rechtliche Suchmaschine

Was wir wirklich brauchen wäre eine öffentlich rechtliche Suchmaschine, die nicht von privaten oder "politischen" Interessen gelenkt wird. Also praktisch sowas wie ARD und ZDF fürs Internet blos halt für die Bürger und nicht als Hirnwäscheinstrumente der deutschen Oligarchie. Und das wiederum setzt eine Politik voraus, wie sie beispielsweise von der AfD vertreten wird oder den Piraten und nicht eine Politik der deutschen Einheitspartei CDUCSUSPDGrüne.

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pdp 16.05.2014, 07:34
9. ??

Der Verbraucher kann jederzeit die Suchmaschine, Emailanbieter oder Cloudservice wechseln.

Google bietet einfach gute Produkte an.

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